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Rumo & Die Wunder im Dunkeln ist der dritte Band des Zamonien-Zyklus und der bisher einzige, der direkt und ausschließlich von Walter Moers stammt (also weder von Hildegunst von Mythenmetz noch von Blaubär).

Die Geschichte dreht sich um Rumo von Zamonien, ein Wolpertinger, der bereits in Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär eine Nebenrolle spielte, und einer der größten Helden Zamoniens, der seine Heimat und seine große Liebe findet, beides wieder verliert und vor den Bewohnern von Untenwelt retten muss. Es ist bislang der vermutlich blutigste Zamonien-Roman.


Handlung Bearbeiten

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Erstes Buch – ObenweltBearbeiten

Der silberne FadenBearbeiten

Rumo ist ein Wolpertingerwelpe, der auf einem idyllischen Bauernhof bei einer liebevollen Fhernhachenfamilie aufwächst und dort nur Liebe, Fürsorge und Zuneigung erfährt. Sein Alltag besteht nur daraus weich zu schlafen, Milch, Sahne und Apfelkuchen zu essen und mit Zärtlichkeiten überschüttet zu werden. Er war das Zentrum des Bauernhofes. Umso mehr überraschte es ihn als er eines Tages ohne sanftes Lied erwacht. Ihm ist klar, dass er bis zur Scheune krabbeln muss, wenn er einen der Fhernhachen finden will. Normalerweise muss er diesen Weg auf allen Vieren bewältigen oder lässt sich von einem der Kinder tragen, doch er überlegt wie schön es wäre auf zwei Beinen zu laufen wie die Fhernhachen. Also versucht er es und es gelingt ihm prompt.

Auf dem Weg über den Bauernhof bemerkt er den silbernen Faden. Es ist ein Geruch, von dem er jetzt bereits weiß, dass am Ende des Faden das Glück auf ihn wartet und dass es die Richtschnur seines Lebens wird, wenn er sich auf den Weg macht.
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Ein Teufelsfelszyklop

Doch erst einmal geht er zur Scheune und wird von den dort anwesenden Fhernhachen nicht beachtet. Diese werden nämlich soeben von gewaltigen Teufelsfelszyklopen in Säcke gesteckt und weggeschafft. Rumo findet diese Missachtung seiner selbst unerhört und versucht nun auch zu sprechen. Was ihm nur einigermaßen gelingt und außerdem noch die Zyklopen auf ihn aufmerksam macht. Er wird auch in einen Sack gesteckt und zusammen mit den Fhernhachen entführt und auf die Teufelsfelsen verschleppt, wo sie alle in der Speisekammer der Zyklopen landen.

Rumo führt dort ein elendes Leben und lernt mit einem Schlag gleich die schrecklichsten Seiten des Lebens kennen. Vorher nur von Zuneigung umgeben, lebt er hier, zumindest anfangs, einsam und immer in dem Wissen, dass er jederzeit von den Zyklopen gefressen werden könnte. Doch zu seinem Glück begegnet er Volzotan Smeik, einem anderen "Bewohner" der Speisekammer, der sich mit ihm anfreundet und ihm das Sprechen beibringt. Er erzählt Rumo Geschichten und gibt ihm auch seinen Namen. Mit den Geschichten kann Smeik für beide einige Zeit lang die schreckliche Außenwelt ausblenden.

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Im Laufe der Zeit wächst Rumo rasant und kann sich nicht mehr vor den Zyklopen verstecken. Sie sperren ihn in einen eigenen Käfig und füttern ihn. Rumo entwickelt ein gewaltiges Gebiss, Muskelberge und wird über zwei Meter groß. Es nähert sich das Fest der Teufelsfelszyklopen zu dem sie ihn fressen wollen. Währenddessen jedoch hat sich Smeik einen Plan überlegt wie Rumo alle Gefangenen der Insel retten könnte. Er teilt ihn Rumo mit, der ihm zustimmt und sich vorbereitet.

