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Fhernhachen sind eine Halbzwergsorte aus dem südwestlichen Zamonien (Fhernhachingen), die auch Schmeichkerlchen genannt werden. Sie besiedeln die dortige Gegend mit meist monokulturellen Bauernhöfen und widmen sich vorwiegend dem Ackerbau und der Wolpertingerzucht.


CharakterBearbeiten

Fhernhachen sind von ausgesprochen harmonieorientiertem Charakter und neigen zu Sentimentalität und Optimismus. Sie lächeln so gerne und breit, dass sich bei ihnen dadurch eine einzigartige Variation von Physiognomie, die sogenannten Fhernhachenbäckchen, gebildet hat.[1] Im Umgang mit ihren Kindern sind sie liebenvoll und sanft, es gibt keine Strafen oder Vorwürfe, sondern nur Zuneigung und Vergebung.[2] Dank dieser Charakterzüge eignen sie sich so gut für die Wolpertingerzucht, da das Gerücht existiert, junge Wolpertinger würden sich von Zuneigung ernähren.[3] Sogar das Blut der Fhernhachen ist nur ein leichtes Rosé, was wiederum ihren friedlichen Charakter unterstreicht.[4]


KulturBearbeiten

Im Bereich der Mathematik zeichnen sich die Fhernhachen durch die komplizierteste Rechenform Zamoniens aus. Sie rechnen in Zuneigungen weshalb sie nur dann rechnen können wenn sie mindestens zu zweit sind. Eine Zuneigung wird durch das Aneinanderreiben von zwei Fhernhachennasen repräsentiert, zwei Zuneigungen durch das zweimalige Aneinanderreiben etc. Außerdem gehören die Fhernhachen zu den wenigen Anhängern der Zamonischen Urmathematik.[5]

Weitere Beispiele der Fhernhachischen Kultur und Wissenschaft:

  • Fhernhachische Almtute (ursprünglich aus Fhernhachingen stammendes Musikinstrument)[6]
  • Fhernhachisches Interferenzrohr (im Bereich der Physik existierender, ansonsten unbekannter Gegenstand)[7]
  • Fhernhachische Xenoplexie (unbekannte wissenschaftliche Disziplin)[8]
  • Hache (Einheit im fhernhachischen Maßsystem für Entfernungen und Größen)[9]


Fhernhachen in ZamonienBearbeiten

Alle Fhernhachen kommen ursprünglich aus einer der vier großen Städte Fhernhachingens: Hacken, Hecken, Hachen und Hocken. Von dieser Herkunft leitet sich auch ihr Nachname ab (Hecken: Von Hecken, Van Hecken; Hacken: Von Hacken, Van Hacken usw). In ihrer Heimat pflegen sie die Landwirtschaft in Form von Ackerbau und Viehzucht.[10]

In Atlantis existieren die sogenannten Fhernhachenkneipen in denen die Fhernhachen dadurch, dass allem und jedem schmeicheln, die niedergeschlagenen Gäste aufmuntern.[11]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 25.
  2. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 65.
  3. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 5. Mein Leben als Navigator, Der Bollogg, S. 119.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Die Blutpfandleihe, S. 497.
  5. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 82f.
  6. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Musik, S. 581.
  7. Rumo & Die Wunder im Dunkeln , Die Farbe des Wissens, S. 167.
  8. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 6. Mein Leben in den Finsterbergen, Ölsardinen, S. 153.
  9. Die Stadt der Träumenden Bücher , 06. Die Stadt der Träumenden Bücher, S. 39.
  10. Ensel und Krete, II. Der Große Wald , S. 114.
  11. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Fhernhachen, S. 462.

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