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Die Ledermaus ist in ganz Zamonien verbreitet, jedoch sind besonders große Kolonien in Sledwaya anzutreffen, dank der vielen möglichen Opfer. Sie ernähren sich von Blut und lassen sich deshalb den Vampiren zuordnen.[1]

Sie sind mit Fledermäusen verwandt, aber schnell durch ihre "bestürzende Hässlichkeit" zu unterscheiden. Besonders durch ihre übergroßen verformten Ohren und die feste, haarlose und fast undurchdringliche Leder-Epidermis unterscheiden sie sich von ihren eher ungefährlichen Verwandten. Sie sind sehr soziale Tiere, die immer in Gruppen wohnen, aber für Außenstehende recht schwer zu unterscheiden, was sich auch in ihrer Namensgebung widerspiegelt. Denn so kann es sein, das eine Ledermaus Vlad der Erste heißt und die letzte Vlad der Zweitausendvierhundertachtunddreißigste.[2]

Da sie nachtaktiv sind, haben Ledermäuse einen feinen Geruchs- und einen guten Gehörsinn, die sie auch dringend brauchen, da es schnelle Flieger sind, welche sich gut orientieren müssen.[3]

Ein Motto der Ledermäuse ist "Oben ist unten und hässlich ist schön", was wohl auf ihre Kopf-über-Schlafweise zurückzuführen ist, weswegen sie wohl eher eine umgekehrte Weltanschauung haben. Auch sind sie unstet in ihrem Verhalten, so kann es sein, dass eben ein kleines Krätzchen als nächste Mahlzeit gesehen wird und dann eine Minute später plötzlich zum Verbündeten wird. Frei nach ihrem Motto "Niemand versteht die Ledermäuse. Nicht einmal die Ledermäuse!".[4]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Der Schrecksenmeister , Blutwurst und Blutdurst, S. 168-178.
  2. Der Schrecksenmeister , Das Ledermausoleum, S. 44-56.
  3. Der Schrecksenmeister , Blutwurst und Blutdurst, S. 168-178.
  4. Der Schrecksenmeister , Kratzenminze, S. 256f; Izanuelas Weg, S. 367ff.