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Mythenmetz

Hildegunst von Mythenmetz, Erfinder der Mythenmetzschen Ungewissheitsschürung

Die Mythenmetzsche Ungewissheitsschürung ist eine literarische Technik, deren Erfindung Hildegunst von Mythenmetz zuzuschreiben ist. So berichet es zumindest Mythenmetz selbst.

Verwendet wird diese Technik besonders prominent in dem Roman Der zweimal gegessene Kuchen. Über 1200 Seiten lang wird das Geschlecht der Hauptfigur nicht offenbart, bis sich am Ende des Buches herausstellt, dass es sich um einen Wolterken handelt: eine geschlechtsneutrale Daseinsform.

Ein anderes Beispiel ist die "kleine Fingerübung" in dem neuaufgelegten Märchen Ensel und Krete. Dort wird eine Figur laufend "Gnom" genannt, zeigt jedoch die Charakteristika eines Stollentrolls. Erst am Ende der Szene lässt dieser Gnom das stollentrolltypische Lachen erklingen und die Ungewissheitsschürung wird aufgelöst.

Laut Mythenmetz wird so der Leser in seinen prophetischen Fähigkeiten bestätigt und damit sein Ego geschmeichelt, ebenso soll die Auflösung der Ungewissheit körperlich spürbare Entspannung hervorrufen.[1]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Ensel und Krete, I. Bauming , S.65.