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Buchhaim

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Die Stadt Buchhaim ist eine alte Katakombenstadt und liegt im Westen Zamoniens auf der Hochebene von Dull nahe der Grenze zur Süßen Wüste. Sie ist auf wenigen Karten, und dort nur ungenau, eingezeichnet.

Die Landschaft um Buchhaim herum ist trocken, flach und fast nur Steppe, in der viele Grillen leben. Zahlreiche Wanderwege laufen hier zusammen. Seit Jahrhunderten wird Buchhaim von Touristen frequentiert und ist einer der wenigen Außenposten der Zivilisation in der ansonsten dünn besiedelten Hochebene von Dull.[1]

Hildegunst von Mythenmetz hat die Stadt auf seinen Reisen als Jugendlicher besucht, weil er auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Schriftsteller war. Was er in der Stadt und in den umfangreichen Katakomben erlebt hat, hat er vollständig in seinen "Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers" aufgeschrieben. Die Erlebnisse seiner ersten Reise wurden in dem Buch "Die Stadt der Träumenden Bücher" auch außerhalb von Zamonien veröffentlicht, die der zweiten, etwa zweihundert Jahre später erfolgten in "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" und "Das Schloss der Träumenden Bücher".

Buchhaim ist laut Mythenmetz' Beschreibung ein Paradies für alle, die Bücher und Literatur lieben. Es gibt unzählige Buchhandlungen und Antiquariate, Druckereien, Verlage und vieles weitere.[2] Die Abendstunden werden traditionell "Holzzeit" genannt. Zur Holzzeit präsentieren Dichter aller Art ihre Werke in Gaststuben, wo jeder nach Belieben zuhören kann.[3]

Vor dem letzten BrandBearbeiten

Buchhaim 01.jpg

Buchhaim aus der Ferne

Je weiter man ins Stadtinnere kommt, desto stärker spürt man den Einfluss der Alchimisten (in Buchhaim Buchimisten genannt, da sie vor allem mit Büchern, Worten und Literatur experimentierten). Die älteste Gasse Buchhaims ist die Schwarzmanngasse, die spiralförmig nach innen verläuft. Im Zentrum dieser Spirale steht Haus Nummer 333, das im Besitz von Phistomefel Smeik ist, der dort sein Antiquariat und sein buchimistisches Labor betreibt.[4]
Buchhaim 02.jpg
Die Stadt gilt wegen des vielen Papiers und der buchimistischen Essenzen als die feuergefährlichste von ganz Zamonien. Schon mehrmals wurde sie von verheerenden Bränden heimgesucht. Der erste dieser Brände wurde laut Legende von dem von Buchimisten erschaffenen Schwarzen Mann verursacht. Als diese Kreatur außer Kontrolle war, steckte ein Buchhaimer sie in Brand. Anstatt jedoch einfach zugrunde zu gehen, stampfte der brennende Schwarze Mann durch die ganze Stadt. Perla La Gadeon schrieb ein bedeutendes Gedicht über dieses Ereignis.[5]
Buchhaim Karte.jpg
Es gab im alten Buchhaim einen sogenannten "Friedhof der Vergessenen Dichter", wo Dichter, die es zu nichts gebracht hatten, in Erdlöchern hausten und für Touristen aus dem Stegreif Gedichte entwarfen. Mythenmetz war entsetzt, als er auf diesem "Friedhof" auch einen ihm bekannten Lindwurm entdeckte.[6]

Kulinarische Spezialitäten Buchhaims sind zum Beispiel das Bienenbrot, ein Honigbrot mit gerösteten Bienen (normalerweise ohne Stachel), der Buchling (ein Gebäck mit Apfelkompott, das nichts mit den Buchlingen zu tun hat), und die Dichterlocke, ein Süßgebäck.[7][8]

Nach dem letzten BrandBearbeiten

Der letzte Großbrand von Buchhaim hat den Innenbereich der Stadt vollständig zerstört. Dieses Gebiet ist nach wie vor unbewohnbar und wird als Giftige Zone bezeichnet. Überall ist der Boden eingebrochen und legt Zugänge zu den Katakomben frei, die Buchhaimer Rüssel.[9]

Rauchen ist wegen der Angst vor einem erneuten Feuer nur noch in Qualmoirs erlaubt.[10]

Obwohl große Teile der Stadt zerstört wurden, ist sie heute größer und prächtiger als vorher und wird Großbuchhaim genannt. Das neue kulturelle Zentrum ist der Puppaecircus Maximus unter der Leitung von Corodiak Smeik (Maestro Corodiak). Insgesamt spielt der Puppetismus seit dem Brand eine sehr große Rolle und an jeder Ecke finden sich Puppentheater unterschiedlichster Art. Dieser Kunstrichtung wurde auch ein ganzes neues Viertel gewidmet, Slengvort. Ebenfalls neu ist der Nocturne Markt. Er befindet sich an der selben Stelle wie damals der "Friedhof der Vergessenen Dichter", den es nicht mehr gibt.[11]

Die gesetzlichen Ladenschlusszeiten wurden aufgehoben, sodass Großbuchhaim niemals wirklich schläft.[12]

Der Tourismus hat mehr Bedeutung denn je. Touristen lassen sich gern auf großen Heuwagen in die Stadt Karren, weshalb man auch von "Heuwagentourismus" bzw. "Heuwagentouristen" spricht. Diese Begriffe werden leicht abfällig verwendet für Touristen, welche eher Interesse an schnellen Vergnügungen und aufregendem Nachtleben haben als an der Geschichte und den Geheimnissen Buchhaims.

Bücherjäger nennen sich nun Librinauten. Sie haben nicht nur die Aufgabe der Bücherjäger übernommen, sondern gelten auch als wichtig für das Stadtbild.[13]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die Stadt der Träumenden Bücher , 2. Nach Buchhaim, S. 10f.
  2. Die Stadt der Träumenden Bücher , 6. Die Stadt der Träumenden Bücher, S. 30ff.
  3. Die Stadt der Träumenden Bücher , 13. Holzzeit, S. 113f.
  4. Die Stadt der Träumenden Bücher , 12. Das Buchstabenlaboratorium des Phistomefel Smeik, S. 96ff.
  5. Die Stadt der Träumenden Bücher , 12. Das Buchstabenlaboratorium des Phistomefel Smeik, S. 99f; 29. Das Ormen, S. 232.
  6. Die Stadt der Träumenden Bücher , 11. Vom Schreckenshaus zum Schrecksenhaus, S. 87f.
  7. Die Stadt der Träumenden Bücher , 09. Colophonius Regenschein, S. 54; 10. Glühkaffee und Bienenbrot, S. 74f; 11. Vom Schreckenshaus zum Schrecksenhaus, S. 82f.
  8. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Buchwein aus Buchhaim, S. 144f.
  9. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Notizloses Notieren, S. 44ff; Alles in Fraktur, S. 77ff; Der Magmoss, S. 198ff.
  10. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Ovidios, S. 84f.
  11. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Die neue Stadt, S. 41ff; Der Magmoss, S. 203ff.
  12. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Bibliodies, Bibliodas, S.105.
  13. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Bibliodies, Bibliodas, S. 126-131.

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