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Schneeweiße Witwen sind eine extrem gefährliche, schwer definierbare zamonische Daseinsform.

Sie scheinen nur aus langen weißen Haaren zu bestehen. Diese sind jedoch spitz wie Nadeln und perforieren das Opfer bei Berührung. Unter den "Haaren" befinden sich anscheinend Augen. Schneeweiße Witwen bewegen sich schwebend fort. Sie erinnern dabei an Quallen im Wasser, sind jedoch sehr viel schneller und wendiger. Auch sind sie unabhängig von Winden.

Das Gift in den Haaren der Schneeweißen Witwe hat eine ständig wechselnde Zusammensetzung, wodurch das Finden eines Gegengiftes praktisch unmöglich wird. Die Wirkung des Giftes wird als schönste und schrecklichste Todesart beschrieben. Das Opfer windet sich in Qualen und Wonne zugleich. Es wird vollständig zersetzt, zurück bleibt nur ein Haufen weißen Pulvers.[1]

Offenbar sind Schneeweiße Witwen mordlustig und töten einfach aus Prinzip. Was sie davon haben, ist nicht bekannt, denn anscheinend verzehren sie ihre Opfer nicht, obwohl sie durchaus von "ausgehungert" sprechen, wenn sie lange nicht getötet haben.[2]

In GefangenschaftBearbeiten

Succubius Eißpin gelang es, eine verletzte Schneeweiße Witwe gesundzupflegen und unter einem Glassturz gefangenzuhalten. In der Nacht, als Echo sterben sollte, wurde auch die Schneeweiße Witwe befreit.[3]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Der Schrecksenmeister , Die Schneeweiße Witwe, S. 154-158.
  2. Der Schrecksenmeister , Todestanz, S. 354f, 357.
  3. Der Schrecksenmeister , Die Dämonen, S. 348-359.