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General Ticktack

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General Ticktack war der Anführer der Kupfernen Kerle.

Er wurde als letzter erschaffen, da die Erbauer der Kupfernen Kerle nach deren Fertigstellung bemerkten, dass diese nichts taten und ihnen ein Anführer fehlte, dessen Kommando sie folgen konnten.

General Ticktack war der einzige der Kupfernen Kerle, der einen freien Willen besaß, was durch das Zamomin hervorgerufen wurde, welches die Erbauer in ihn einsetzten, um ihn zu beleben. Im Prinzip war General Ticktack nur der metallische Körper des Zamomin.


Die Erschaffung im NurnenwaldBearbeiten

[1]Um den Kupfernen Kerlen einen Anführer zu geben, wurde dem leblosen Körper des General Ticktack eine Probe des Zamomins von Zoltep Zaan eingesetzt. Nun erwachte General Ticktack und mit ihm seine Armee. Diese gehorchte umgehend seinem ersten Befehl und tötete seine Erbauer. Nur Zoltep Zaan konnte entkommen.

Die LindwurmfesteBearbeiten

Lindwurmfeste.jpg

Die Lindwurmfeste

[2]Nach vielen Kämpfen in ganz Zamonien war die Armee der Kupfernen Kerle immer noch unbesiegt. Eines Tages gelangte die Streitmacht an die Mauern der Lindwurmfeste. Die Verteidiger versuchten zuerst, die Angreifer mit herkömmlichen Methoden zu vertreiben. Das gelang aber nicht, worauf die Einwohner der Lindwurmfeste begannen zu tanzen. Dadurch wurde eine Steinlawine ausgelöst, welche die Angreifer in die Flucht schlug.

Der Weg nach UntenweltBearbeiten

[3][4]

HelBearbeiten

Ticktack zog mit seinen Kupfernen Kerlen in die Hauptstadt von Untenwelt, Hel. Dort unterwarf sich Ticktack mit seinen Kerlen zum Schein dem amtierenden König Gaunab dem Neunundneunzigsten. In Wahrheit hatte Ticktack vor, die Stadt zu erobern und die Herrschaft über Untenwelt an sich zu reißen, sobald sich eine Gelegenheit ergeben sollte. In der Zwischenzeit stellten die Kupfernen Kerle die Wachtruppe des Theaters der Schönen Tode. Sie wurden auf dem obersten Rang aufgestellt und beschossen auf Befehl in der Arena befindliche Kämpfer und Kreaturen mit Fernwaffen, sollten diese nicht kämpfen wollen, versuchen zu fliehen oder gar den König und den Rat angreifen.[5] Ticktack selbst bezog einen Turm als Wohnung und widmete sich dort der Pflege seiner Mechanik und sammelte Folterwerkzeuge.[6]


BewaffnungBearbeiten

General Ticktack besaß in seiner weiterentwickelten Form ein großes Waffenarsenal, es bestand unter anderem aus Klingen, Wurfsternen, Spezialpfeilen, mit Gift gefüllten Glasdolchen und Sägeblättern, sowie einer Drüse mit Pulver, welches es dem General ermöglichte, Feuer zu spucken. Seine Finger waren Harpunengeschosse, die mittels Treibladung ins Ziel befördert werden konnten. An Drähten konnten die mit Widerhaken bewehrten Geschosse wieder eingefahren werden. Armbrüste sind als weitere Fernwaffen zu nennen. Der General konnte alle seine Waffen ein- und ausfahren. Neben den fest integrierten Waffen trug er auch ein Schwert und eine Axt.[7][8]


Achtung Spoilergefahr!


Die Kupferne JungfrauBearbeiten

Kupferne Jungfrau.jpg

Die vollendete Kupferne Jungfrau

Eines Tages fand er bei einem Waffenschmied eine alte Kupferne Jungfrau, einen Bleisarg mit innen angebrachten Dolchen, die beim Verschließen der Deckel das Opfer durchbohrten. Ticktack tötete den Waffenschmied, als dieser ihn darauf hinwies, dass die Kupferne Jungfrau ein altes, verrostetes Exemplar war, das er bald einschmelzen wolle. Ticktack setzte das Folterinstrument eigenhändig instand und baute es um. Er entfernte die Dolche und ließ sich von den Wissenschaftlern und Alchimisten von Hel feine Injektionsnadeln bauen, die er in das Gerät einsetzte. Durch ein kompliziertes System von Hähnen, Ventilen und Leitungen wollte er verschiedene Substanzen in den Körper des Gequälten injizieren, die einerseits das Leben verkürzen und andererseits verlängern sollten.[9]

Ticktack wollte damit den Tod selbst steuern und verstehen. Er fand jedoch heraus, dass die meisten der Testkandidaten viel zu schnell starben.[10] Schließlich fand er die ideale Kandidatin für sein Experiment: Die Wolpertingerin Rala, die einen so starken Lebenswillen besaß, dass er sein Experiment mit ihr durchführen konnte.[11][12] Dabei wurde er jedoch von ihm bis dahin völlig unbekannten Gefühlen erfasst, so dass er sein Experiment mit dem endgültigen Mittel, der Subkutanen Todesschwadron, vorzeitig abbrach, was er kurze Zeit später aber bereute, da Rala daran starb.[13][14][15][16][17][18][19]

