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Leuchtquallen sind eine selbstleuchtende Quallensorte, die in den Katakomben von Buchhaim als Beleuchtung verwendet wird. Da Leuchtquallen nicht brennen, eignen sie sich besser für die Verwendung in einer papierreichen Umgebung als Kerzen oder Fackeln. Sie befinden sich sowohl in vielen Deckenlampen der Katakomben, als auch in den kleinen Lampen, die jeder Bücherjäger mit sich trägt. Sie schwimmen in einer Nährflüssigkeit.[1]

Immer wieder kommt es vor, dass sich Quallen in den Katakomben befreien. Laut Mythenmetz' Schilderungen haben sie es geschafft, in dem dortigen Milieu zu überleben und sich sogar zu vermehren und weiterzuentwickeln. Verwilderte Leuchtquallen leuchten in den verschiedensten Farben und können deutlich größer werden als die eingesperrten Artgenossen. Gewisse Teile des Labyrinths sind regelrecht von ihnen überwuchert; und sie breiten sich nach und nach in alle Richtungen aus.[2]

VorkommenBearbeiten

Nicht nur im Untergrund Buchhaims, auch in anderen unterirdischen Räumen sind Quallenlampen üblich, so z.B. in der Helschen[3] und Atlantischen Kanalisation.[4]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die Stadt der Träumenden Bücher , 09. Colophonius Regenschein, S. 59; Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Ein Traum in einem Traum, S. 249.
  2. Die Stadt der Träumenden Bücher , 14. Das Trompaunenkonzert, S. 130; 20. Das Meer und die Leuchttürme, S. 172f; 21. Unhaim, S. 180; 30. Die Musik der Zyklopen, S. 239; 31. Die Wunderkammer, S. 241.
  3. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Untenwelt – IV. Ukobach und Ribesehl , Saugspinnen und Rohrbrüche, S. 557.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Zweifel, S. 601; Tief unten, S. 613.