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Gralsund ist eine große Stadt im Süden Zamoniens, die vor allem durch die Gralsunder Universität, den Gralsunder Kulturkurier und weitere kulturelle Institutionen bekannt ist. Sie ist die östlichste der drei Großstädte, die an den Flüssen Gral und Blen liegen. Ihren Namen hat sie wohl von ihrer direkten Lage am Gral.

Hildegunst von Mythenmetz verbrachte lange Jahre seines Lebens in Gralsund.

KulturBearbeiten

Mit ihrem starken Fokus auf Kultur ist Gralsund eine der einflussreichsten Städte des Kontinents. Viele Zamonier gehen wahrscheinlich dorthin, um zu studieren. So werden in verschiedenen Disziplinen viele Strömungen und Schulen in Gralsund entwickelt und auch danach benannt. Dazu gehören die Gralsunder Dämonologie, der Gralsunder Egalismus, die Gralsunder Dämonenmalerei und der Gralsunder Stiftzirkel.


Gralsunder UniversitätBearbeiten

Unter anderen Fachrichtungen bietet die Universität Gralsund das Studium der Alchimie[1], der Zamonischen Literatur[2] und früher auch des Hoffnungsfreien Superpessimismus.[3] Neben Prof. Dr. Abdul Nachtigaller lehrte auch Prof. Dr. Mustafa Kukkuck an der Universität von Gralsund und betrieb von dort seine telepathischen Studien zur Anatomie der Buchlinge.[4] Die Universität gibt das "Zamonische Wörterbuch von A-Z" im eigenen Verlag heraus.[5]

SchrecksenakademieBearbeiten

Es gibt in Gralsund eine sehr bekannte Akademie, an der Schrecksen verschiedene Formen und Stufen des Schrecksimismus erlernen können. Auch Izanuela Anazazi besuchte diese Akademie (die sie bisweilen auch als Schule bezeichnete).


VerlageBearbeiten

Verschiedene Verlage sind in Gralsund beheimatet, darunter der Universitätsverlag der Universität von Gralsund[6], der Caput Verlag[7], der Hutzenverlag und der Gildeverlag[8], der Nachtigaller-Verlag,[9] sowie der Kulturkurierverlag des Gralsunder Kulturkuriers.[10]

KulturkurierBearbeiten

Da Gralsund eines der wichtigsten Kulturzentren Zamoniens ist, erscheint dort auch täglich der "Gralsunder Kulturkurier", der großen Einfluss auf die zamonische Kultur hat. Der Chefredakteur war für mehrere Jahre der bekannte Literaturkritiker Laptantidel Latuda. Dieser führte dort eine tägliche Kolumne zu den stilistischen Schnitzern eines berühmten Dichters.[11] Weitere in Gralsund erscheinende Zeitschriften sind der "Gralsunder Bote" und der "Gralsunder Kulturspiegel".


Gralsunder DämonologieBearbeiten

Der Gralsunder Dämonismus wurde begründet von Manu Kantimel[12] und wird seitdem intensiv betrieben. So ist die jahrhundertealte Zentralfrage der Gralsunder Dämonologie: Was sind niederzamonische Teufelselfchen und wie viele davon passen auf eine Nadelspitze? Die Antwort ist 7 845 689 654 324 567 008 472 373 289 567 827, 9.[13] Dennoch befindet sich die größte Spezialbibliothek zum Thema Dämonologie in Blenhaim.[14]

Inwieweit die Gralsunder Dämonenmalerei mit ihrem Großmeister Edd van Murch[15] von dieser wissenschaftlichen Disziplin beeinflusst wurden oder damit zusammenhängt, ist unbekannt.


KäsarismusBearbeiten

Außerdem ist Gralsund das Zentrum der Käsarier, welche einmal in ihrem Leben zu dem riesigen Gralsunder Grubenkäse pilgern. Der Grubenkäse wird streng bewacht und reift in seiner Grube schon seit über einem Jahrtausend.[16] Aus Gralsund stammt auch der Gralsunder Blauschimmel[17]


ÜbrigesBearbeiten

Regiert wird Gralsund wohl von einem Bürgermeister.[18] In der Geschichte Gralsunds kam es häufig zu militärischen Auseinandersetzungen. Die einzige bekannte ist der Angriff der Armee der Nebelhexen. Gerettet wurde die Stadt Gralsund durch ihre eigenen Prinzessinnen, die damit zu Heldinnen wurden.[19] Um wen es sich genau bei der historisch belegten Person des Grausamen Grafen von Gralsund ist unbekannt. Man weiß nur, dass er im Zamonischen Frühmittelalter lebte, sein Erzfeind Zygmund der Zögerer war, er seine Kämpfe selbst ausfocht, doch schließlich durch ein chronisches Magengeschwür kampfunfähig wurde.[20]

