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Phistomefel Smeik

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Phistomefel Smeik ist eine Haifischmade aus der Familie Smeik, welche für geraume Zeit in Buchhaim als Schriftgelehrter und exklusiver Antiquar arbeitete.


Achtung Spoilergefahr!


GeschichteBearbeiten

GralsundBearbeiten

Phistomefel Smeik wuchs fernab von Buchhaim in Gralsund auf, wo er laut eigener Aussage Geschäfte betrieb, die mit Büchern nicht das Geringste zu tun hatten. Da diese nicht besonders gut liefen, flüchtete er vor seinen Gläubigern nach Buchhaim zu seinem Onkel Hagob Saldaldian Smeik.


BuchhaimBearbeiten

Dieser behandelte ihn wie seinen eigenen Sohn, allerdings erzählte er ihm nichts vom Erbe der Smeiks, da er beabsichtigte, dass diese Bibliothek niemandem gehören sollte. Phistomefel kam schließlich doch hinter das Geheimnis und räumte Saldaldian aus dem Weg, indem er ihn mit einem alten Toxinbuch lähmte und nach unten in die Katakomben brachte.


Der SchattenkönigBearbeiten

Einige Zeit später kam ein Mensch nach Buchhaim und brachte ihm ein selbstgeschriebenes Manuskript. Phistomefel gab sich hilfsbereit und sagte ihm, dass er das Manuskript für eine Nacht behalten müsste, um es gründlich zu studieren. In Wahrheit jedoch war Phistomefel sehr bestürzt, als er das Manuskript sah. Er hatte nämlich sofort erkannt, was für eine Gefahr es für seine Pläne bot: Wenn dieser junge Schriftsteller in Buchhaim auch nur ein einziges Buch veröffentlichen würde, wäre aufgrund seiner vollkommenen Schreibweise der zamoniche Buchmarkt auf einen Schlag pleite, und da er diesen leitete, konnte er das nicht zulassen und betäubte den Schriftsteller mit dem Toxinbuch. Anschließend fing er mit Hilfe von Claudio Harfenstock an, diesen mit verschiedenen Extrakten zu einem neuen Wesen zusammenzusetzen, nämlich dem Schattenkönig Homunkoloss. Er gab diesem den Auftrag, die Anzahl der Bücherjäger zu dezimieren, brachte ihn in die Katakomben und drohte ihm, dass er durch seine papierne Haut in Flammen aufgehen würde, wenn er zurück an die Oberfläche kommen würde.


Colophonius RegenscheinBearbeiten

Einige Jahrzehnte später bekam Phistomefel Gesellschaft von dem Hundling Colophonius Regenschein. Dieser erklärte ihm, dass er vorhabe, den Schattenkönig zu fangen, um ihn näher kennen zu lernen und zu erfahren, ob er wirklich böse sei. Smeik tat so, als sei er an dem Plan interessiert und er und Regenschein vereinbarten, dass dieser über Phistomefels Haus nach unten in die Katakomben steigen würde, um sich auf die Suche nach dem Schattenkönig zu machen. In Wahrheit jedoch war Regenschein durch seinen Plan ebenfalls zu einer Person geworden, die nicht in Smeiks Pläne passte, denn wenn es im gelungen wäre, wäre das gewaltige Verbrechen, das Smeik begangen hatte, ans Licht gekommen. Also betäubte er auch Regenschein mit dem Toxinbuch und brachte in in die Katakomben.


Hildegunst von MythenmetzBearbeiten

Fünf Jahre später tauchte der Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz in Buchhaim auf, da er durch seinen Dichtpaten Danzelot von Silbendrechsler das Manuskript des Schattenkönigs erhalten hatte und nun auf der Suche nach dem Autor war. Er traf schließlich Claudio Harfenstock, der ihm wiederum eine Visitenkarte gab und ihn so zu Phistomefel Smeiks Haus lockte. Dieser erkannte das Manuskript sofort wieder, sagte Mythenmetz aber, dass er es eine Nacht lang bräuchte, um ihm am nächsten Morgen Genaueres über den Autor sagen zu können. Als Mythenmetz am Nachmittag des darauf folgenden Tages wieder auftauchte, erzählte Smeik ihm, dass er den Autor identifiziert habe, aber auch, dass er vorhabe, ihm eines der bestgehütetsten Geheimnisse Buchhaims zu zeigen. Er führte ihn nach unten in den Keller und einen langen Gang hindurch zu der Bibliothek der Smeiks. Unterwegs kamen sie auch an den Bildern von Angehörigen der Familie Smeik vorbei, wobei Phistomefel erklärte, dass er nicht stolz auf seine Verwandtschaft sei. Als sie schließlich in der Bibliothek waren und Mythenmetz überwältigt von den ganzen Büchern war, erzählte Smeik ihm eine sehr überzeugende Geschichte, wie er in den Besitz des Erbes gekommen sei, aber als Mythenmetz das Manuskript zurückhaben wollte, erzählte Smeik ihm seine Pläne: schon bald würde er den ganzen Buchhandel von Zamonien kontrollieren und besonders die Künstler würden unter seiner Herrschaft zu leiden haben, da er vorhabe, die Literatur abzuschaffen, alle Bücher verbrennen und alle Ölbilder mit Säure abwaschen zu lassen. Danach betäubte er den Lindwurm mit dem Toxinbuch und brachte ihn mit Claudio Harfenstock in die Katakomben.


