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Die Toten Yetis waren ursprünglich eine lebendige "normale" Yetiarmee, die aus den Nordbergen Zamoniens stammte. Erst nach ihrem Tod und ihrer Wiederbelebung in Unbiskant kann man sie als "Die Toten Yetis" bezeichnen.

Die Yetiarmee in ObenweltBearbeiten

Einige Hundert Yetis schlossen sich unter dem Kommando von Storr dem Schnitter zusammen zur Armee der Wilden Yetis. Sie waren alle jung, unerfahren und dachten ihnen gehöre die Welt. Als Söldnerheer zogen sie durch Zamonien und verbreiteten Angst und Schrecken, "was man als Yeti eben so macht, wenn man jung ist."

Lindwurmfeste.jpg

Die Lindwurmfeste

Da zu dieser Zeit auch die Gerüchte um die Schätze der Lindwurmfeste umgingen, wurde sie auch von der Yetiarmee belagert. Wie für die Lindwürmer üblich begossen sie ihre Belagerer zuerst mit kochendem Pech. Als Yetis hielten sie einiges aus und brachen nur wegen "so einem bisschen Pech" die Belagerung nicht ab. Die Lindwürmer sahen, dass Pech nutzlos war und schütteten siedendes Öl über die Yetis. Das kostete der Hälfte von ihnen das Leben und brachte einen Wandel in ihr Kriegerdasein.[1][2]

Eingeschüchtert und traumatisiert von der Niederlage wagten die Yetis es nicht mehr eine befestigte Siedlung anzugreifen. Einige begannen beim Anblick einer Festung sogar zu weinen.

Weil die Yetiarmee unbedingt einen Sieg brauchte, beschloss ihr Anführer Storr der Schnitter in Unbiskant einzumarschieren. Zwar warnte der Treibsand sie, doch unbeirrt betraten alle gleichzeitig Unbiskant. Sie versanken im Treibsand. Dort erstickten sie und ihre Körper wurden von den Sandkörnern bis auf die Knochen abgeschmirgelt. Das Leben ging für die Yetis allerdings weiter als der denkende Treibsand sich mit ihren Gehirnen vermischte und sie so wiederbelebte. Am Boden des Treibsandes angekommen fielen sie durch die Decke einer Höhle, direkt in den dort liegenden Ölsee.

Die Toten Yetis in UntenweltBearbeiten

Das Bad im Öl des Ölsees machte die Knochen der Yetis geschmeidig. Aufgrund der Beschaffenheit des Öls speicherten sie auch sehr viel Energie was sie zusammen mit dem denkenden Treibsand in ihren Köpfen zu den Toten Yetis machte. Storr und seine Männer schnitzten aus großen Kohleflözen Boote mit denen sie danach den Ölsee als Fährleute befuhren. Doch viele Passagiere werden sie nicht gehabt haben, denn kaum jemand kam freiwillig über diesen Weg nach Untenwelt.[3]


Achtung Spoilergefahr!


Eines Tages kam Rumo von Zamonien, der auf der Suche nach seinem Volk war. Nach langem Überlegen und durch Rumo an seine Geliebte Yelma erinnert, beschloss Storr der Schnitter mit allen Toten Yetis, die ihm freiwillig folgen würden nach Hel zu gehen und Rumo zu helfen.

Sie folgten ihm also und kämpften in der Schlacht von Hel. Im Theater der Schönen Tode traten sie den Kupfernen Kerlen gegenüber, denn nur sie waren den Maschinenkriegern gewachsen. Nach General Ticktacks Tod verließen die Toten Yetis zusammen mit den Wolpertingern Hel.[4]

Als sie am Ölsee von den Vrahoks eingeholt wurden setzte Storr der Schnitter seine letzte "gute" Idee um. Die Toten Yetis brachten die Felszacken zum Einsturz und opferten sich, damit die Wolpertinger fliehen konnten.[5]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltI. Storr der Schnitter , Die Geschichte von Storr dem Schnitter, S. 406f.
  2. Rumo & Die Wunder im DunkelnErstes Buch: ObenweltI. Der silberne Faden , Die Geschichte der Lindwurfeste, S. 49.
  3. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltI. Storr der Schnitter , Die Geschichte von Storr dem Schnitter, S. 408f.
  4. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Die schwarzen Hünen, S. 612f; Yetis und Wolpertinger, S. 619; Die Schlacht der Untoten, S. 624f.
  5. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: Untenwelt – VI. Die Rote Prophezeiung , Die Vrahoks kommen, S. 685ff.

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