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Fjodor F. Fjodor ist ein Einäugiger Schuhu, der viele Jahre in Sledwaya auf dem Dach der Burg des Stadtschrecksenmeister Succubius Eißpin lebte und der beste Freund der Kratze Echo wurde.

AllgemeinesBearbeiten

Fjodor F. Fjodor, dessen "F." vermutlich erneut Fjodor bedeutet, ist ein älterer Schuhu mit sonorer Stimme und einer großen Vorliebe für Fremdwörter, welche er allerdings immer falsch ausspricht. Anders als diese Eigenart es erscheinen lässt besitzt Fjodor ein sehr ausgedehntes Wissen und übertreibt kaum wenn er von sich als "Uniservalgelehrter" spricht.

Beispielsweise ist ihm nicht nur die genaue Entfernung des Mondes zur Erde während der jeweiligen Mondphasen bekannt, in welchem Zeitraum er die Erde umkreist und wie genau die Umlaufsbahn des Mondes um die Sonne folglich beschaffen ist, sondern auch ein zweihundertfünfzig Jahre alter Präzedenzfall, der Echo zumindest juristisch helfen könnte dem Tode zu entrinnen.[1]

Außer der Astronomie und Juristerei hat Fjodor noch diverse andere Interessengebiete wie Zamonische Biologie, Schrecksenkunde, die Stadtgegschichte von Sledwaya sowie diverse neue und alte Sprachen. Am meisten weiß Fjodor allerdings über Eißpin in dessen Schloss er sich vogeluntypisch durch sämtliche Kamine und Schächte bewegt um den Schrecksenmeister auszuspionieren.[2]

Trotz seiner Raubvogelnatur ernährt Fjodor sich zum Frühstück rein vegetarisch und isst nur eine Haselnuss, einige Gräser, eine Wacholder- und drei wilde Walderdbeeren, da er festgestellt hat, dass sich dies positiv auf sein "divestiges Sestym" auswirkt.[3]


LebenBearbeiten

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Echo auf dem Dach der Buchimistischen Burg

Als Echo das erste Mal auf das Dach des Schrecksenmeisterschlosses klettert und sich am Milchsee gütlich tut, wird er von einem Schuhu dabei überrascht. Fjodor lebt zu dieser Zeit in einem Kamin genau neben dem Milchsee. Dieser unbenutzte Kamin ist sein "Dozimil". Von dort aus beobachtete er bereits jahrelang wie Eißpin seine Käfige mit Tieren füllte, um dann ihr Fett auszukochen. Dabei bekam er auch viele Pläne des Schrecksenmeisters mit und kennt ihn dadurch besser als jeder andere vor Echos Ankunft.[4]

Dieser Kratze offenbart Fjodor gleich bei dieser ersten Begegnung was Eißpin für größenwahnsinnige Pläne hegt und in was für einer misslichen Lage Echo ist, denn als "uniservell" gebildeter "Inletektueller" kennt Fjodor sich nicht nur mit der, von ihm ersehnten, "Relovution des Protelariats" aus, sondern auch "jirustischen Dukomenten" wie Echos Vertrag mit Eißpin.

Nach diesem ersten "konsparitivem Treffen" trifft sich der alte Schuhu immer wieder mit Echo, der sich in Gesprächen mit ihm von seinem drohenden Ende ablenken kann. Auch zeigt Fjodor ihm wozu sein Gedächtnis in der Lage ist, ermahnt ihn immer wieder wegen seines zunehmenden Gewichtes und erzählt Echo auch von dessen Art, besonders den Krätzinnen.[5]

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Adler aus Schattentinte

Dank seiner Spionagetätigkeiten im Schloss bemerkt Fjodor auch wie Echo durch die Schattentinte in Gefahr gerät, rettet ihn in letzter Sekunde und verhindert so die drohende "Trögadie". Nachdem Echos Fluchtversuch missglückt ist, rät Fjodor ihm Hilfe bei der letzten Schreckse von Sledwaya zu suchen.[6]

Echo schiebt die Ausführung dieses weisen Ratschlags immer wieder hinaus und nimmt immer weiter zu. Auch Fjodor besucht er nicht mehr. Erst als bei der Kratze die erste Erkenntnuss wirkt beschließt er dementsprechend zu handeln. Doch vor seiner Diät und selbstverordneten Bewegung will er sich noch einmal vollschlagen und frisst in seiner Gier einen ganzen Wildvogel bis er zu dessen Innerein gelangt und im Mageninhalt Fjodors bevorzugtes Frühstück aus Nüssen, Beeren und Gräsern findet.[7]


Achtung Spoilergefahr!



Echo, der dieses letzte Mahl sofort wieder von sich gibt, vermutet, dass Eißpin Fjodor schließlich gefunden und getötet hat, doch dieser ist bei bester Gesundheit.[8] Er begegnet sogar im Unkenwald dem weiblichen Schuhu Feodora in den er sich auf den ersten Blick verliebt. Während die Kratze immer wieder bei seinem alten "Dozimil" nachsieht und weiter von dessen Tod überzeugt ist, baut der Schuhu, dessen biologische Uhr nach eigener Aussage schon auf "fünf vor zwölf" stand sich mit seiner Gemahlin ein Nest. Gemeinsam bekommen sie Nachwuchs den Fjodor nach sich selbst Fjodor F. Fjodor den II nennt.

Über einen halben Monat nach seinem Verschwinden, also genau am Abend des Schrecksenmonds, ist Fjodor wiedereinmal auf Jagd in den Blauen Bergen. Als er mit einer Steinmaus zurückkehrt erfassen ihn die Sympathetischen Vibrationen der letzten Erkenntnuss. Im letzten Augenblick kann er Echo erneut aus der Gefahr retten. Sicher setzt Fjodor ihn in seinem Nest ab. Er stellt ihn seiner Familie vor, wobei Echo bemerkt, dass auch Fjodors Sohn ein kleines "Broplem" mit Fremdworten hat.[9]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Der Schrecksenmeister , Schrecksenmond, S. 98ff; Juristische Beratung, S. 111-114.
  2. Der Schrecksenmeister , Das Dach der Dächer, S. 63-68.
  3. Der Schrecksenmeister , Juristische Beratung, S. 113.
  4. Der Schrecksenmeister , Das Dach der Dächer, S. 63-68.
  5. Der Schrecksenmeister , Schrecksenmond, S. 98ff; Juristische Beratung, S. 111-114.
  6. Der Schrecksenmeister , Schattentinte, S. 140f; Schrecksenkunde, S. 153-161.
  7. Der Schrecksenmeister , Hunger, S. 182f.
  8. Der Schrecksenmeister , Hunger, S. 182f; Bienenbrot, S. 219f.
  9. Der Schrecksenmeister , Izanuelas Weg, S. 371-374.

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