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Friftar ist ein Helling und der politische und strategische Ratgeber von Gaunab dem 99., des letzten Königs von Hel. Auf den ersten Blick erscheint der Berater wie ein loyaler Diener ohne irgendwelche eigenen Interessen, was diesem nur ganz recht ist.
Friftar weicht dem König niemals von der Seite und kennt ihn und dessen Eigenheiten so gut wie niemand sonst.

Charakter

Der Berater des Königs ist überaus intelligent, immerzu beherrscht, unendlich geduldig und hochgradig intrigant, um seine Ziele zu erreichen, geht dabei aber immer mit großer Vorsicht zu Werke.
Das Einzige, was er wirklich fürchtet, sind die unberechenbaren Launen des Königs, die er aber sehr gut zu erkennen vermag. Andere kümmern ihn sehr wenig, besonders, wenn er sie nicht dazu gebrauchen kann, seine eigene Macht zu erweitern.

Herkunft

Friftar wurde als Kind einer angesehen Diplomatenfamilie geboren, die schon seit Generationen mit dem Königshaus bekannt war.
Bereits als Kind wurde er zum Spielgefährten des Königs erklärt, hatte damit also schon in jungen Jahren Kontakt mit dem zukünftigem Herrscher.

Beziehung zum König

Im Grunde verachtet Friftar seinen König Gaunab den 99. und trachtet nach dessen Leben, vor allem aber nach dessen Macht und Herrscherposten. Doch zwischen den Beiden besteht eine Art Symbiose, die man nicht lösen kann.
Friftar braucht die Macht, die ihm das Vertrauen und die Nähe des Königs gibt, wie die Luft zum Atmen. Daher hat er seinen Posten niemals verlassen, auch wenn es noch so demütigend wurde.
Der König dagegen braucht Friftar als eine Stütze, um über sein Volk zu herrschen. Durch ihn fühlt er sich schöner, eleganter und klüger und der König vertraut seinem Berater mittlerweile aufs Höchste. Außerdem ist Gaunab wegen seines Sprachfehlers allein nicht fähig, sich seinem Volk verständlich zu machen, da nur Friftar dessen Aussagen übersetzen kann.

Karriere

Schon im Kindesalter und als Spielgefährte des Königs zeigte Firftar erstaunliche Talente in Bezug auf Gaunab, die anderen abgingen. So verstand der junge Friftar als Einziger die verdrehte Sprache des Monarchen und konnte die Wünsche des Königs somit allgemeinverständlich übersetzen.
Zudem gelang es ihm, den König schöner, eleganter und intelligenter erscheinen zu lassen, als es dieser in Wirklichkeit war. Seine Gesellschaft wirkte auf den König überaus beruhigend und mildernd, was allen zugute kam. Damit machte er sich dem König und dessen höchstem Hofstaat gegenüber unentbehrlich.
Aus diesem Grunde wurde er auch sehr rasch zum Leibdiener und ständigen Begleiter des Königs ernannt. Diesen Posten füllte Friftar für viele Jahrzehnte aus, in denen er alle Demütigungen und allen Irrsinn des Königs ergeben hinnahm, sie gar als Geschenke empfing. Er wartete ab, bis jeder ihn für völlig loyal und demütig hielt. Erst dann schlug er zu, um seine Macht zu erweitern, wie er es von Anfang an geplant hatte.

Intrigen

Zunächst wandte sich Friftar den königlichen Ärzten zu, deren Einfluss und Macht über den König er für sich selbst begehrte. Auch hier kam ihm seine unendliche Geduld einmal mehr zugute, denn auch diesmal musste der Berater lange auf den richtigen Moment warten.
Da Friftar es war, der so gut wie keiner sonst zu erkennen vermochte, ob es sich bei dem Leiden des Königs um ein harmloses Wehwehchen oder ein ernsthaftes Problem handelte, gelang es ihm in einer Ratssitzung, durch beherztes Handeln den König zu retten, nachdem er sich der Ratlosigkeit der Ärzte und hohen Beamten dort versichert hatte.
Damit errang Friftar das ungeingeschränkte Vertrauen des Königs und die Kontrolle über die Ärzte, die ihm nun direkt unterstellt wurden. Somit lenkte er von nun auch das Befinden des Herrschers.

Als ihm diese Macht sicher war, wollte er die Kontrolle über Volk und Adel erringen, die wichtig war, um sich am Ende die Stadt zu unterwerfen. Dazu nutzte er das Theater der Schönen Tode, das er aufwendig renovieren ließ. Dessen Verfall hatte die Verwahrlosung der ganzen Stadt nach sich gezogen.
Ablenkung war ein wichtiges Machtinstrument, um das Volk zu steuern, wie es ihm gefiel. Während der Eröffnungsfeier ging Friftar so weit, das Töten zur dritten Kunstform zu erkären, neben Architektur und Alchimie.
Der Besuch des Theaters galt von nun an als Kunstgenuss, dem sich weder Volk noch Adel entziehen wollte, um nicht als Kunstbanause zu gelten.
Damit war es Friftar gelungen, Volk, Adel und König an einem Ort zu versammeln, der allein seiner Kontrolle unterlag.

Mit dem Erscheinen General Ticktacks und seiner Kupfernen Kerle stellte sich dem Berater ein unerwartetes Hindernis in den Weg, das sich als hartnäckig erwies. Da der General kein lebendes Wesen war, konnte Friftar ihn auch nicht auf die übliche Weise manipulieren.
Durch klugen Einfluss auf den König gelang es dem Berater aber immerhin, auch den General und die Kupfernen Kerle in das Theater zu bannen und somit ihr Handeln zu einem gewissen Grad zu kontrollieren.

Achtung Spoilergefahr!


Ende

Friftar hatte geplant, König Gaunab den 99. während einer der Kämpfe der Wolpertinger vor aller Augen zu töten und die Macht an sich zu reißen. Doch dann brach der Aufstand der Wolpertinger aus, der zunächst zurückgeschlagen und vernichtet werden musste.
Auf der Suche nach General Ticktack, der dies übernehmen sollte, infizierte sich Friftar im Haus des Generals an der toten Rala mit der Subkutanen Todesschwadron. Die Infektion machte sich bei ihm zunächst nur recht langsam bemerkbar.
Um alles, was ihm entglitten war, wieder unter seine Kontrolle zu bringen und diese weiter auszubauen, schickte Friftar den König zur Jagd auf die flüchtenden Wolpertinger, indem er dem Herrscher einredete, dieser wäre der Auserwählte der Roten Prophezeiung.
Am Ende erlag der Berater Friftar in seinem zerstörten Theater der Schönen Tode der Subkutanen Todesschwadron, die sich daraufhin vermutlich über ganz Hel ausbreitete. 

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