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Kanaldrache

Ein Kanaldrache in der Kanalisation von Atlantis

Kanaldrachen leben überall im weitläufigen Untergrund von Atlantis. Sie erreichen enorme Körperlängen von bis zu ca. 25 Meter und sind teilweise mit Hörnern und Stacheln bedeckt. Sie besitzen außerdem Stacheln am Schwanzende, Gift und können Feuer speien.

Im Durchschnitt haben Kanaldrachen eine Lebenserwartung von zweitausend Jahren, doch sind sich die meisten ihrer Sterblichkeit nicht bewusst.

Kanaldrachen sind meistens sehr träge, können sich aber im Ernstfall sehr geschickt und sogar rückwärts bewegen, was in engen Gängen, die ein Umdrehen unmöglich machen, lebensnotwendig sein kann.

Die meiste Zeit seines Lebens verbringt ein Kanaldrache mit Schlafen oder Lauern, wobei er sich häufig schlafend stellt, um potentielle Beute in Sicherheit zu wiegen. Kommt ein Opfer nahe genug an den Drachen heran, wird es verschlungen oder für einen späteren Verzehr getötet.

Normalerweise können Kanaldrachen nicht sprechen, jedoch berichtete Blaubär von einer Begegnung mit einem Exemplar, welches von einem blauen Blitz getroffen worden war und infolgedessen sprechen konnte.[1]

Welche Ereignisse genau hinter der sogenannten Kanaldrachen-Krise stecken, ist leider unbekannt.[2] Möglicherweise löste aber der Held Fasold von Fafnir diese Krise.


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Zweifel, S. 602ff.
  2. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – II. Die Unvorhandenen Winzlinge , Die Farbe des Wissens, S. 167.