Als der Tag gekommen ist besiegt Rumo die acht Anführer der Zyklopen und entdeckt dabei seine überragenden Kampffertigkeiten. Er streift durch die Insel und tötet alle Zyklopen, die ihm begegnen. Zusammen mit Smeik und den anderen Gefangenen verlässt Rumo die Teufelsfelsen. Von nun an verfolgt er auf seinem Weg den silbernen Faden, um dessen Ursprung zu finden.


Die Unvorhandenen WinzlingeBearbeiten

Anfangs geht Rumo seinen Weg noch zusammen mit Smeik, doch diesem ist bereits klar, dass Rumo an einen Ort gehen wird, den er nicht betreten kann. Während ihrer Wanderschaft begegnen die beiden Freunde vielen gefährlichen Daseinsformen, die jedoch ausnahmslos von Rumo besiegt werden. Aber auch ein Eydeet namens Dr. Oztafan Kolibril gesellt sich eines Abends an ihr Lagerfeuer.

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Unterblutboot

Eine besondere Freundschaft entwickelt sich zwischen dem Eydeeten und Smeik als dieser das Gehirn Kolibrils besucht und dort auf die Geräte der Unvorhandenen Winzlinge stößt. Kolibril erforscht diese Daseinsform und mit Smeiks Hilfe gelingt es ihm eine der Maschinen, das Unterblutboot, in Betrieb zu nehmen. Kolibril zieht am nächsten Tag bereits weiter nach Nebelheim, um dort Forschungen anderer Art aufzunehmen.

Nach einiger Zeit müssen auch Rumo und Smeik sich trennen, denn dieser sehnt sich nach gutem Essen und Zivilisation, statt nach Einöde und endlosen Wanderungen, die seine Reise bisher ausgemacht haben und ausmachen würden, wenn er weiter Rumo folgen würde. Der Abschied ist kurz und Rumo zieht weiter zum Ursprung des silbernen Faden und kommt schließlich in Wolperting an.


Wolperting Bearbeiten

In Wolperting bekommt er seinen Stadtfreund Urs, der ihn zum Bürgermeister bringt. Dieser erzählt Rumo vom Leben, den Rechten und Pflichten der Wolpertinger in der Stadt und schlussendlich kann er Rumo, wie jeden Wolpertinger, schnell davon überzeugen in Wolperting zu leben.

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Rala vom Wald

Rumo beginnt in die Schule zu gehen. Davon abgesehen, dass er dort Lesen, Schreiben, Rechnen, Schach und Heldenkunde lernt begegnet er seinem silbernen Faden in Gestalt des Wolpertingermädchens Rala. Sie ist seine große Liebe und er verhält sich ihr gegenüber dementsprechend trottelig und scheinbar abweisend. Auch seine erste Prügelei hat er gleich am ersten Tag in der Schule mit Rolv, der ihn immer wieder provoziert.

Eines Tages kommt Rumo in die Schreinerei von Ornt La Okro. Dort beginnt wie ihm Rausch aus Holzabfällen einen perfekten Stuhl zu schreinern und hört erst auf als dieser fertig gedrechselt, zusammengesetzt und verleimt ist. Ornt nimmt ihn zwar als Lehrling auf, doch in dem Wissen, dass Rumo schon längst ein Schreiner ist. Besonders begabt ist Rumo im Schnitzen und in freien Stunden verziert er den Eingang zu Ornts Schreinerei, der sich im Stillen sehr darüber freut.

Nachdem Rumo endlich lesen kann darf auch er den Fechtunterricht besuchen und entwickelt den Ehrgeiz der beste Fechter Wolpertings zu werden. Das ist bisher noch der Fechtlehrer Uschan DeLucca. Doch Rumos Freund Urs entpuppt sich als der Zweitbeste Fechter Wolpertings, der jedoch viel lieber der beste Koch der Stadt werden möchte. Rumo überredet ihn dazu ihm heimlich zusätzlichen Unterricht zu geben damit er Uschan de Lucca schlagen kann.


