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Hypnos war eine legendäre Insel im Zamonischen Ozean. Ihre Existenz ist umstritten, vor allem, da sie versunken sein soll. Was Hypnos auszeichnete und besonders machte, war, dass dort angeblich systematisch Helden gezüchtet wurden.

Die gesamte Gesellschaft der Insel war darauf ausgelegt, die perfekten Helden zu erschaffen. Man strebte nach der Erschaffung vollkommen furchtloser Helden und ging davon aus, dass dies nur möglich sei, wenn selbige nichts vom Tod wüssten. Jedes Anzeichen für den Tod oder überhaupt ein mögliches Ende des Lebens wurde entweder vermieden oder beseitigt. Keine Friedhöfe, Gräber, Urnen oder auch nur Kränze existierten auf Hypnos. So gab es für diesen Zweck eigens die Schwarzen Männer, die jeden, der zu sterben drohte, verschwinden ließen. Ebenso alle, die zu viel nach verschwundenen Personen fragten.

Um die Helden heranzuzüchten, wurden ausgewählte Säuglinge auf die Insel gebracht und aufgezogen. Jeder von ihnen wurde einem ausführlichen und jahrelangen Training unterzogen und in allen Kampfkünsten unterrichtet. Als sie schließlich tatsächlich in die Schlacht zogen, weigerten sie sich, Rüstungen zu tragen, den Rückzug anzutreten oder auch nur in Deckung zu gehen. Sie wussten nichts vom Tod und kämpften dementsprechend furcht- und ahnungslos. Dies war auch der Grund dafür, dass sie wohl zu den schlechtesten Kämpfern gehörten und angeblich ausnahmslos in der Schlacht getötet wurden.[1]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – III. Wolperting , Heldenkunde, S. 195f.