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Nebelheim ist ein kleines Städtchen im Nordwesten des Kontinents Zamonien. Es liegt am Meer nördlich der Stadt Florinth. Von der Ferne sieht Nebelheim aus wie eine Schönwetterwolke, die vom Himmel gefallen ist. Es verdankt seinem Namen der Tatsache, dass es von einer hyperstabilen Dunstglocke überdacht wird. Ein scheinbar ewiger Nebel.

Viele Gerüchte kursieren um diese Stadt, ihren namensgebenden Nebel und ihre Bewohner. Besonders bedrückend erscheinen die Berichte von verschwundenen Personen. Trotz der Legenden erfreut sich Nebelheim auch eines guten Rufs als Kurort, da das feuchte Klima der Stadt ideal zur Behandlung von speziellen Lungenleiden geeignet ist.

TourismusBearbeiten

Ein leichter doch stetiger Strom an Touristen besucht laufend Nebelheim. Attraktiv sind für Touristen einige Eigenschaften der Stadt. Nebelheim bietet weiße Sandstrände, meilenweite Dünen und gesunde Meeresluft zur Erholung. Bereits der Nebel verschafft ein Gefühl von Geborgenheit, man fühlt sich heimisch. Außerdem bewirkt er, dass alles gedämpft wird, diese Art von Ruhe und Frieden wird von vielen, wie Volzotan Smeik, geschätzt.

BewohnerBearbeiten

Nebelheimer.jpg

Ein Nebelheimer

Die eigentlichen Bewohner von Nebelheim sind ausschließlich Nebelheimer. Diese Daseinsform zeichnet sich durch ihre blasse Haut, ihren aufgedunsenen Körper, ihr froschhaftes Gesicht, ihre tonlose, gurgelnde Sprechweise und ihren stechenden Blick aus, der als das "Nebelheimer Starren" bekannt geworden ist, das jedoch nichts mit Unhöflichkeit zu tun hat.

Dennoch gibt es gegen diese Daseinsform diverse Vorurteile, die teilweise sehr begründet sind. Bekannt sind die Nebelheimer für ihre Trompaunenmusik. Mit dieser Musik gelingt ihnen das was ihrem Blick nachgesagt wird. Kurzer hypnotischer Einfluss auf Lebewesen ist mit Trompaunenklängen ebenso möglich wie die langfristige Kontrolle. Trompaunenkonzerte werden im Kurpark für die Touristen und Gäste der Stadt angeboten.

ArchitekturBearbeiten

Die Architektur von Nebelheim besteht nur aus zwei Sorten von Gebäuden. Einerseits die üblichen bekannten Häusern mit geraden Wänden und Fenstern, die für die Gäste Nebelheims errichtet wurden. Dazu gehören die Gasthäuser für Touristen, der Kolonialwarenladen und der einzige Gasthof "Zum Nebelhorn".

Andererseits die nicht sehr abwechslungsreichen geduckten rundlichen Steinhäuser der Einheimischen. Diese Architektur der Stadt hat in ganz Zamonien keinerlei Entsprechung. Die Häuser wirken "wie vermauerte Maulwurfshügel" und "alle scheinen aus einer einzigen Gussform zu stammen". Sie scheinen nur aus ihren runden Dächern zu bestehen, doch ist es sehr wahrscheinlich, dass sich der wesentliche Teil der Häuser unterhalb der Erde befindet.

WetterBearbeiten

Leuchtturm von Nebelheim.png
Das beherrschende Wetter ist selbstverständlich der Nebel, der dem Städtchen den Namen gegeben hat. Im gesamten Ort herrscht auch ein dauerhafter Bodennebel, der sich sogar bis in viele Gebäude hinein erstreckt.

Das Wetter gestaltet sich in Nebelheim sehr gleichförmig. So sind die Sichtverhältnisse immer diffus, der Sonnenschein begrenzt, dafür keinerlei Niederschlag oder Wind. Selbst starken Gewittern ist es nicht möglich zur Stadt durchzudringen. All dies wird ermöglicht durch die Nebelqualle.

Die Nebelqualle ist die Dunstglocke, die Nebelheim beherrscht. Bei ihr handelt es sich nicht um Wasserdampf, sondern um eine Daseinsform aus dem Meer mit zumindest geringer Intelligenz. Dieses Wesen gibt Geräusche von sich, und reagiert auf Musik, wie das Trompaunenspiel der Nebelheimer.

UntenweltBearbeiten

Nebelheim und Untenwelt.png
Wie bei vielen Gerüchten ist auch an den Gerüchten um Nebelheim einiges dran. Dazu zählen die Gerüchte um verschwundene Leute und einen Zugang nach Untenwelt. Beides entspricht vollkommen der Wahrheit.

Durch eine Grotte am Meer, außerhalb der eigentlichen Stadt, gelangt man in einen vulkanischen Gang der hinab nach Untenwelt führt. Dorthin verschwinden auch die Leute, die niemals Nebelheimer sind. Denn die Bewohner von Untenwelt sind mit den Nebelheimern verbündet, die regelmäßig ihre Gäste durch die Qualle und Trompaunenkonzerte hypnotisieren, dann entführen und an die Handlanger der Untenweltler übergeben. Nebelheim ist in Untenwelt offiziell als eine der drei "Fallenstädte" bekannt aus denen Sklaven zur Unterhaltung im "Theater der Schönen Tode" geliefert werden.

QuellenBearbeiten



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