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Die Mume mit den hundert Fingern ist eine fiktive Daseinsform und spielt in der Sage über die Entstehungsgeschichte der Wolpertinger eine wichtige Rolle.

AllgemeinesBearbeiten

Die Mume mit den hundert Fingern gehört laut der Legende zu den gefährlichen Kreaturen aus dem Großen Wald und hat wie der Name schon sagt hundert Finger (vermutlich fünfzig an jeder Hand), welche mit gefährlich langen Nägeln besetzt sind. Sie verfügt über die Fähigkeit, die Gestalt einer freundlichen Großmutter anzunehmen, welche sie benutzt, um ihre Opfer zu ködern.

GeschichteBearbeiten

Prinzessin Silbermilch begegnet der Mume, als sie ein kleines Holzhaus auf einer kleinen Lichtung im Wald entdeckt. Die Mume tarnt sich als freundliche Großmutter und bittet ihr ein köstliches Gulasch an, welches Silbermilch ablehnt, da sie durch die Verwandlung nun Vegetarier ist. Daraufhin sagt die Mume, dass sie ihr auch ein paar köstliche Gemüsefrikadellen anbietet kann. Während Silbermilch am wärmenden Feuer langsam wegdämmert, nimmt die Mume am Herd ihre wahre Gestalt an, doch bevor sie sich auf die Prinzessin stürzen kann, taucht Prinz Kaltblut in der Gestalt des Bösen Bösen Wolfs auf und tötet die Mume.

Mögliche ExistenzBearbeiten

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei der Mume mit den hundert Fingern um eine Sagengestalt, aber da es sich in der Geschicht auch bei dem Mann ohne Gesicht um einen Mondlichtschatten handelt, könnte durchaus die Möglichkeit bestehen, dass es eine Mumenart gibt, welche zumindest in einigen Aspekten mit der Sagengestalt übereinstimmt.

QuellenangabeBearbeiten

Rumo und die Wunder im Dunkeln, Obenwelt, III. Wolperting, S. 208

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