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Homunkel

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Die Homunkel sind eine künstlich geschaffene Daseinsform, die von den Alchimisten der Stadt Hel in Untenwelt geschaffen wurde und dort die praktisch rechtlose Unterschicht bildet.

EntstehungBearbeiten

Der Ursprung der Homunkel lag in den sogenannten Vrahok-Kriegen, in denen ein Alchimist die Idee hatte, jenen Ungeheuern ein künstlich geschaffenes Heer entgegenzustellen. Jedoch gelang die Erschaffung der Homunkel erst, als die Vrahoks längst besiegt und gezähmt worden waren. Daher erschuf man nicht nur Soldaten, sondern auch ein endloses ständig auffrischbares Heer von Sklaven, das einer der Stützpfeiler der Wohlstands der Stadt Hel wurde. Somit bildeten die Homunkel die dritte Kaste von Hel, neben den Hellingen und den kriminellen Zuwanderern aus Obenwelt, und zwar die Kaste mit den meisten Pflichten, den wenigsten Rechten und der geringsten Lebenserwartung von allen Bewohnern.

Erschaffungsprozess und EinsortierungBearbeiten

Muttersuppe.jpg

Die Muttersuppe, Geburtsort der Homunkel

Die Erschaffung der Homunkel erfolgt in einem gewaltigen Kessel aus Untenwelt-Erz mitten in Hel. Darin werden trächtige Untenweltgeschöpfe aller Art wie zum Beispiel Höhlenunken, Röhrenschweine, Knochenkrebse und Rüsselkäfer, aber auch Geschöpfe aus Obenwelt wie zum Beispiel Hühner in einer Mischung aus einer speziellen Substanz aus den unterirdischen Ölseen und verschiedenen geheimen Essenzen, der sogenannten "Muttersuppe", zerkocht. Die Ursubstanzen aus dem Öl und die Zellen der Muttertiere verbinden sich miteinander und bilden einen Homunkel. Die meisten, wenn nicht alle Homunkel, sind nach dieser "Geburt" sehr verwirrt, was angesichts der Tatsache ohne Krabbeln, Säugen oder Zahnen als erwachsenes Wesen in die Welt geworfen zu werden, verständlich scheint. Die erste Erfahrung des neugeborenen Sklaven ist üblicherweise ein Tritt von einem Söldner, der den neuen unterprivilegierten Bürger von einer Rampe ins Dasein befördert. Am Fuß der Rampe werden die neuen Homunkel untersucht, auf ihre Tauglichkeit überprüft und dann abtransportiert.

RechtslageBearbeiten

Die Homunkel haben keinerlei Rechte und sind vogelfrei, daher ist es kein Verbrechen, einen von ihnen zu töten. Jedoch kann es vorkommen, dass ein Homunkel für eine besondere Leistung belohnt wird. So wurde der Homunkel Ribesehl vom Tunnelkratzer zum Leibdiener befördert, weil er einen kleinen Helling vor einem Rudel Pestratten gerettet hatte.

Körperliche EigenschaftenBearbeiten

Aufgrund ihres Entstehungsprozesses können die Homunkel praktisch jede denkbare Gestalt und Größe annehmen. Einige sind klein wie Zwerge, andere über drei Meter groß. Es gibt Homunkel mit roter, gelber, blauer oder grüner Haut, einige ähneln Affen mit Flügeln, andere Zwergen mit Krokodilköpfen, Schweinlingen mit langen Elefantenrüsseln oder auch einer seltsamen Mischung aus Krebs und Huhn. Es ist auch möglich, dass Homunkel durch ihr Erbmaterial die Fähigkeit der Kiemenatmung besitzen. Gemeinsam ist allerdings allen Homunkeln, dass sie im Gegensatz zu ihren Schöpfern, den Hellingen, problemlos im Sonnelicht leben und arbeiten können.

VerschiedenesBearbeiten

QuellenBearbeiten

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