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Annette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff, allgemeines Vorbild für Sanotthe von Rhüffel-Ostend

Sanotthe von Rhüffel-Ostend war eine Dichterin aus Florinth, die bekannt war für ihre gruseligen Gedichte. Darunter auch "Das irre Licht vom Friedhofssumpf". Hildegunst von Mythenmetz bezeichnet sie als "halbverrückt". Wie viel von dieser Meinung zu halten ist, ist fraglich, da Mythenmetz' Dichtpate Danzelot von Silbendrechsler ihn oft mit den Gedichten von Rhüffel-Ostend gruselte und um den Schlaf brachte.[2]

Der Buchling Sanotthe von Rhüffel-Ostend trug folgende Strophe aus dem oben genannten Werk vor:

"Und flimmern sah ich durch der Linde Raum
Ein mattes Licht, das im Gezweig der Baum
Gleich einem mächt'gen Glühwurm schien zu tragen.
Es sah so dämmernd wie ein Traumgesicht,
Doch wusste ich, es war das irre Licht,
Mein letztes Stündlein hat geschlagen."


Der Name Sanotthe von Rhüffel-Ostend ist ein Anagramm von Annette von Droste-Hülshoff, die tatsächlich die obige Strophe geschrieben hat. Sie stammen aus ihrem Gedicht Im Moose. Die letzten zwei Verse wurden allerdings (anders als sonst bei Moers' Zitaten) verändert, um besser zu Irrlichtern zu passen. Der eigentliche Text ist "Doch wußte ich, es war der Heimat Licht, In meiner eignen Kammer angeschlagen."


QuellenangabenBearbeiten

  1. Wandkalender Zamonien 2014 & 2015, Januar.
  2. Die Stadt der Träumenden Bücher , 29. Das Ormen, S. 233f.