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Sandskulpturen

Unbelebte, nur vom Wind geschaffene Sandskulpturen

In der Süßen Wüste existiert eine Vielzahl von Daseinsformen, trotz der Kargheit der Umgebung. Sie leben meist versteckt oder man überlebt eine Begegnung mit ihnen nicht. Erzählern wie Blaubär ist es dadurch unmöglich, jede von ihnen genau oder auch nur grob zu beschreiben. Für diese Daseinsformen soll dies eine Liste mit einigen Spekulationen sein.


Elektro-GiftnatternBearbeiten

Elektro-Giftnattern sind eine zamonische Schlangenart, welche in der Süßen Wüste beheimatet ist und, wie der Name schon sagt, sowohl giftig als auch elektrisch ist, obgleich ähnlich wie beim Elektro-Skorpion nicht bekannt ist, ob sich die Elektrizität auf die Haut oder das Gift bezieht. Laut Blaubär sind Elektro-Giftnattern auch essbar, allerdings ist ihre Zubereitung ähnlich wie bei der Skorpionhydra um einiges schwerer, als dies etwa bei Gimp der Fall ist.[1]


Elektro-SkorpioneBearbeiten

Der Elektro-Skorpion ist eine sehr gefährliche Daseinsform, welche in den Wüsten auf der ganzen Welt beheimatet ist und sich bevorzugt unter Steinen aufhält, höchstwahrscheinlich, um so den sengenden Sonnenstrahlen am Tag zu entkommen. Wie der Name schon andeutet, scheinen sie etwas mit Elektrizität zu tun zu haben, aber es ist unbekannt, in welcher Art und Weise. Es wäre sowohl möglich, dass ihr Gift im Körper zu elektrischen Schlägen führt, als auch, dass ihre Haut ähnlich wie die eines Zitteraals elektrisch aufgeladen ist.[2]


FatomeBearbeiten

Das Fatom ist ein Geist, der allerdings keine Todesursache hat, da die Urheber von Fatomen nicht durch ihren Tod Fatome entstehen lassen. Fatome existieren ausschließlich in halbstabilen Fata Morganas. Und weil sie selbst gespiegelt sind, sprechen sie exaktes Zamonisch, nur gespiegelt, also Fatamorganisch.


Gimp (Pflanze)Bearbeiten

Gimp ist die Tiefzamonische Blaupilzkaktee, die man nur in Regionen tief unterhalb des Meeresspiegels findet. Diese müssen allerdings einen enorm hohen Zuckergehalt im Boden besitzen, weshalb man Gimp nur in der Süßen Wüste findet. Gimp ist von hohem Wert, da es fast die einzige Nahrungsquelle in der Wüste und und nur vereinzelt wächst. Es lässt sicht außerdem nicht züchten oder kultivieren und ebensowenig anbauen.


Gimpel (Daseinform)Bearbeiten

Die Gimpel sind ein nomadisierendes Volk, das durch die Süße Wüste Zamoniens zieht. Sie kleiden sich in mehrere Lagen dunkler Stoffbahnen und tragen Augenperiskope, um auch im Zuckerstaub eingegraben die Übersicht zu behalten. Ihr Hauptnahrungsmittel ist Gimp, von dem sie immer eine große Menge vorrätig halten, die von Kamedaren getragen werden.


KakteengeisterBearbeiten

Der Kakteengeist ist eine Daseinsform aus der Familie der Geister, deren Existenz jedoch nicht bewiesen ist. Laut den Sagen der Gimpel durchstreifen sie des Nachts die Süße Wüste, ein Aspekt, welcher erheblich dazu beigetragen hat, dass die Gimpel nur am Tage durch die Gegend wandern. Vermutlich sind die Sagen über die Kakteengeister dadurch entstanden, dass man annahm, die Seelen von Personen, die in der Wüste gestorben sind, wären dazu verdammt, in Kakteen eingeschlossen zu sein.[3]


KamedareBearbeiten

Ein Kamedar ist eine Kreuzung aus Kamel und Dromedar. Kamedare besitzen drei Höcker. In denen wird Wasser gespeichert und außen befinden sich Melkzitzen, mit denen man Trinkwasser abzapfen kann. In der Süßen Wüste sind Kamedare deshalb von unschätzbarem Wert und die wichtigsten Gefährten der Gimpel, von denen sie auch gezüchtet werden.


