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Kromek Tuma war ein Blutschink, Söldner und Wirt im Gasthaus "Zum Gläsernen Mann".

Kromek ist ein altgedienter Kriegsveteran und verlor in den Schlachten ein Auge, vier Zehen und zwei Finger. Er trug unzählige Narben, hatte nervöse Zuckungen, ausgelöst durch einen Giftpfeil im Rückgrat und war vom Gebrauch der Kanone auf einem Ohr taub.


Unter Hussain JenadepuerBearbeiten

Kromek Tuma begann seine berufliche Laufbahn als Söldner in den Diensten des ornischen Kleinfürsten Hussain Jenadepuer. Mit zehn Jahren trat er in dessen Privatarmee ein. Für seinen Fürsten erlitt die schon erwähnten Verletzungen und focht in jedem der Grenzkriege mit die dieser führte. Für seine Tapferkeit vor dem Feind erhielt er 47 Auszeichnungen und er dachte auch nach einhundert Dienstjahren nicht daran, dass diese Karriere ein Ende haben könnte.

Volzotan Smeik

Volzotan Smeik

So war er auch als Mitglied der 4. Division an der Belagerung von Florinth beteiligt. Da die Florinther mit siedendem Pech auf die Angreifer warteten und es also nur hohe Verluste gegeben hätte, empfahl der damalige Kriegsminister Volzotan Smeik, dass die Belagerung abgebrochen werden sollte. Jenadepuer stimmte zu, doch viele Soldaten wären als loyale Söldner eher in den Pechregen gegangen als den Rückzug anzutreten. Auch Kromek empfand dies als die größte Blamage seines Lebens.

Nach der abgebrochenen Belagerung dauerte es nicht lange bis der Fürst pleite war. Kromek war einhundertzwanzig als Fürst Jenadepuer verkündete, dass er seine Armee auflösen müssen, weil er bankrott sei. Daraufhin lynchten ihn seine Soldaten und trugen seinen Kopf einige Stunden auf einer Lanze herum.


WanderjahreBearbeiten

Zusammen mit einem alten Veteranen namens Tok Tekko schlug Kromek sich einige Jahre als Wegelagerer und Duellist durch. In einem Wald wurde Tok Tekko jedoch von Werwölfen überfallen und Kromek musste ihn lebendig begraben, damit Tok nicht selbst zu einem Werwolf wurde.

Danach zog Kromek allein durch das westliche Zamonien und überfiel einige Wanderer. Als er an eine Straßenkreuzung kam begann eine Stimme mit ihm zu sprechen.


Der Gläserne Mann und "Zum Gläsernen Mann"Bearbeiten

Kromek Tuma verlor seinen Verstand, denn er hatte eine unter Blutschinken verbreitete erbliche Geisteskrankheit, die in seinem Fall sehr harmlos verlief und ihm sogar seinen Lebensunterhalt sicherte.

Zum Gläsernen Mann

"Zum Gläsernen Mann"

Nach drei Tagen im Kreis drehen, Bellen und unverständlichen Befehlen konnte sich die Krankheit verständlich machen. Sie nannte sich der Gläserne Mann und befahl Kromek an der Kreuzung auf der er stand ein Wirtshaus zu errichten.

Dies tat Kromek und ab diesem Zeitpunkt war er Wirt im Gasthaus "Zum Gläsernen Mann". Nach einiger Zeit erhielt seine Kneipe sogar Stammgäste. Seit seinem letzten Anfall zechten zwei Blutschinken namens Zordas und Zorilla bei ihm, die jedoch nur darauf aus waren auch den Rest seiner Vorräte zu stehlen, denn sie hatten ihn bellend vorgefunden und begonnen ihn auszurauben. Er erwachte und sie behaupteten Räuber wären da gewesen, die jedoch bei ihrem Anblick geflohen wären.


Rumo und SmeikBearbeiten

Rumo

Rumo von Zamonien

Drei Wochen später betraten eine Haifischmade und ein Wolpertinger, Kromeks Gasthaus. Sie überwältigten seine Gäste, nachdem diese geplant hatten sie zu ermorden. Smeik gab sich als Kromeks alter Kriegsminister zu erkennen, was Kromek jedoch noch eher dazu veranlasste die beiden mit einer doppelten Armbrust zu erschießen. Als Rumo seine Bolzen geschickt überwand, begann er wieder zu Bellen.

Gerade in dem Moment, in dem der Anfall endete waren Zordas und Zorilla dabei auch den Rest von Kromeks Vorräten in Säcke zu packen. Er gewann die folgende Schlägerei und begann seinen aktuellen Beruf zu hinterfragen.

Der Gläserne Mann empfahl ihm wieder als Söldner zu arbeiten und zwar in Untenwelt.


Achtung Spoilergefahr!


Der Weg nach UntenweltBearbeiten

Nebelheim

Nebelheim, in der Nähe von Kromeks ehemaligen Arbeitsplätzen Ornien und Florinth

Nach ihrem Erwachen machte Kromek Zordas und Zorilla den Vorschlag mit ihm gemeinsam nach Untenwelt zu gehen und dort als Söldner zu arbeiten. Die beiden stimmten zu und schlossen mit Kromek Freundschaft, denn Blutschinken sind selten nachtragend. Das Gasthaus wurde abgebrannt und sie zogen vom Gläsernen Mann geleitet nach Nebelheim.

Dort angekommen wurden sie in den geheimen "Bund der Freunde Hels" aufgenommen, ihnen wurde erklärt was es mit Untenwelt, Hel und den Fallenstädten auf sich hatte. Sie sollten zusammen mit anderen Blutschinken neue Gefangene nach Hel bringen und unter diesen frischen Sklaven befand sich auch Volzotan Smeik, was Kromek als ein Wink des Schicksals sah, dass er auf dem richtigen Weg war.

Auf der Strecke zur Hauptstadt Untenwelts wurden drei Wächter gefressen, aber Kromek gefiel es trotzdem auf Anhieb in Hel.


In HelBearbeiten

Kromek trat zusammen mit Zordas und Zorilla der königlichen Armee von Gaunab dem Neunundneunzigsten bei, arbeitete dadurch zeitweise in der Arena des Theaters der Schönen Tode und wurde gemeinsam mit seinen Freunden in einen geruhsamen Wärterposten im Theater versetzt.

Nach einiger Zeit wurden die Wolpertinger nach Hel verschleppt. Seitdem war Kromek etwas nervös, denn sie riefen schlechte Erinnerungen an Rumo wach. Er hatte Albträume und betrank sich immer öfter. Als er, Zordas und Zorilla betrunken ihren Dienst vernachlässigten wurden die drei von Rumo überrascht. Vollkommen schockiert von dessen plötzlichen Auftauchen bekam Kromek wieder einen Anfall, was ihm nicht mehr passiert war seit er Untenwelt betreten hatte.

Was nach dem Untergang Hels aus Kromek Tuma geworden ist, ist ungewiss.

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