Smeiks Weg Bearbeiten

Während Rumo in Wolperting lebt findet Smeik seinen Weg in die Weinau. Er verdient sich als geschickter Spieler mit Kartenspiel sein Geld und schlemmt sich durch die Gasthäuser der Gegend bis er sich eines Tages einen besonderen Wein gönnt. Den Gargyllener Bolloggschädel. Dieser soll einem angeblich die Wahrheit zeigen. Smeik besucht das einzige Gasthaus in dem dieser Wein ausgeschenkt wird und begegnet einem rapide alternden Abbild von sich selbst. Ihm wird seine Vergänglichkeit bewusst und beschließt sein Leben nicht weiter damit zu vergeuden Touristen beim Kartenspiel ihr Geld abzunehmen, nur um das dann in ausgedehnte Mahlzeiten zu investieren.

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Smeik macht sich, entschlossen sein Leben zu ändern, auf den Weg nach Norden Richtung Nebelheim. Dort wo Dr. Kolibril ist, um zusammen mit ihm die Forschung voranzutreiben. Besonders die um das Unterblutboot und die Verlängerung des Lebens. Angetrieben von Wissensdurst gelangt Smeik im Leuchtturm von Nebelheim an, dem Wohnort Kolibrils, der jedoch wohl gerade nicht zuhause ist.

Ohne nennenswerte Gewissensbisse beginnt Smeik das Tagebuch des Eydeeten zu lesen und erfährt daraus wie es dem Doktor ergangen ist, warum dieser nicht mehr in seinem Turm ist und dass es ihm selbst ebenso ergehen würde, denn die Nebelheimer warteten bereits am Fuße des Turmes um ihn zu holen.


Grinzold und Löwenzahn Bearbeiten

In Wolperting findet der alljährliche Wolpertinger Jahrmarkt statt, den Rumo und Urs zusammen besuchen. Sie essen Mäuseblasen, rauchen Phogarren und Rumo begegnet auch Prof. Dr. Abdul Nachtigaller. Dieser vergönnt ihm eine Aussicht auf die Zukunft, die für den Wolpertinger jedoch scheinbar nur Schreckliches bringt. Mit einer negativen Wissensinfektion löscht Nachtigaller die Erinnerung an die Begegnung mit ihm und Rumo zieht weiter unbeschwert mit Urs über den Jahrmarkt.

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Am nächsten Morgen hat Rumo seinen ersten Kater und entdeckt, dass er sich am vorigen Tag wohl nicht nur eine schmerzlose Narbe mit Ralas Namen hat schneiden lassen, sondern sich auch ein gespaltenes Kurzschwert hat aufschwatzen lassen. Und zwar von dem Schwert selbst, das sich Löwenzahn nennt. Es kommuniziert telepathisch und behauptet die Gedanken anderer lesen zu können.

Daraufhin fordert Rumo seinen Fechtlehrer zum Duell heraus. Doch gleich zu Beginn verstummt Löwenzahn und ist ihm keine Hilfe mehr. Er selbst merkt es nicht doch Rumo schlägt sich gut gegen Uschan DeLucca, der schlussendlich nichts anderes mehr weiß als seinen besten Fechttrick gegen Rumo anzuwenden mit dem er ihn auch besiegt.

Frustriert will Rumo Löwenzahn in die Wolper werfen, erst recht als dieser ihm erzählt er sei beim ersten Schlag in Ohnmacht gefallen. Doch dann sieht Rumo seine Angebetete Rala in Fluten treiben und springt ohne zu überlegen hinterher. Kein Wolpertinger kann zu der Zeit schwimmen. Rala und Rumo dementsprechend auch nicht und Rumo ist kurz davor zu ertrinken als Rala, die wiederum in Rumo verliebt ist und ihren Sturz in die Wolper deshalb inszeniert hat, aus der Not heraus schwimmen lernt und ihm das Leben rettet.

Als Ergebnis dieses Zwischenfalls wird Rala zur Heldin der Stadt und gibt Schwimmunterricht bis fast jeder Wolpertinger schwimmen kann. Währenddessen wird Rumo zum Gespött der Stadt und die besten Witze werden auf seine Kosten gemacht. Er fragt nun Ornt La Okro um Rat, der ihm rät eine Schatulle aus Nurnenwaldeichenholz zu schnitzen und ein Nurnenblatt hineinzulegen und dies dann Rala zu schenken. Erst als Rumo bereits lange auf dem Weg ist wird Ornt klar auf was für eine lebensgefährliche Mission er seinen Lehrling geschickt hat.