TodBearbeiten

Später gelang es Hildegunst und Homunkoloss, in die Bibliothek der Smeiks einzudringen, wo Smeik ihnen eine Falle in Gestalt der Bücherjäger stellte, die sich jedoch durch die Hypnose der Buchlinge gegenseitig töteten. Daraufhin gingen die beiden nach oben, wo sie Claudio und Smeik antrafen. Harfenstock versuchte dann, Homunkoloss zu töten, indem er einen Kerzenleuchter auf ihn schleuderte, aber bevor er dazu kam, riss dieser ihm die Kehle auf. Smeik versuchte daraufhin, sich aus der Sache rauszureden, aber als Homunkoloss ihm erläuterte, dass er vorhabe, noch ein letztes Mal die Sonne zu sehen, fing Smeik an, zu triumphieren, da er annahm, dass der Schattenkönig auf der Stelle zu Tode verbrennen würde. Allerdings war es diesem immer noch möglich, sich zu bewegen und Smeik nach unten in die Katakomben zu treiben, wodurch das Haus, die Bibliothek und vermutlich auch Smeik selbst verbrannte.


Persönlichkeit Bearbeiten

Phistomefel Smeik hat wie fast alle Vertreter seiner Gattung einen schlechten Charakter. Jedoch war er ein Meister im Täuschen und führte ein gewagtes Doppelleben.

Auf der einen Seite gibt er sich als hilfsbereit, gutherzig und besorgt um jeden noch so geringen Umstand, was ihn sehr sympathisch machte. Auch seine Eloquenz trug ihren Teil dazu bei.

Er züchtete Bienen und gewann Honig aus eigener Imkerei, welchen er an Freunde verschenkte. Er zeigte sich bescheiden angesichts seines großen Reichtums und war sehr beliebt unter den Bürgern der Stadt.

Phistomefel grenzte sich in der Öffentlichkeit bewusst von seiner verkommenen Verwandtschaft ab, obwohl er selbst nicht weniger skrupellos war.

Dabei beschrieb er auch Hagob Saldaldian Smeik als verrückt, obwohl dieser einen guten Charakter hatte.

Auf der anderen Seite war Phistomefel dem Wahnsinn verfallen, er hatte Allmachtsphantasien und wollte den zamonischen Büchermarkt revolutionieren. Er schreckte nicht davor zurück, Freunde zu verraten oder ermorden zu lassen, je nachdem, wie es momentan in sein Gusto passte. Smeik war ein sehr gut getarnter Verbrecher, der es verstand, Gruppen zu manipulieren.

BeruflichesBearbeiten

Smeiks Bücherkiste.jpg

Das gesamte "Antiquariat" von Phistomefel

Zusammenarbeit betrieb er unter anderem mit dem Künstleragenten Claudio Harfenstock und dem Nebelheimer Trompaunenorchester, ferner mit dem Buchimisten Narobik Bigosu. Insgesamt jedoch wickelte er seine Geschäfte lieber allein ab. So verschwieg er auch stets die Existenz der riesigen Kellerbibliothek seiner Vorfahren und verkaufte nur einzelne Bücher.

Bei den Buchhaimer Antiquaren wurde er vor allem durch die Vereinigung des Dreikreises bekannt, bei der die teilnehmenden Antiquare ihm 50% des Erlöses gaben.

Dank der Konzerte des Trompaunenorchesters konnte er die Bürger mit hynotischer Musik manipulieren und sie dazu bringen, Bücher nur in besagten Läden zu kaufen.

NamensgebungBearbeiten

Phistomefel ist ein Anagramm von "Mephistopheles" (Teufel).

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