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Fatom, das: Transluzide Daseinsform aus der Familie der Ruhelosen Geistwesen ohne Todesursache. Ist nur in halbstabilen Fata Morganas zu finden, besteht zum größten Teil aus reflektiertem Licht, gefrorenem Zuckerdampf und gasförmig verdünnter Seelenessenz.

Wie im Absatz über halbstabile Fata Morganas schon erwähnt, schmilzt bei Temperaturen über 160 Grad Celsius Zuckerstaub der Süßen Wüste [Zuckerschmelze, die], beginnt zu kochen und lässt dabei feinen Zuckerdampf aufsteigen. Wenn die Lufttemperatur in diesem Augenblick stark abfällt [etwa durch plötzliche Fallwinde], erhärtet sich der Zucker mitten in der Luft, und falls zusätzlich das Bild einer real existierenden Oasenstadt auf die kristallisierenden Zuckermoleküle fällt, kann sich das Stadtbild fest darauf einbrennen. Dasselbe kann mit den Lebewesen geschehen, die sich in so einer Stadt befinden. So entstehen die sogenannten Fatome. Im Gegensatz zu herkömmlichen Gespenstern sind die Fatome nicht die Geister von Toten, sondern von Existenzformen, die durchaus noch am Leben sein können.


Fatome dürfen zu den bedauernswertesten der zamonischen Geistformen gezählt werden. Sie verfolgen keinen direkten Zweck wie etwa das Verängstigen oder begruseln von lebendigen Daseinsformen. Sie gewinnen auch kein Vergnügen aus ihrer Existenz, wie Polter- oder Klabautergeister. Sie sind lediglich dazu verdammt, die Tätigkeit, die sie im Entstehen der halbstabilen Fata Morgana verrichtet haben, auf alle Zeit zu wiederholen.[1]


Quellenangaben

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Das Fatom, S. 329f.

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