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Blutschinken sind eine grobschlächtige und sozial unterentwickelte Daseinsform, die zur Hälfte menschlich ist. Sie neigen zur Gewalttätigkeit und sind nicht besonders intelligent. Dafür umso rücksichts- und skrupelloser.

AllgemeinesBearbeiten

Blutschinken stammen fast ausschließlich aus Blutschinkien. Ein Land an der Nordostküste Zamoniens, das im Westen vom Großen Wald und im Süden von der Region Vielwasser begrenzt wird. Vom Kopf bis zum Bauch ist der Blutschink ein schwarzfelliger Zottelbär mit großen, vorstehenden Zähnen. Vom Bauch abwärts sind Blutschinken menschlich mit Füßen ab Größe 50. Die unbehaarten Beine haben blutrote Haut, daher kommt der Name der Daseinsform.[1] Gewöhnlich werden Blutschinken mit 250 Jahren pensioniert, woraus zu schließen ist, dass ihre eigentliche Lebenserwartung ungefähr 280 bis maximal 300 Jahre beträgt.[2]

Gesellschaft und KulturBearbeiten

Die Gesellschaft der Blutschinken gliederte sich einst in zwei Klassen. In die erste und zweite Klasse. Blutschinken, die in Letztere fielen galten selbst unter ihren Artgenossen als minderbemittelt. Da die Übergänge zwischen diesen Klassen fließend waren wurde das System aufgegeben.[3]

Im Bereich der Kultur ist bei Blutschinken eigentlich nur der "Blutschinkische Grobianismus" zu erwähnen, der von Dr. Grobian G. Grobian entwickelt wurde und ein hervorragendes Beispiel für blutschinkische Rücksichtslosigkeit ist.[4]

GeisteskrankheitBearbeiten

Unter Blutschinken ist eine erbliche Geisteskrankheit weit verbreitet, die Stoffwechselstörungen im Gehirn verursacht. Der Verlauf ist leicht vorhersehbar und nicht immer harmlos. Die Erkrankten hören Stimme, Befehle oder Musik aus anderen Welten, drehen sich im Kreis oder bellen tagelang. Nach jedem Anfall vergehen meist Monate bis zum nächsten.[5]

WeiteresBearbeiten

  • Unter Blutschinken ist es üblich ungesattelte Ackergäule zu reiten. Vermutlich sind nur diese Pferde in der Lage ihre blutschinkischen Besitzer über längere Strecken zu tragen ohne zusammenzubrechen. Dass Blutschinken keine Sattel benutzen zeigt nur wie hart sie im Nehmen sind.[6]
  • Blutschinken sind in der realen Welt, dämonische Wassergeister der Tiroler Sagenwelt. Sie haben dasselbe Aussehen wie die zamonischen Blutschinken und auch einige andere ähnliche Attribute.


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Unken und Blutschinken, S. 452.
  2. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Die Geschichte eines Hauses, S. 114.
  3. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Die Geschichte eines Hauses, S. 113.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 6. Mein Leben in den Finsterbergen, Ein philosophischer Disput, S. 153f.
  5. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Die Geschichte eines Hauses, S. 115.
  6. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Die Zivilisation, S. 112.