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Ornt La Okro

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Ornt La Okro war ein Wolpertinger mit den Merkmalen einer Deutschen Dogge. Er war ein begabter Schreinermeister in der Stadt Wolperting. Die Fähigkeit, die ihn vor allen anderen hervorhob, war jedoch nicht das Schreinern, sondern Ratschläge zu geben.


VergangenheitBearbeiten

Da niemand sich erinnern kann, wann Ornt La Okro in Wolperting ankam, nicht einmal der Bürgermeister, wird von vielen vermutet, dass er vor allen anderen und schon immer in der Stadt gelebt hat. Er ist also vermutlich der älteste Bewohner Wolpertings.

Sein Name scheint sich ähnlich wie der von Uschan DeLucca nicht auf seine Herkunft zu beziehen, denn niemand kann feststellen, woher er kam. Auch ist sein Silberner Faden unbekannt. Doch muss er einen gehabt haben, denn es wäre fraglich, weshalb Ornt überhaupt nach Wolperting kam, wenn nicht, um seinen Faden zu finden oder das Kämpfen zu lernen. Da Ornt das Kämpfen jedoch verabscheut, muss er entweder von seiner großen Liebe abgewiesen worden sein, oder sie ist frühzeitlich gestorben.

Trotz aller Gerüchte ist Ornt La Okro kein Mysterium, sondern ein gewöhnlicher Wolpertinger, der eine Jugend wie alle anderen hatte. Ungestüm und wild, wie alle jungen Wolpertinger, duellierte sich Ornt sogar mit Hacho von den Wölfen, drei Tage lang und nur mit rohen Eiern. Dieses Duell war so bemerkenswert, dasss es in eine geheime Geschichtsschreibung eingegangen wäre, wenn es eine gäbe. Während seines Aufenthalts in Wolperting wurde er zum Schreinermeister ausgebildet, aber er hatte auch einen ungewöhnlichen Hang zum Ratschläge erteilen.


SchreinermeisterBearbeiten

Auch Ornt La Okro musste sich wie alle Wolpertinger an die Regeln von Wolperting halten und einen Beruf ergreifen. Da sich herausstellte, dass er der damals beste Schreiner war, wurde er im Laufe der Zeit zum einzigen Schreinermeister, der Lehrlinge ausbilden durfte. Eines Tages betrat ein junger Wolpertinger namens Rumo Ornts Werkstatt und begann, aus dessen Holzabfällen einen Stuhl zu schreinern. Ornt, der zuerst an einen Scherz seiner Nachbarn glaubte, erkannte das Talent des Neuankömmlings, und als dieser den Stuhl viermal schneller beendet hatte, als er selbst es gekonnt hätte, nahm er Rumo als Lehrling an, obwohl dieser bereits besser schreinern konnte als Ornt.

Dass Ornt als Schreinermeister von einem unerfahrenen Wolpertinger dermaßen überflügelt werden konnte, hat zwei Ursachen. Erstens ist das Schreinern Rumos spezielle Begabung, die ihn unter allen Wolpertingern hervorhebt. Zweitens ist das Schreinern, wie schon erwähnt, nicht Ornts Hauptfertigkeit.


Das OrakelBearbeiten

Die Fähigkeit, die Ornt La Okro von allen anderen Wolpertingern unterschied, war seine Begabung, Ratschläge zu erteilen, die in dem Moment, in dem er sie aussprach, so einleuchtend und richtig erschienen, dass selbst falsch beratene Wolpertinger immer wieder kamen. Man nannte ihn deshalb hinter vorgehaltener Hand "Das Orakel".

Das Orakel war nicht unfehlbar. Seine Empfehlungen waren nicht immer richtig, von Vorteil oder überhaupt ungefährlich. Doch wenn er sie aussprach, waren seine Zuhörer vollkommen von der Richtigkeit der Antworten überzeugt. Die genauen Antworten waren aber selten das entscheidende, denn durch seine Ratschläge tat Ornt vor allem eines: Er nahm denjenigen, die ihn um Rat baten, eine Entscheidung ab, was der eigentliche Grund war, weshalb die Leute zu ihm kamen.

Die Gabe des "Orakels" scheint Ornt angeboren zu sein und offensichtlich konnte er sie auch nicht willentlich beeinflussen. Sobald ihn jemand um Hilfe gefragt hatte, verfiel Ornt in ein Muster von Handlungen. Er ging auf und ab, rauchte zwei Pfeifen voll Tabak, um dann, in blauen Pfeifendunst gehüllt, seine Ratschläge zu erteilen. Dies waren Empfehlungen, die Ornt aus dem Bauch heraus und völlig spontan entschied. Selbst, wie genau sein Ratschlag durchzuführen war, beschrieb er spontan und einleuchtend.

Nach seinem Ratgeberrausch folgte bei Ornt immer eine Ruhephase, die er benötigte, um sich daran zu erinnern, was er den Ratsuchenden eigentlich geraten hatte. Denn gewöhnlich hielten sich die Beratenen genau an Ornts Pläne, die auch meistens hervorragend funktionierten, auch wenn sie beispielsweise offensichtlich gefährlich waren.

Hatte Ornt einen schlechten Ratschlag erteilt, hatte er auch immer ein schlechtes Gewissen und versuchte, sobald er sich daran erinnerte, die Leute davon abzuhalten, das zu tun, was er vorher gesagt hatte. Beim stürmischen Rumo war Ornt zu spät, um ihn aufzuhalten, doch dies war wohl die Rettung für fast alle Wolpertinger. Unter anderem jedoch nicht für Ornt La Okro selbst.


Achtung Spoilergefahr!

UntenweltBearbeiten

Zusammen mit allen anderen Wolpertingern wurde auch Ornt La Okro von den Hellingen betäubt, entführt und nach Untenwelt verschleppt, um dort im Theater der Schönen Tode zu kämpfen. Am Abend vor der Entführung hatte Ornt sich krank vor Sorge um Rumo betrunken und war dann eingeschlafen, nur um dann in Hel zu erwachen.

Aufgrund seines Alters wurde er, wie auch andere ältere oder kranke Wolpertinger, in das Sammelgefängnis des Theaters gesperrt. Jedoch nur vorläufig, denn als besonders alter Wolpertinger war er in den Augen der Zuschauer weniger wert als die jüngeren. An demjenigen Wolpertinger, der am unkämpferischsten aussah und am wenigsten Unterhaltung versprach, sollte ein Exempel statuiert werden, um den anderen Gefangenen die Regeln des Theaters der Schönen Tode zu verdeutlichen.

Friftar, der Intendant des Theaters, hatte Ornt selbst ausgewählt, denn an ihm wollte er zeigen, was mit denjenigen geschah, die sich weigerten, ihre Gegner in der Arena zu töten. Der erste "Kampf" eines Wolpertingers im Theater war also zwischen Ornt La Okro und einem dreibeinigen Hundewelpen. Seinem Charakter entsprechend weigerte Ornt sich, den Welpen zu töten, warf sein Schwert von sich, spuckte vor dem König aus, wandte sich um und ging wieder zu dem Tor, aus dem er gekommen war.

Auf einen Befehl von Friftar hin wurde Ornt La Okro feige und hinterrücks hingerichtet.

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