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Fata Morgana, die: Eigentlich der Name der zauberkundigen Stiefschwester des Sagenkönigs Arthur und Lancelots verschmähte Geliebte, eine Fee, die ihre Macht besonders gerne in Luftspiegelungen demonstrierte. In der exakteren Welt der Wissenschaft ist eine Fata Morgana eine atmosphärische Luftspiegelung, die eintritt, wenn Luftschichten von verschiedener Temperatur und folglich auch ungleicher Dichte und Lichtbrechung neben- oder übereinander lagern, so dass die durchgehenden Lichtstrahlen gebrochen, von der ursprünglichen Richtung abgelenkt werden und gekrümmte Bahnen durchlaufen. Man munkelt auch gerne hinter vorgehaltener Hand, dass die Fata Morganas die Städte der Toten seien, die in der Wüste verdurstet sind. Was einer gewissen Logik nicht entbehrt, mangelt es doch in der Wüste an Gebäuden, die Verstorbene beziehen oder bespuken können. Daher liegt es nahe, dass sie umherziehende Luftspiegelungen zur Heimstatt wählen.

Es ist vollkommen unmöglich, eine Fata Morgana zu fangen, denn sie bewegt sich immer mit der exakt gleichen Geschwindigkeit von demjenigen weg, der sich auf sie zubewegt. Die sogenannte Nachtigallersche Näherungsunmöglichkeitsgleichung für mobile Luftspiegelungen: A [Abstand] = X [Person, die sich der Luftspiegelung nähert] geteilt durch G [Geschwindigkeit] mal Z [Zeit] im Quadrat. Der Abstand bleibt immer gleich, egal wie schnell oder langsam man sich der Fata Morgana nähert.[1]


Quellenangaben

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Rausch, S. 317f.

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