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Hachmed ben Kibitzer

Hachmed Ben Kibitzer im Roman

Hachmed Ben Kibitzer

Kibitzer in der Graphic Novel

Hachmed Ben Kibitzer war ein Eydeet mit drei Gehirnen, welcher in Buchhaim ein Antiquariat besaß und wissenschaftliche Fachbücher, hauptsächlich von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller, verkaufte. Kibitzer war von freundlicher Natur und hilfsbereit.


Achtung Spoilergefahr!


Biographie Bearbeiten

Kibitzer besaß schon seit langer Zeit ein Antiquariat im Stadtkern von Buchhaim, als Phistomefel Smeik in Buchhaim eintraf. Wie so viele andere Bewohner Buchhaims bewunderte er anfangs die Haifischmade für ihre guten Manieren, ihren Humor und ihren Bescheidenheit. Nach einiger Zeit besuchte er die von Smeik manipulierte Nebelheimer Trompaunenmusik und wurde so ein willenloses Opfer seiner Befehle. Er trat in Smeiks Bücherverein des Dreikreises ein, in dem er die Hälfte seines Umsatzes an Smeik abtreten musste. Außerdem hatte er in einer Horde auf Smeiks subtilen Trompaunen-Befehl den Buchhaimer Schrecksenfriedhof geschändet. Als der junge Dichter Homunkoloss nach Buchhaim kam und von Phistomefel gefangen genommen wurde, erfuhr Kibitzer erst von ihm als er schon gefangen war. Smeik erzählte der Büchergemeinde, dass er den Dichter in ein Monster verwandeln wollte, da er ohnehin die Stadt unter seine Kontrolle gebracht hatte. Nach wie vor hypnotisiert, machte sich Kibitzer begeistert ans Werk, ein Nachtigalloskop nach einer Anleitung aus einem Buch von Professor Abdul Nachtigaller zu konstruieren. Es sollte Homunkoloss als Augenersatz dienen, da er damit mikroskopisch kleine Dinge wahrnehmen konnte. Danach half Kibitzer Smeiks Labyrinth unter seiner Bibliothek zu errichten, indem er nach dem Vorbild Nachtigallers einen Unmöglichkeitsschlüssel erstellte.

Einige Zeit später erreichte Hildegunst von Mythenmetz Buchhaim und betrat sein Antiquariat. Kibitzer war sehr freundlich zu ihm und bot dem Lindwurm eine Tasse Muskatkaffee an. Mythenmetz zeigte ihm Homunkoloss' Manuskript und schlagartig erwachte Kibitzer aus der Trance, in die ihn Smeik gebracht hatte. Er wusste, von wem es stammte, und er teilte Mythenmetz mit, dass er in großer Gefahr sei. Abrupt warf er Mythenmetz aus seinem Antiquariat und verschloss die Tür von innen. Bei der Schreckse Inazea Anazazi zeigte das Manuskript die selbe Wirkung und sie verbündete sich mit Kibitzer, um gegen Phistomefel zu rebellieren. Ab sofort besuchten sie die Trompaunenkonzerte nur noch mit Wachs in den Ohren, damit sie nicht mehr hypnotisiert werden konnten. Auf einem dieser Konzerte trafen sie zu ihrem größten Missfallen Hildegunst von Mythenmetz. Wenige Zeit später erfuhren sie, dass der Lindwurm in die Katakomben von Buchhaim verbannt wurde. Um die Zukunft des Lindwurms vorherzusagen, musste Kibitzer an Inazea eine Alptraumanalyse vornehmen, wobei er sie eine halbe Nacht mit Ochsengalle zusprühen musste.

Dadurch wussten sie offensichtlich, wann Mythenmetz und Homunkoloss wieder an die Oberfläche zurückkehren würde und sie trafen ihn eines Tages in den oberen Katakomben und erzählten ihm alles über die Fehler, die sie unter der Hypnose begangen hatten. Sie entschuldigten sich und versuchten das ganze wieder in Ordnung zu bringen, indem sie die Gefährten durch Smeiks Labyrinth führten, wobei Kibitzer durch den Schlüssel die permanente Veränderung des Labyrinths stoppte. Danach mussten sie schnell an die Oberfläche gelangen. Hachmed und Inazea verließen Buchhaim anschließend fluchtartig. Nach dem Brand kehrten sie zurück. Sie lebten ab dann in einer sehr engen, eheähnlichen Gemeinschaft.

Korrespondenz mit MythenmetzBearbeiten

Nachdem Mythenmetz Buchhaim verlassen hatte, entstand eine rege Korrespondenz zwischen ihm und Kibitzer, die allerdings abbrach, als Kibitzer Kritik an Mythenmetz zu diesem Zeitpunkt stark verschlechtertem Schreibstil übte, was dieser sehr beleidigt aufnahm.

„Von der Höhe meiner Auflagen herab kann ich auf deine stilistische Erbsenzählerei nur lächelnd herabblicken, du drittklassiges Dreihirn!“
— Mythenmetz in seinem letzten Brief an Kibitzer


Krankheit und TodBearbeiten

Kibitzer

Kibitzer im Sterben

Etwa 200 Jahre nach dem Brand von Buchhaim erkrankte Kibitzer, der immer noch als Antiquar arbeitete, an Senesco Rapidus, wodurch er rapide alterte. Bevor er starb, konnte er noch ein letztes Mal mit Mythenmetz sprechen, der zu dieser Zeit erneut in Buchhaim war. Er vermachte sein Sortiment sowie sein Vermögen der Schreckse Inazea Anazazi, seine wissenschaftlichen Ergebnisse der Universität von Buchhaim und Hildegunst von Mythenmetz alle Briefe an ihn, die er nie abgeschickt hatte, sowie eine perfekte Karte der Katakomben von Buchhaim. Später wurde Kibitzer in einer Urne auf dem Buchhaimer Friedhof für Antiquare bestattet.

Quellen Bearbeiten

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