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Roggenmumen sind keltische Kreaturen, deren domestizierte Vertreter in atlantischen Gewächshäusern für die Holländer arbeiteten und Tomaten züchteten.[1]

Die wilde Art ist in Kornfeldern beheimatet und zählt zu den gefährlichsten Daseinsformen Zamoniens. Diese Roggenmumen tragen ein nach Fäulnis stinkendes Leichentuch mit Kapuze. Dort, wo sich normalerweise ein Kopf befindet, ist ein schwarzers Loch, aus dem sehr übelriechender Todeshauch dringt. Im Inneren dieser Kreatur befindet sich grünliches Gas.[2] Roggenmumen haben die Angewohnheit, ihre Opfer in Säcke zu stecken und in Teichen zu ertränken.[3] Auch Succubius Eißpin hatte eine solche Mume in seinem Schloss, welche mumifiziert war.[4]

Angeblich arbeiten in einer Geisterbahn auf dem Wolpertinger Jahrmarkt echte Roggenmumen, was sich jedoch als Werbung ohne jegliche Grundlage herausstellt.[5]

WeiteresBearbeiten

Die zamonische Roggenmume ähnelt sehr stark der außerzamonischen Roggenmuhme, die ebenfalls in Kornfeldern lebt und deren Hauch den Tod bringt.


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär, 12. Mein Leben in Atlantis, Atlantisarchitektur, S. 472.
  2. Der Schrecksenmeister , Die Dämonen, S. 346, 348, 351.
  3. Der Schrecksenmeister , Flucht, S. 142.
  4. Der Schrecksenmeister , Kratzenminze, S. 248f.
  5. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Obenwelt – V. Grinzold und Löwenzahn , Die Geisterbahn, S. 292.