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Haifischmadenskelett

Querschnitt durch eine Haifischmade

Haifischmaden sind eine intelligente zamonische Daseinsform.

Definition und VerwandtschaftBearbeiten

Die Haifischmade ist laut Prof. Dr. Abdul Nachtigallers Lexikon "eine Kriechmade aus der Ordnung der kiemenatmenden Halbinsekten, mit entfernten Verwandtschaftsbeziehungen in die Fischwelt. Haifischmaden werden selten beobachtet, sie ziehen ein Dasein in undurchsichtigen Verhältnissen vor in denen sie sich gerne mit Phogarrenqualm einnebeln. Haifischmaden sind vergleichsweise Hochintelligent (außer im vergleich mit Eydeeten), einzelgängerisch veranlagt, und berüchtigt für ihre Fähigkeit in der schnellen und undurchsichtigen Vermehrung von Geld. Oft von charmanter leutseliger Erscheinung, ist die Haifischmade besonders geeignet, willensschwachen Gruppierungen als Führungspersöhnlichkeit vorzustehen".

Tatsächlich ist die Haifischmade recht eindeutig ein außergewöhnlich hochentwickeltes "primitives" Chordatier und vermutlich mit Neunaugen und Pazifischen Schleimaalen verwandt, womit sie weder eindeutig als Fisch noch eindeutig als Wirbellose definiert werden kann. Haifischmaden verfügen über ein vollständiges Skelett und echte Kiefer, im Gegensatz zum knochenlosen Saugmaul der Neunaugen. Sie haben an jeder der 14 Hände 3 bewegliche, feinfühlige Finger, einer davon ein Daumen. Das Skelett scheint, anders als das eines Knorpelfisches, über eine hohe Festigkeit auch über den Tod hinaus zu verfügen, wie Hagob Saldaldians Mumie beweist (ein Haiskelett zerfällt dagegen sehr schnell).


Allgemeines über HaifischmadenBearbeiten

Haifischmaden wirken äußerlich sehr behäbig und schwerfällig, sind aber durch ihren Intellekt und ihre Führungsqualitäten nicht zu unterschätzen. Charakteristisch sind ihre madenförmigen, aufgedunsenen Körper und ihre Haifischflosse. Außerdem besitzen sie 14 kurze, aber geschickte Ärmchen. Haifischmaden können über spezielle Talgdrüsen ein übelriechendes Sekret absondern (ein urzeitliches Erbe der sog. Schwefelmade), was sie jedoch nur äußerst ungern tun, und sie können problemlos und dauerhaft unter Wasser atmen und überleben. Aufgrund ihrer aufs Fressen spezialisierten Verwandtschaft und ihrer Gier sind sie fast immer sehr beleibt und neigen zur Fettsucht (einzige bekannte Ausnahme bilden Hagob Saldaldian Smeik und sein Zwillingsbruder Corodiak).

Eine Haifischade kann sich an senkrechten Wänden auf- und abbewegen, indem sie sich mit ihrem Körper daran festsaugt und sich langsam voranschiebt. Diese Art der Fortbewegung ist für sie jedoch extrem anstrengend.

Wie viele verschiedene andere Daseinsformen Zamoniens auch können Haifischmaden mehrere Jahrhunderte alt werden. Die genaue Lebenserwartung ist allerdings nicht bekannt.


Achtung Spoilergefahr!


Bekannte HaifischmadenBearbeiten

Bekannt ist eigentlich nur eine einzige Haifischmaden-Familie, nämlich die der Smeiks, deren Angehörige über den ganzen Kontinent verstreut sind. Die meisten Mitglieder dieser Familie gelten als verkommen, gierig und machtbesessen. Phistomefels erklärtes Ziel ist zum Beispiel die Ausrottung der Künste und die vollständige Kontrolle über den zamonischen Buchmarkt, letztendlich also die Alleinherrschaft über den Kontinent.

Die bekanntesten Mitglieder sind:

Weniger bekannte Haifischmaden:


QuellenBearbeiten

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