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Rumos Schatulle für Rala

Im Wald angekommen bezwingt Rumo unter Mühen eine Nurne, aber durch das erste vergossene Blut erwacht der zweite Teil seiner Klinge. Der Dämonenkrieger Grinzold. Während Löwenzahn Grinzold seine Situation erklärt und die drei dann versuchen miteinander klar zukommen gelangt Rumo zur Nurnenwaldeiche, die sich selbst Yggdra Sil nennt. Erst nachdem er der Geschichte der Eiche zugehört hat gestattet diese ihm ein Stück von ihr abzuschneiden. Als Yggdra Sil von Rumos Vorhaben erfährt ist die Eiche sehr gerührt.

Rumo schnitzt die Schatulle und begibt sich auf den Weg zurück nach Wolperting, doch findet er die Stadt leer und verlassen vor. Nur ein gewaltiges Loch in der Mitte Wolpertings hat sich aufgetan und eine Treppe führt hinab nach Untenwelt.


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Zweites Buch – UntenweltBearbeiten

Storr der Schnitter Bearbeiten

Am Ende der Treppe befindet Rumo sich am Rande eines gigantischen Ölsees. Nach einigen Rufen erscheint eine vermummte Gestalt, die sich als
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Storr der Schnitter

skelettierter Yeti herausstellt und sich Storr der Schnitter nennt.

Er war einst mit seinen Yetikumpanen in Denkenden Treibsand gegangen, versunken und im Ölsee eingetaucht, wodurch die eigentlich gestorbenen Yetis wieder lebendig und zu den Toten Yetis wurden. Seitdem verhöhnen die Yetis ihren Anführer Storr. Dieser schifft Rumo über den See im Gegenzug dafür, dass der Wolpertinger nicht mehr schreit, denn sonst würde die instabile Höhlendecke einbrechen. Storr sagt ihm auch was mit den Wolpertingern geschehen ist. Sie sind allesamt von Hellingen, den Gründern und Bewohnern der Hauptstadt von Untenwelt, entführt worden. In dieser Hauptstadt sollen die Gefangenen als Sklaven und Gladiatoren zur Belustigung des Volkes sterben.


Achtung Spoilergefahr!


Hel Bearbeiten

Unterdessen erwachen die übrigen Wolpertinger in einer neuen Umgebung. Die meisten glauben, dass es sich um einen Traum handelt, weil diese Umgebung derart bizarr und alptraumhaft ist. Sie befinden sich angekettet auf der Gefangenenloge des Theaters der Schönen Tode.

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Gaunab der Neunundneunzigste

Das Publikum besteht aus Hellingen, Homunkeln und einigen Obenweltlern. Doch die abstoßendste, machtvollste und wahnsinnigste Person auf den Tribünen ist Gaunab Aglan Azidahaka Beng Elel Atua der Neunundneunzigste, König von Hel und ganz Untenwelt. Die Geschichte Hels wird von der wahnsinnigen Familie der Gaunabs dominiert und das bereits seit der Gründung. Die Gaunabs sind auch der Grund weshalb die Stadt immer krank und verformt aussieht und warum kränkliches Aussehen zeitweise Mode war. Den Gaunabs ist es auch zuzuschreiben, dass die Helsche Armee die Bevölkerung von sog. Fallenstädten entführt. Speziell Gaunab der Zweiundsechzigste trug die Verantwortung für diesen Plan und wurde dafür als Held von Hel gefeiert.

Rumo versucht weiterhin den Weg in ebendiese Stadt zu finden und schlägt sich durch die Kalten Kavernen. Als er in deren Eis einbricht gelingt es ihm nur dank Grinzolds spontanem Schwimmunterricht das Wasser und die Lebewesen der Kalten Kavernen zu bezwingen. Am Ende der Höhle legt er sich schließlich schlafen, bedeckt von den zutraulichen Elmen.