Aus Gralsund stammt das sogenannte Gralsunder Sprachmetronom, mit dem es möglich ist, beim lyrischen Dichten den Takt zu halten. Ebenso wird dort ein oft verwendetes Papier, Gralsunder Feinbütten, hergestellt. Aus Gralsunder Metallmanufakturen kommen u.a. siebenarmige Leuchter, in die die sieben Grundtugenden des Dichters eingeprägt sind. Ein weiteres Zeichen für Gralsund als Kulturzentrum ist der "Gralsunder Silbenpokal", der an talentierte Dichter verliehen wird.[21] Neben dem Museum für Zamonische Hochliteratur[22] ist in Gralsund auch die "Gralsunder Faustkämpfergilde" beheimatet.[23] Weshalb die Gralsund-Grippe, den Namen dieser Stadt trägt ist unbekannt. Eventuell brach sie einst dort aus oder wütete in dieser Stadt besonders stark. Tatsache ist, dass es sich um eine der gefährlichsten Krankheiten des Kontinents handelt.[24]

Pyramiden von GralsundBearbeiten

Mysteriös und berüchtigt sind die Pyramiden von Gralsund, die scheinbar noch von einer vergessenen Zivilisation stammen. Seit der Gründung von Gralsund wagte sich wohl niemand hinein, oder kam zumindest nicht zurück. Erst der Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz verschaffte sich Zugang und fand in den Pyramiden tatsächlich eine uralte Zivilisation vor, deren Gesellschaft er mit wissenschaftlicher Akkuratesse dokumentierte. Allerdings werden diese Beschreibungen eher als weiterer Faktoman gesehen und scheinen den Beschreibungen der Buchlinge zu ähneln, die auch niemand nachprüfen konnte und die sicherlich ebenfalls literarisch überhöht sind.[25]

Die Familie der Smeiks in GralsundBearbeiten

Auffälligerweise haben mindestens zwei besonders zwielichtige Mitglieder der Familie Smeik ihren (kriminellen) Ursprung in Gralsund. So war einer Wirt einer Söldnerschenke und wurde daraufhin zum Anführer der Huldlinge.[26] Phistomefel Smeik begann ebenfalls in Gralsund, bevor er verarmte und das Erbe seines Großonkels Hagob Saldaldian Smeik in Buchhaim antrat.[27]


Quellenangaben

  1. Der Schrecksenmeister , Die Festtafel, S. 223.
  2. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Heimkehr zur Lindwurmfeste, S. 13.
  3. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 48.
  4. Zamonien – Entdeckungsreise durch einen phantastischen Kontinent, Buchlingsauge, S. 46ff.
  5. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 38.
  6. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Gralsund, S. 232f.
  7. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Ein Librinaut in drei Akten, S. 343.
  8. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Die Lindwurmfeste, S. 230.
  9. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Die Doktorarbeit, S. 144.
  10. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Die Reise nach Yhôll, S. 253.
  11. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 86; Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Das Nattifftoffenhaus, S. 239.
  12. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 6. Mein Leben in den Finsterbergen, Ölsardinen, S. 153.
  13. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 13. Mein Leben auf der Moloch, Die sieben Fragen, S. 657f.
  14. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 6. Mein Leben in den Finsterbergen, Solide Bildung, S. 156.
  15. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Buchwein aus Buchhaim, S. 133.
  16. Der Schrecksenmeister , Das Käsemuseum, S. 262f.
  17. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – I. Der silberne Faden , Volzotan Smeiks Geschichte, S. 38.
  18. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Die Geschichte vom Maulwurfsvulkan, S. 561.
  19. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – III. Wolperting , Heldenkunde, S. 220.
  20. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – III. Wolperting , Heldenkunde, S. 196.
  21. Ensel und Krete, I. Bauming , S.41; S. 36; S. 35.
  22. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Die Lindwurmfeste, S. 239.
  23. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Wissen ist Nacht, S. 134.
  24. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Untenwelt – IV. Ukobach und Ribesehl , Tychon Zyphos' Geschichte, S. 546.
  25. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Triumphe, S. 245f.
  26. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – I. Der silberne Faden , Die Geschichte von den Huldlingen, S. 68.
  27. Die Stadt der Träumenden Bücher , 17. Das Erbe der Smeiks, S. 146.

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