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Die Kupfernen Kerle sind Maschinensoldaten, die unter dem Kommando von General Ticktack selbst die niedersten Dienste noch erfüllen. Sie interessieren sich nicht für Geld, Schätze und dergleichen, sondern nur dafür, ihre Opfer leiden zu sehen.


Entstehung der Kupfernen Kerle

Nach der Schlacht im Nurnenwald lagen viele Verletzte verstümmelt im Wald, dort wo die Kupfernen Kerle erschaffen wurden. Ihre Entstehung war eine Zusammenarbeit aus: Chirurgen, Uhrmachern, Waffenschmieden und Alchimisten. Diese beschlossen in diesem Schlachtfeld so schnell wie möglich Hilfe zu leisten, und so taten sie sich mit all ihren Techniken zusammen, um die Verletzten zu versorgen. Teilweise wurden ganze Körperteile durch Metall bzw. künstliches Material ersetzt, beispielsweise ein Arm durch eine Axt oder eine Lunge durch einen Blasebalg. Zum Teil wurden auch einfach Körperteile untereinander getauscht. Und so wurden die Kupfernen Kerle erschaffen. Doch sie standen zunächst einfach nur herum. Da trat einer der Alchimisten vor, es war Zoltep Zaan, und er sagte, dass sie sich nicht bewegten, weil sie keinen Anführer hätten. So wurde aus den verbleibenden Teilen ein Anführer gebaut, der noch größer und noch stärker war. Als dieser fast fertig war, fügte Zoltep Zaan das seltene Element Zamomin in ihn ein. Anschließend jedoch töteten die nun "lebendig" gewordenen Kupfernen Kerle ihre Schöpfer.


Nach der Schöpfung

Nachdem sie den Nurnenwald hinter sich gelassen hatten, überfielen sie Dörfer, Städte und Siedlungen nicht etwa für Nahrung, denn sie benötigten ja keine. Auch nicht etwa um reich zu werden, nein, denn Reichtum war für sie nicht von Bedeutung. Sie töteten einfach, um zu töten, um das Leid in den Augen ihrer Opfer zu sehen. Um zu sehen, wie diese vor den Augen ihrer Familie starben, um zu hören, wie Schreie über das Schlachtfeld hallten und dann qualvoll verstummten.


Angriff auf die Lindwurmfeste

Nachdem die Kupfernen Kerle fast jedes Dorf ausgeraubt hatten, wagten sie sich nun an den großen Brocken, die Mutprobe für jeden Barbaren, die Lindwurmfeste. Die Kupfernen Kerle angeführt von General Ticktack marschierten mit einem ohrenbetäubendem Lärm aus Ticken, Waffenklirren und quietschenden Scharnieren. Die Lindwürmer auf der Feste waren keineswegs beeindruckt, sondern sahen das eher als weiteren ganz normalen Versuch, ihre Feste zu erobern. Sie nahmen die Kupfernen Kerle tatsächlich so wenig ernst, dass sie sogar mit Blumentöpfen nach ihnen warfen, um sie zu provozieren. Der General war das nicht gewohnt. Er war eher mit Schaudern und Schreien vertraut, aber das war neu.


Achtung Spoilergefahr!


Das Ende der Kupfernen Kerle

Die Kupfernen Kerle zogen unter ihrem Anführer General Ticktack in die Hauptstadt von Untenwelt, Hel. Dort unterwarf sich Ticktack mit seinen Kerlen zum Schein dem amtierenden König Gaunab dem Neunundneunzigsten. In Wahrheit hatte Ticktack vor, die Stadt zu erobern und die Herrschaft über Untenwelt an sich zu reißen, sobald sich eine Gelegenheit ergeben sollte. In der Zwischenzeit stellten die Kupfernen Kerle die Wachtruppe des Theaters der Schönen Tode. Sie wurden auf dem obersten Rang aufgestellt und beschossen auf Befehl in der Arena befindliche Kämpfer und Kreaturen mit Fernwaffen, sollten diese nicht kämpfen wollen, versuchen zu fliehen oder gar den König und den Rat angreifen. In der Schlacht von Hel wurden die Kerle schließlich von Storr dem Schnitter und seinen Toten Yetis angegriffen, die damit Rumo und die Wolpertinger im Kampf unterstützten. Als Rumo ihrem Anführer General Ticktack dessen "Herz" aus Zamomin aus dem Leib gerissen hatte und dieser in einer Explosion auseinandergerissen wurde, wich auch das Leben aus den Kupfernen Kerlen und sie blieben stehen. Das war das Ende der Kupfernen Kerle.

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