Die Kupferne Jungfrau Bearbeiten

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Die Kupferne Jungfrau

Rala findet sich bei ihrem Aufwachen in Gefangenschaft wieder. Innerhalb einer Kupfernen Jungfrau, die von General Ticktack konstruiert wurde und die er nun mit einer "Seele" versehen hat. Mit Rala. Die Kupferne Jungfrau ist ein Foltergerät und General Ticktack eine lebende Maschine, die versucht, mithilfe dieses Foltergeräts, alles über den Tod herauszufinden.

General Ticktack ist der Anführer der Kupfernen Kerle, die aus der Schlacht im Nurnenwald hervorgegangen sind. Doch er ist anders als seine Krieger, denn ihn treibt nicht nur ein alchimistischer Motor, sondern vor allem das Zamomin an, das ihm von dem Alchimisten Zoltep Zaan eingesetzt wurde.

Ticktack ist nach einigen brutalen Taten in Obenwelt schließlich nach Untenwelt gelangt und hat sich dort in die Dienste des Königs gestellt, der in seinem Wahn vollkommen begeistert von einer mordlüsternen Maschine wie dem General war. Doch General Ticktack hat von Anfang an vor Untenwelt unter seine Kontrolle zu bringen.

Dasselbe Ziel, nur mit diplomatischeren Mitteln, verfolgt Friftar, der zweitmächtigste Mann von Untenwelt. Er ist der lebenslange Gefährte und Berater Gaunab des Neunundneunzigsten. Friftar ist aber auch Gaunabs Sprachrohr, denn ohne seine Übersetzungen könnte niemand das wirre Gerede des Königs verstehen.

Als die Kämpfe der Wolpertinger mit den Söldnern des Theaters beginnen stellen die Zuschauer schnell fest, dass die Wolpertinger allen anderen in der Kampfkunst überlegen sind und einen Volksliebling nach dem nächsten zur Strecke bringen. Dadurch gewinnen die Wolpertinger eine gewisse Beliebtheit bei den Zuschauern auch wenn allen klar ist, dass auch sie irgendwann sterben werden. Spätestens wenn Wolpertinger gegen Wolpertinger kämpfen müssen.

Rumo muss sich während der Geschehnisse in Hel durch die verschiedenen Bereiche Untenwelts schlagen und begegnet Yggdra Sil im Nurnenwald-Labyrinth wieder. Die Eiche leitet ihn an den Gefahren des Labyrinths vorbei und bringt ihn bis zu dessen Ende wo er jedoch neuen Begleitern begegnet.


Ukobach und Ribesehl Bearbeiten

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Ukobach

Diese Begleiter sind Ukobach und Ribesehl. Zwei Freunde, die von ihren rebellischen Ideen besessen, die Flucht nach Obenwelt antraten. Rumo jedoch bringt sie dazu ihm nicht nur den Weg nach Hel zu zeigen, sondern ihn auch zu begleiten und das durch viele Gefahren wie die Vrahok-Höhlen, die Kohlenfälle und die Helsche Kanalisation.

Rala wird währenddessen von General Ticktack mit schmerz-, halluzinationen- und angsterregenden Substanzen gequält, doch sie bleibt standhaft und spricht nicht mit ihm um ihm sein grausames Experiment über den Tod zu verderben. Denn nur durch Ralas Antworten könnte er mehr erfahren. Ticktack ist zwar verliebt, aber wird dennoch ungeduldig und vergiftet Rala schließlich mit einer unheilbaren Krankheit, der Subkutanen Todesschwadron. Rasend vor Wut über diese unsinnige Tat verlässt Ticktack seinen Turm und streift auf der Suche nach Kampf und Gewalt durch Hel.


Das Theater der Schönen Tode Bearbeiten

Diesen findet er schließlich im Theater der Schönen Tode. Dort kämpfen Wolpertinger gegen Hellinge und Homunkel. Rumo ist es mit der Hilfe von Ribesehl und Ukobach gelungen die Wolpertinger zu befreien und mit ihnen die Revolte gegen ihre Entführer zu beginnen. Auch Kolibril und Smeik waren unter den Gefangenen und begleiten nun Rumo zu Ticktacks Turm, denn sie haben erfahren, dass Rala sich dort befindet. Es erfüllt sich die Situation, die Rumo schon dank Nachtigaller auf dem Jahrmarkt gesehen hatte.