KlapperskorpioneBearbeiten

Der Klapperskorpion ist eine Daseinsform, welche in der Süßen Wüste beheimatet ist und sich bevorzugt in Landschaften von pfannenförmiger Struktur aufhält, was zur Folge hat, dass er besonders gefährdet durch die in den Sommermonaten auftretenden Zuckerschmelzen ist. Abgesehen davon ist kaum etwas über diese Daseinsform bekannt, eventuell könnte sein Name ein Hinweis darauf sein, dass er ähnlich wie eine Klapperschlange eine Art Rassel an seinem Schwanz hat.[4]


Sand-AaleBearbeiten

Sand-Aale sind eine Daseinsform, welche in der Süßen Wüste beheimatet ist. Sie halten sich bevorzugt in Landschaften von pfannenförmiger Struktur auf, was zur Folge hat, dass sie besonders gefährdet durch die in den Sommermonaten auftretenden Zuckerschmelzen sind.[5]


SandgeisterBearbeiten

Der Sandgeist ist eine Daseinsform aus der Familie der Geister, welche in den Sagen der Gimpel erwähnt werden. Laut diesen suchen sie des Nachts die Süße Wüste heim, was dazu beigetragen hat, dass die Gimpel nur am Tage durch die Gegend ziehen. Ob sie tatsächlich existieren, ist unbekannt. Vermutlich sind die Geschichten um die Sandgeister aus dem Aberglauben heraus entstanden, dass die Seelen von Leuten, welche in der Wüste umgekommen sind, nun dazu verdammt seien, auf ewig diese zu durchstreifen.[6]


SandkojotenBearbeiten

Der Sandkojote ist eine Raubtierart, welche des Nachts durch die Süße Wüste streift. Sie jagen im Rudel und verfügen über rotglühende Augen. Mehr ist nicht über sie bekannt.[7]


SandmännerBearbeiten

Sandmänner sind von denkendem Treibsand durchdrungene und konservierte Gerippe, die von kriminellen Personen stammen, meist Wüstenbanditen. Sandmänner kommen hauptsächlich in der Süßen Wüste vor, denn zur "Erweckung" der Gerippe benötigt es denkenden Treibsand und potentielle Opfer, die sich über den Sandmännern niederlassen.


SkorpionhydrenBearbeiten

Die Skorpionhydra ist eine Skorpionart der Süßen Wüste und besitzt sieben Schwänze. Diese dünner als normale Skorpionsschwänze, jedoch deutlich dünner, können wahrscheinlich unabhängig voneinander bewegt werden und sind hochgiftig. Skorpionhydren gehören aufgrund ihrer Giftigkeit zu den Gefahren der Wüste.


WindgeisterBearbeiten

Der Windgeist ist eine eher mythologische Daseinsform aus der Familie der Geister, welche laut den Sagen der Gimpel des Nachts die Süße Wüste heimsuchen soll. Ihre Existenz ist nicht bestätigt. Da der Name Windgeist sehr allgemein ist, wäre es zumindest duchaus möglich, dass es solche Daseinsformen gibt, auch wenn die Geschichten der Gimpel über sie nicht der Wahrheit entsprechen sollten. Es wäre auch möglich, dass Windgeist lediglich die allgemeine Bezeichnung für Geister ist, welche in irgendeiner Verbindung mit Wind stehen.[8]


ZuckergnomeBearbeiten

Die Zuckergnome sind keine Daseinsform im eigentlichen Sinne, sondern die Bezeichnung für alle zwergenartigen Zuckerskulpturen, welche immer wieder zufällig in der Süßen Wüste entstehen. Laut den Sagen der Gimpel werden die Zuckergnome des Nachts lebendig, um ihnen das Gimp zu stehlen und den schlafenden Kamedaren in die Ohren zu pusten. Einen glaubwürdigen Beweis für diese Sagen gibt es jedoch nicht.[9]


Quellenangaben

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Guten Morgen, S. 281.
  2. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 5. Mein Leben als Navigator, Lauernde Gefahren, S. 102.
  3. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Beunruhigende Geschichten, S. 291.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Die Zuckerschmelze, S. 302.
  5. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Die Zuckerschmelze, S. 302.
  6. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Beunruhigende Geschichten, S. 291.
  7. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Eine schlaflose Nacht, S. 291.
  8. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Beunruhigende Geschichten, S. 291.
  9. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 9. Mein Leben in der Süßen Wüste, Wüstenkunst, S. 305.