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Moloch

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Die Moloch ist das größte Schiff, das je die Ozeane befahren hat. Bis auf das Zamomin waren alle Lebewesen auf der Moloch Sklaven, die dorthin verkauft oder verbannt wurden.


Die Ursprünge der MolochBearbeiten

Das Schiff Moloch entstand durch das denkende Element Zamomin, das eines Tages ins Meer geraten war. Dort begann es augenblicklich, die einzigen Lebewesen in seiner Nähe per Telepathie zu beeinflussen. Das Element zwang eine Muschel dazu, einen Schwamm loszuschneiden und sich darauf zu legen. Eine Qualle legte auch das Zamomin auf den Schwamm und, durch das Element kontrolliert, brachte sie den Schwamm an die Meeresoberfläche, wo dieser austrocknete. Der erste schwimmende Untersatz war damit fertiggestellt.

Von der Muschel angelockt, kam eine Möwe vorbei und wurde vom Zamomin dazu gebracht, Äste in den Schwamm zu stecken und so ein Nest zu bauen. Die Möwe und das Nest zogen wiederum ein Möwenmännchen an. Die daraus resultierenden Möweneier köderten einen Fischer, den das Zamomin seiner geistigen Kontrolle unterwarf. Aus einem ausgetrockneten Schwamm war schon ein Fischerboot geworden.


Das Schiff selbstBearbeiten

Moloch bild.jpg

Die Moloch

Zusammen mit dem Fischer gelangte das Zamomin auf ein größeres Schiff, unterjochte telepathisch die Mannschaft, ließ weitere Schiffe kapern und brachte auch deren Besatzung in seine Gewalt. Nachdem es eine ganze Flotte zusammen hatte, ließ es daraus ein einziges gewaltiges Schiff bauen - die Moloch.

Seit diesem Zeitpunkt verleibte sich die Moloch unter der Kontrolle des Zamomins immer mehr Schiffe und Sklaven ein, die das Schiff schon während der Fahrt weiter ausbauten.

Während seiner Blütezeit war die Moloch nicht nur das größte, sondern auch das waffenstarrendste Schiff der Welt. Sie hatte mehrere eigene Werften, in denen ganze Frachter in einem Stück eingeschmolzen wurden, nur um dann zu einem einzigen Flügel einer Molochschiffsschraube gegossen zu werden. Der Kohlenstaubaustoß der insgesamt 1214 Schlote war derart dicht und fast immerwährend, dass nur heftiger Wind einigermaßen Freiblick schaffen konnte. Die Strecken innerhalb der Moloch sind derart lang, dass sie mit Rikschas, angeleinten Fesselballons und dampfbetriebenen Loren überwunden werden müssen.

Alles liegt in deiner Hand03:46

Alles liegt in deiner Hand

Das Lied der Molochbesatzung im Blaubär-Musical

Insgesamt wirkt die Moloch eher wie eine Stadt mit verschiedensten Stadtteilen. Viele verlassen, viele voller Betriebsamkeit. In einer Sektion scheint sogar eine besondere Art der mutierten Leuchtquallen zu existieren und die Abteilung vollkommen zu bevölkern.


Ofenhölle (Musical) 2.jpg

Die Ofenhölle im Musical

Das Herz des Schiffes war die sogenannte Ofenhölle, ein gigantischer Maschinensaal, der jeweils einen Ofen pro Schlot hatte. Jeder dieser über tausend Öfen musste ununterbrochen befeuert werden, um die Maschinen, damit die Schiffsschrauben und so die Moloch immer am Laufen zu halten. Die Öfen wurden größtenteils mit Kohle befeuert, die größeren jedoch sogar mit ganzen Baumstämmen. Dabei wurde die Moloch immer weiter ausgebaut. Ganze Flotten wurden eingeschmolzen oder verfeuert und es wurde sogar damit begonnen, eine zweite Ofenhölle zu errichten.


Weitere Pläne des ZamominsBearbeiten

Zamomin.jpg

Das Nachtigaller-Zamomin unter seinem Glassturz

Die Pläne, die das Zamomin eigentlich mit der Erschaffung und dem immerwährenden Ausbau der Moloch verfolgt, fasst es selbst am besten zusammen:

„So umkreise ich mit der Moloch die Welt auf der Suche nach neuen Sklaven und Schiffen, die mir helfen sie zu vergrößern. Eines Tages werden alle Schiffe der Welt Bestandteile der Moloch sein, und dann ... dann ... Ja, dann, äh ... was ich dann mache muss ich mir noch ausdenken“
— Das Zamomin zu Blaubär


Achtung Spoilergefahr!


BesatzungBearbeiten

Da das Zamomin Verbindungen zu vielen Unterweltbossen wie Volzotan Smeik hat, bekommt es einen steten Strom von Sklaven für die Moloch, die von den unterschiedlichsten Orten kommen. Außer Daseinsformen, die für körperliche Arbeit ungeeignet sind - wie Eydeeten - dürfte jede Spezies auf der Moloch vertreten sein. Das einzige Wesen, das sich freiwillig dort aufhält, ist das Zamomin selbst. Alle Besatzungsmitglieder sind unter der telepathischen Kontrolle dieses Elements.

Darunter auch eine Bärenart, die man anfangs als Schwarzbären kennenlernt. Blaubär bezeichnet sie als entfernte Verwandte seiner eigenen Daseinsform, den Buntbären. Diese sind auf scheinbar unerklärliche Weise verschwunden. Erst nachdem die Bären die Moloch verlassen hatten, erfuhr Blaubär, dass die Schwarzbären lediglich rußgeschwärzte Buntbären waren, die vor langer Zeit vom Zamomin in der Bärenbucht entdeckt und in die Sklaverei auf dem Schiff gezwungen wurden. Blaubär selbst wurde von seinen Eltern auf dem Meer ausgesetzt, um ihm ein Schicksal in der Sklaverei zu ersparen.


Der MalmstromBearbeiten

Malmstrom mit Moloch.jpg

Die Moloch und der Malmstrom

Mithilfe von Nachtigaller gelang es Blaubär, das Zamomin zu zerstören und damit die Molochsklaven zu befreien. Allerdings verschwand Nachtigaller und ohne die Kontrolle des Zamomins war es niemandem mehr möglich, das unüberschaubare Schiff zu stoppen, geschweige denn zu steuern. Der Malmstrom zog die Moloch zu sich heran und in sich hinein. Dank der Rettungssaurier und Qwert konnten alle Personen vom Schiff gerettet werden, bevor es in den Malmstrom stürzte.

Da dieser das größte bekannte Dimensionloch ist, "fährt" die Moloch nun durch den Dimensionslochraum und wird irgendwann, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Zerstörung, in einer anderen Dimension landen, oder, was aber sehr unwahrscheinlich ist, wieder zur Erde zurückkehren.


QuellenBearbeiten

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