Voller Zorn auf Ralas Mörder stürzt Rumo sich in den Kampf um das Theater der Schönen Tode. Dort entbrennt ein besonders erbitterter Kampf mit General Ticktack und seinen Kupfernen Kerlen. Den Wolpertingern kommen jedoch auch noch die Toten Yetis zu Hilfe, die sich gleich in den Kampf mit den Maschinenkriegern stürzen. Auch eine zweifelhafte Unterstützung in Form einiger durch Ukobach freigelassener Ungeheuer bringt sich in den Kampf ein.

Während der Kampf um Hel tobt, beginnen Smeik und Kolibril ein waghalsiges Experiment. Sie versuchen mithilfe des Unterblutbootes Ralas Herz wieder zum Schlagen zu bringen. Im Unterblutboot begegnet Smeik den Unvorhandenen Winzlingen, die ihm nach einiger Diskussion um Nichtigkeiten helfen seine Mission zu beenden. Doch am E
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Ticktacks Inneres

nde muss Smeik selbst gegen einen letzten Erreger der Krankheit kämpfen um Rala wiederzubeleben.

Der Kampf im Theater hat sich zu einem Kampf gegen General Ticktack entwickelt, dem es gelingt Rumo in sein Inneres zu locken, um ihn dort langsam und qualvoll sterben zu lassen. Doch Rumos Absicht ist es auch in den General hineinzukommen, denn er wusste aus den Erzählungen von Smeik, dass das Zamomin Ticktacks Gehirn und Herz zugleich war und er nur durch dessen Vernichtung gestoppt werden könnte. Dank seines Geruchsinns findet Rumo das Zamomin und bringt es nur mit Mühe wieder aus dem General hinaus. Dort wird es von einem Vrahok vernichtet und die Schlacht findet ein jähes Ende.


Die Rote Prophezeiung Bearbeiten

Einige Wolpertinger waren in Untenwelt gestorben, doch Rala wurde wiederbelebt und zusammen mit den Toten Yetis, Ukobach und Ribesehl sowie Smeik und Kolibril ziehen die Wolpertinger wieder zurück durch Untenwelt auf dem Weg nach Wolperting.

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Subkutane Todesschwadron

Doch Hel ist nicht besiegt und Friftar lässt die gesamte Helsche Armee rüsten, bestückt mit allen Vrahoks und unter dem Kommando Gaunab des Neunundneunzigsten, der nun den Plan hat nicht nur die Wolpertinger zu vernichten, sondern ganz Obenwelt zu erobern. Während die Armee die Verfolgung der Wolpertinger aufnimmt verbreitet sich in Hel die Subkutane Todesschwadron und vernichtet die gesamte Stadt.

In der Höhle des Ölsees stellen sich die Toten Yetis der Helschen Armee und bringen durch ihren lauten Gesang die Decke zum Einsturz. Sie selbst, aber auch alle Feinde werden von den Steinmassen begraben und die Wolpertinger können sicher nach Hause zurückkehren.

In Wolperting angekommen finden sich Smeik und Kolibril gastfreundlich empfangen, obwohl es Nicht-Wolpertingern unter Todesstrafe verboten ist die Stadt zu betreten. Ukobach und Ribesehl finden sich in einer für sie befremdlichen neuen Welt wieder und Urs lädt die zwei ein bei ihm in Rumos ehemaligem Zimmer zu übernachten, denn Rumo geht mit Rala in ihr Haus und über alles weitere wird der Schleier des Schweigens gebreitet.


Klappentext Bearbeiten

Rumo - der Wolpertinger aus Walter Moers` Bestseller Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär - macht sich selbständig und geht seinen Weg: Wie er kämpft und lieben lernt, Feinde besiegt, Freunde gewinnt und das Böse kennenlernt, und wie er schließlich auszieht, um das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen, davon erzählt das bislang spannendste, ergreifendste und komischste Werk Walter Moers.


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