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Gimpel

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Die Gimpel sind ein nomadisierendes Volk, das durch die Süße Wüste Zamoniens zieht. Sie kleiden sich in mehrere Lagen dunkler Stoffbahnen und tragen Augenperiskope, um auch im Zuckerstaub eingegraben die Übersicht zu behalten. Ihr Hauptnahrungsmittel ist Gimp, von dem sie immer eine große Menge vorrätig halten, die von Kamedaren getragen werden.[1]

Zusammensetzung Bearbeiten

Über die Herkunft der Gimpel und die Art ihrer Daseinsform ist nichts bekannt; kein Gimpel wurde jemals unbekleidet gesehen. Die Theorie eines Forschers geht von einer ursprünglichen Gruppe Berghutzen aus, die an extremen Haarausfall litten und daher ihre ganze Hässlichkeit durch die Verhüllung mit Gimpwolle und die Einsamkeit der Wüste zu verstecken suchten. Diese Theorie stützt sich allerdings lediglich auf drei Berghutzenhaare die zwischen Süßer Wüste und Hutzengebirge gefunden wurden. Ein Gegenbeweis stellt zudem die Fähigkeit der Gimpel dar, Hochzamonisch zu sprechen – Berghutzen sind einer Sprache nicht fähig.[2]

Die Gimpel nehmen jede friedlich gesinnte Daseinsform in ihre Gemeinschaft auf.

Gesellschaftliche Eigenheiten Bearbeiten

Anagrom Ataf03:04

Anagrom Ataf

Die Gimpel suchen im Blaubär-Musical nach Anagrom Ataf

Im Laufe der jahrelangen Wanderung haben sich, wie in jeder anderen Kultur auch, eine Reihe von Traditionen etabliert. So wandern Gimpel ausschließlich am Tage und verbringen die Nacht an einer Wasserquelle und einem Feuer, wo sie sich mit primitiver Musik in den Schlaf brummen. Flaschenpost muss der ganzen Gruppe vorgelesen werden und wird, sofern sie imperativen Charakter hat, nicht selten als Gesetz der Gemeinschaft adaptiert. Von einem solchen Schriftstück rühren auch zwölf eisern eingehaltene Gebote der Gimpel her.[3] Die wichtigsten Regeln geben zum einen den Gimpeln ein Wanderziel (zunächst Anagrom Ataf, später Tsnips-Eg'n-Rih)[4], führen zum anderen zu bizarren Namensgebungen, da der Name eines Gimpels einzigartig im gesamten Universum sein muss. Manche Gimpel scheinen sogar besondere Freude daran zu haben, sich Zungenbrecher als Namen zu geben, um jene, die den Namen nicht richtig aussprechen, anklagen zu können.[5]

Typisch für die Gimpel ist auch ihr ausgeprägter, angstbehafteter Aberglaube, so halten sie es etwa für möglich, dass die Zuckerzwerge (Sandskulpturen, die zufällig die Form von Daseinsformen annehmen) nachts zum Leben erwachen könnten. Zu ihrer Verteidigung sei gesagt, dass es der Süße Wüste nicht gerade an Gefahrenquellen mangelt (zum Beispiel Treibsand, Scharach il Allah, Wüstenskorpione, Sandmänner), welche leicht zu Verfolgungswahn führen können.[6]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Guten Morgen!, S. 279.
  2. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Das Geheimnis der Gimpel, S. 284.
  3. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Das Geheimnis der Gimpel, S. 284-290.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Das Zeichen, S. 335f.
  5. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Der Fluch der langen Namen, S. 298-301.
  6. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Beunruhigende Geschichten, S. 290; Wüstenkunst, S. 304f.

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