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Buntbären, die: Zamonische Sonderform aus der Familie landbewohnender Allesfresser mit dichter Fellbehaarung [Ursidae]; kräftige, bis zu zwei Meter große Säugetiere mit Sprachbegabung. Das Einzigartige an den Buntbären ist ihre farbliche Individualität. Jeder Buntbär trägt ein farbiges Fell, aber keines ist von gleicher Färbung. Es gibt zum Beispiel zahlreiche rote Buntbären, aber jeder trägt eine eigene Variation der Farbe Rot: Ziegelrot, Kupferfarben, Zinnober-, Scharlach-, Mahagoni- oder Klatschmohnrot, Purpur, Karmesin, Bronzefarben, Rosa, Rubin oder Flamingorot.

Es gibt Gelbabstufungen von Zitronengelb über Dottergelb bis Tieforange, man unterscheidet Strohgelb, Sonnengelb, Lichtgelb, Blond, Hellblond, Wasserstoffblond, Dunkelblond, Honiggelb, Bananengelb, Buttergelb, Goldgelb, Bernsteingelb, Schwefelgelb, Maisgelb, Blondgelb, Gelbblond, Kanariengelb, Quittengelb, Nattifftoffengelb, Zitronengrasgelb, Venedigergelb, Hellgelb, Dunkelgelb und natürlich Gelb.

Die grünen unter den Buntbären unterscheiden sich in Fellvarianten von Smaragd und Oliv, von Türkis und Jade, von Reseda- und Spinatfarben. Es gibt gelbgrüne, blaugrüne, moosgrüne, fichtennadelgrüne, grasgrüne, seetanggrüne, meergrüne, seegrüne, flaschengrüne, schimmelgrüne, graugrüne, giftgrüne, palmblattgrüne, erbsen-, tannen- und efeugrüne Buntbären und noch einige anderen tausend Spielarten von Grün.

Die blauen Buntbären variieren in den wahrscheinlich zahlreichsten Abstufungen: Indigo, Azur, Saphir, Zyan, Kobalt, Ultramarin, Königsblau, Hellblau, Himmelbau, Unterwasserblau, Wellenblau, Quellenblau, Veilchenblau, Vergissmeinnichtblau, Kornblumenblau, Enzianblau, Lavendelblau, Türkisblau, Nachtblau, Blaualgenblau, Augenblau, Blaubeerblau, Marineblau, Chinablau, Blauschwarz, Kobaltblau, Bleu, Blauviolett.

Farbkreis
Womit wir bei den Mischfarben wären. Es gibt natürlich zahllose Kombinationen dieser Farben, die wieder neue Kreuzfarben ergeben: Violett, Mauve, Heliotrop, Flieder, Malvenfarbig, Amethyst, Parmaviolett, Zimtfarben, Kakaobraun, Mennige, Chromorange, Lachsfarben, Apricot, Florinthkupfer, Blasslila, Elfenbeinfarben, Perlweiß, Rauchgrau, Zinnoberrosa, Graubraun. Es gibt Buntbärenfelle in Diamantfarben: Aquamarin, Cyanit, Golberyll, Zitrin, Euklas, Chrysoberyll, Chrysolith, Demantoid, Dioptas, Moldawit, Lapislazuli, Topas, Zirkon, Axinit, Hyazinth, Sphen, Spinell, Azurit, Malachit, Koralle, Karneol und Meerschaum.

Und schließlich die Farben, die es ausschließlich in Zamonien gibt: Neol, Cyrom, Zamonit, Krelobim, Elfenweiß, Hutzengelb, Zant, Opalizam, Geistergrün, Chromolinth, Pherm, Voltigork, Melphin, Haluhazinth und Nachtigallerschwarz. Mischt man diese mit herkömmlichen Farben, entstehen die sogenannten zamonischen Doppelfarben: Neolgrün, Neolgelb, Neolrot, Cyromblau, Opaligrün, Phermgelb, Rotvoltigork und natürlich die sich daraus wiederum ergebenden Mischfarben - es gibt keine Farbe, die ein Buntbär nicht haben kann. Mysteriös ist das plötzliche Aussterben der Buntbären beziehungsweise ihr spurloses Verschwinden aus Zamonien. Bevölkerten sie noch vor einiger Zeit zu Tausenden den Großen Wald, waren sie plötzlich von einem Tag zum anderen verschwunden.[1]


Quellenangaben

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(13. Mein Leben auf der Moloch), Erklärungsbedarf, S. 690-692.

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