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Die letzte SchlachtBearbeiten

Ticktacks Hand.png

General Ticktacks Hand, deren Finger ebenfalls Waffen sind

In der Schlacht von Hel wurden die Kupfernen Kerle schließlich von Storr dem Schnitter und seinen Toten Yetis angegriffen, die damit Rumo und die Wolpertinger im Kampf unterstützten. Ticktack ging aus Frust über das vorzeitige Ende seines Experiments mit der Kupfernen Jungfrau ins Theater der schönen Tode, um sich mit Kampf abzulenken. Nun war er nicht mehr nur eine unbesiegbare Kampfmaschine, sondern nach eigener Aussage der Krieg selbst.[25]

Er tötete einige Wolpertinger und wollte gerade auf Urs vom Schnee losgehen, als Uschan DeLucca ohne Waffe vor ihn trat. Uschan bedauerte den General, denn auch wenn er aus der Schlacht als Sieger und einziger Überlebender hervorgehen sollte, so hätten doch alle Getöteten zuvor mehr Leben in sich gehabt, als Ticktack selbst jemals in sich haben könnte. Ticktack tötete Uschan und die Wolpertinger stellten sich ihm chancenlos entgegen.[26]

Er fuhr sämtliche in Hel in ihn eingesetzten Zusatzwaffen heraus und vergrößerte seinen Körper auf das Doppelte.[27] Rumo erkannte aus den Legenden, die er gehört hatte, dass Ticktack so etwas wie ein Herz besitzen musste.[28] Also sprang er auf den General und stieg ins Innere.[29] [30] Dort entdeckte er schließlich dessen Herz aus Zamomin. Rumo riss das Zamomin aus dem es umgebenden Kasten[31] und stieg damit wieder aus dem General heraus. Das Zamomin wollte dabei Rumo überreden, sich mit ihm zu verbünden und der Herrscher der Welt zu werden. Rumos Freund Oleg von Dünen schoß das Zamomin mit seiner Schleuder in den Schlund eines Vrahoks.[32] General Ticktack war ohne das Zamomin nicht mehr lebensfähig und wurde in einer riesigen Explosion, seiner letzten Waffe, auseinandergerissen. Damit wich auch das Leben aus den Kupfernen Kerlen und sie blieben stehen.[33]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Rumo & Die Wunder im DunkelnErstes Buch: ObenweltI. Der silberne Faden , Die Schlacht im Nurnenwald, S. 53-59.
  2. Rumo & Die Wunder im DunkelnErstes Buch: ObenweltI. Der silberne Faden , Die Schlacht im Nurnenwald, S. 60-65.
  3. Rumo & Die Wunder im DunkelnErstes Buch: ObenweltII. Die Unvorhandenen Winzlinge , Nebelheim, S. 130f.
  4. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , General Ticktacks Geschichte, S. 462-465.
  5. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Ein eindrucksvoller Auftritt, S. 465-470.
  6. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIV. Ukobach und Ribesehl , Der Spion, S. 561f.
  7. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Ticktack wächst, S. 470f.
  8. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Der General und der Riese, S. 636ff.
  9. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Die Kupferne Jungfrau, S. 472-476.
  10. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Die Kunst des langsamen Tötens, S. 476f.
  11. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Die Seele der Kupfernen Jungfrau, S. 479.
  12. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Die Belagerung, S. 482f.
  13. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Die Symphonie des Todes, S. 493ff.
  14. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIII. Die Kupferne Jungfrau , Die Wahnsinnsdroge, S. 502f.
  15. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIV. Ukobach und Ribesehl , Das Antlitz der Furcht, S. 514f.
  16. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIV. Ukobach und Ribesehl , Ticktacks Frage, S. 526-528.
  17. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIV. Ukobach und Ribesehl , Der Jäger, S. 533.
  18. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIV. Ukobach und Ribesehl , Die Flasche, S. 545.
  19. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltIV. Ukobach und Ribesehl , Das Todesthermometer, S. 556f.
  20. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Die Diamantzange, S. 575f.
  21. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Ticktacks Trauer, S. 609f.
  22. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Ticktacks Abschied, S. 613.
  23. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Die Folterkammer, S. 617.
  24. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Der gläserne Skorpion, S. 619ff.
  25. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Ticktacks Bühne, S. 626ff.
  26. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Die wehenden Banner, S. 630-633.
  27. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Der General und der Riese, S. 636ff.
  28. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Der General und der Riese, S. 639.
  29. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Der Käfig, S. 643ff.
  30. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Kampf und Folter, S. 647f.
  31. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Das Herz in der Dunkelheit, S. 648ff.
  32. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Das Zamomin, S. 650-654.
  33. Rumo & Die Wunder im DunkelnZweites Buch: UntenweltV. Das Theater der schönen Tode , Das Ticken, S. 657-660.

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