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Prinzessin Silbermilch ist die tragende Figur in der Entstehungssage der Wolpertinger.

Ursprünglich war Prinzessin Silbermilch ein Mensch, was bereits zeigt wie alt die Legende ist, da Menschen noch zahlreich in Zamonien vertreten waren. Zu Beginn der Sage wird sie jedoch in ein Reh verwandelt und irrt im Großen Wald herum, in dem sie Prinz Kaltbluth begegnet und sich in ihn verliebt.


Als Mensch

Silbermilch wurde als Menschenkind geboren und ihrem Rang entsprechend aufgezogen. Als Prinzessin war sie wohl die Tochter eines menschlichen Königs, was in den Tagen als die Menschen in Zamonien noch mächtig waren wohl nicht allzu selten war. Während ihrer Erziehung wurde sie wohl von vielen Übeln der Welt ferngehalten, was sich zu ihren Ungunsten auswirken sollte, denn so besaß sie nur wenig Misstrauen und vertraute später den falschen Wesen.

Großer Wald
Eines Tages jedoch ist die junge Prinzessin ohne Begleitung einer Haselhexe begegnet. Diese Daseinsform ist zwar nicht von Natur aus bösartig, dieses Exemplar war es allerdings doch. Die heimtückische Hexe verwandelte Prinzessin Silbermilch aus unbekannten Gründen in ein Reh und setzte sie am Saum des Großen Waldes aus, der zu dieser Zeit für seine besondere Gefährlichkeit bekannt war.


Als Reh

Nach der Verwandlung in ein Reh schien sich Silbermilch schnell in ihrer neuen Form zurecht zufinden, denn sie lebte nun selbstverständlich als Reh. (Dies kann auch ein Teil der Verwandlung gewesen sein.) Als Reh konnte Silbermilch immer noch sprechen und hatte auch all ihre Erinnerungen an ihre Zeit als Mensch, doch verstand sie nun viel eher das Leben als Tier und war auch ihrer Physiologie gemäß Vegetarierin geworden.

Als sie sich am Rand des Großen Waldes wiederfand wusste sie weder an welchen Ort sie geraten war noch welche Gefahren darin lauerten. Es war bereits gegen Abend und Silbermilch war erschöpft und froh als sie in der Dämmerung ein Haus fand. Es stand auf einer Lichtung und gehörte einer netten älteren Dame, die Silbermilch bereitwillig einige Gemüsefrikadellen zubereiten wollte. Doch kurz bevor die Prinzessin eingeschlafen war, flog die Tür der Hütte auf und eine Gestalt fuhr hinein, wieder hinaus und hatte die Muhme mit den hundert Fingern geköpft und ihrer Finger beraubt. Denn dieses schreckliche Wesen war die scheinbar nette Großmutter in Wirklichkeit gewesen.

Auf ihrem weiteren Weg durch den Großen Wald machte Prinzessin Silbermilch noch zwei weitere Erfahrungen dieser Art. Beide Male wollte sie sich zur Ruhe legen und beide Male wurde sie von der wirbelnden Gestalt vor vermeintlich friedlichen Geschöpfen gerettet. Dies waren der Immerhungrige Allesfresser und der Mann ohne Gesicht (Letzterer vermutlich ein Mondlichtschatten).


Prinz Kaltbluth

Wolpertinger 02

Wolpertinger

Bei der letzten Rettung offenbarte sich die rettende Gestalt als der Böse Wolf. Doch dieser war nicht annähernd so böse wie erzählt wurde, denn auch er war ein verzauberter Prinz, der sich in Prinzessin Silbermilch verliebt hatte und sie während ihres Weges durch den Großen Wald beschützt hatte. Dieser Prinz hieß Prinz Kaltbluth und war von derselben Haselhexe verwandelt worden wie Prinzessin Silbermilch.

Auch Silbermilch verliebte sich in ihn und als Wolf und Reh bekamen sie ein Kind, das weder ein Reh noch ein Wolf war, sondern ein Wolfswelpe, der kleine Hörner trug. Auf diese Weise soll die Daseinsform der Wolpertinger entstanden sein.


Silbermilchs Ende

Waldspinnenhexennetz

Webkunst der Waldspinnenhexe

Doch Prinzessin Silbermilch sollte ein tragisches Schicksal ereilen. Zusammen mit Prinz Kaltbluth wurde sie von den Halluzinationen des Waldspinnenhexensekrets in die Netze der dazugehörigen Waldspinnenhexe gelockt. Der kleine Welpe war in der Nähe und sah wie seine beiden Eltern von der Waldspinnenhexe verflüssigt und aufgesaugt wurde. Der erste Wolpertinger war eine Waise was sich auch in dem merkwürdigen Verhalten von Wolpertingereltern zu ihren Kindern widerspiegelt.


Das Buch "Prinzessin Silbermilch"

Die Entstehungssage der Wolpertinger wurde im Original von Hermo von Pfirsing verfasst. Die Erstausgabe wurde in Nurnenblätter gebunden und war handsiginiert. Das einzige noch existierende Exemplar lag vor langer Zeit in einem Antiquariat aus, wurde gekauft, vom Bücherjäger "Die Rote Hand" gestohlen, der zusammen mit dem Buch von "Goliot dem Maurer" lebendig eingemauert wurde.

Einer der letzten legalen Besitzer hatte diesem Buch den Geruch von Katzenurin verleihen lassen, der sich im Laufe der Zeit allerdings in den Geruch von verfaulenden Algen verändert hatte. Dies kam einem gewissen Bücherjäger namens Colophonius Regenschein zugute der es andhand des Geruches in den Katakomben von Buchhaim wiederentdeckte.

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