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Reisetagebuch eines sentimentalen Dinosauriers oder oft auch Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers ist Hildegunst von Mythenmetz' erstes außerhalb der Lindwurmfeste veröffentlichtes Werk und auch gleichzeitig seine erste Autobiographie, in der er seine Reisen durch Zamonien beschreibt. Das Reisetagebuch entstand während seiner Wanderungen und umfasste schließlich über zehntausend Seiten, erschienen in 25 Bänden. Hildegunst von Mythenmetz ist stets der Ich-Erzähler und beschreibt in zahlreichen Details unterschiedliche Orte in Zamonien. Der größte Teil der Reisen wurde von Mythenmetz zu Fuß zurückgelegt, weshalb diese frühen Jahre des Großschriftstellers auch als seine Wanderjahre bekannt sind.[1]

BuchhaimDie Stadt der Träumenden BücherBearbeiten

Buchhaim 01

Buchhaim aus der Ferne

Die ersten beiden Bände Danzelots Vermächtnis und Die Katakomben von Buchhaim beschäftigen sich mit der Stadt Buchhaim und wurden von Walter Moers aus dem Gesamtwerk des Reisetagebuchs herausgelöst und als Die Stadt der Träumenden Bücher.[2]

Das Reisetagebuch und damit der erste Band beginnen damit, dass der erst 77jährige Hildegunst die Lindwurmfeste zum ersten Mal verlässt, nachdem sein Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler gestorben ist. Hildegunst macht sich dank Danzelots Vermächtnis auf den Weg in die Stadt Buchhaim. Dort gerät er an Bücherjäger, erfährt einiges über den Helden Colophonius Regenschein und betritt schließlich selbst die Katakomben von Buchhaim.

DullsgardBearbeiten

Dullsgard 01
Dies ist vermutlich der umstrittenste Teil der Autobiografie, da die Stadt Dullsgard normalerweise von niemandem betreten oder verlassen werden kann. Sie wird von Untoten bewohnt, die jeden Lebenden mumifizieren. Dennoch beschreibt Mythenmetz sie in großer Detailverliebtheit. Weil es sonst keine verlässlichen Informationen zum inneren Bereich von Dullsgard gibt, wurde dieser Teil seiner Autobiografie deshalb lange Zeit wie eine Sammlung von Fakten behandelt und die Informationen darin auch in Schulen gelehrt.[3]

Der Dullsgard-Band wurde als möglicher weiterer übersetzter Roman in Erwägung gezogen; ob er tatsächlich erscheinen wird, ist allerdings unklar.[4]

Weiteres

Auch Gralsund wurde von Mythenmetz schließlich besucht, womit sein Reisetagebuch dann endet. Welche Orte er sonst noch in seiner Autobiographie beschreibt, ist bislang unbekannt.

Blaubär las mindestens eine Autobiographie von Mythenmetz. Mit großer Sicherheit handelt es sich dabei aber nicht um das Reisetagebuch, sondern um Mythenmetz’ später erschienene Zweite Autobiographie, die nicht nur die Jugend, sondern fast sein gesamtes Leben abdeckte und in zwölf Bände unterteilt ist.[5]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Wanderjahre, S. 232; Die Stadt der Träumenden Bücher , Nachwort des Übersetzers, S. 478.
  2. Die Stadt der Träumenden Bücher , Nachwort des Übersetzers, S. 478.
  3. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Wanderjahre, S. 232.
  4. Die Stadt der Träumenden Bücher , Nachwort des Übersetzers, S. 478; Der Schrecksenmeister , Anmerkung des Übersetzers, S. 382.
  5. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Literatur, S. 534.

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