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Schrecksen bei der Arbeit

Schrecksen bei der Arbeit

Die Schrecksenverbrennung ist ein düsteres Kapitel des Zamonischen Mittelalters.

Ursachen

Schon seit jeher wurden Schrecksen eher gemieden. Die anderen Zamonier hatten Angst vor ihnen und brachten sie mit vielen Unglücken, wie Seuchen oder Missernten, in Verbindung. Möglicherweise glaubten sie auch, dass von Schrecksen prophezeite Unglücke überhaupt erst eintreten würden, weil sie vorausgesagt wurden, Schrecksen also sozusagen Pech brächten. Wie es allerdings zu einer solchen Eskalation kommen konnte, ist bislang nicht bekannt.

Verlauf

Vermutlich während des gesamten Zamonischen Mittelalters wurden Schrecksen grausam verfolgt, gefoltert und getötet, Letzteres überwiegend durch Verbrennung bei lebendigem Leibe, daher die Bezeichnung.

Methoden zur Tötung und Folterung von Schrecksen wurden im Schrecksenhammer festgehalten, in dem sich vermutlich auch abergläubisches Halbwissen über Schrecksen allgemein befand.

Auch der Beruf des Schrecksenmeisters ging möglicherweise direkt aus diesen Ereignissen hervor. Entweder sind die Schrecksenmeister die direkten Nachfolger ehemaliger Schrecksenjäger oder der Beruf wurde erst später erfunden, um die Schrecksen von der Bevölkerung abzuschotten und auch vor deren Willkür zu schützen.

Wie und wann genau die Schrecksenverfolgung ihr Ende fand, ist ebenfalls unbekannt, aber es muss ein recht drastisches Ende gewesen sein, da man sich anschließend bemühte, alle auffindbaren Exemplare des Schrecksenhammers zu vernichten.

Vermächtnis

Der Schrecksenhammer ist wegen seiner Seltenheit ein wertvolles Buch der Goldenen Liste und wird von Schrecksen bzw. Schrecksimisten zu Forschungszwecken sehr gesucht. Momentan befindet er sich im Besitz einer Schreckse, die in Buchhaim als Antiquarin arbeitet.

Obwohl die Schrecksenverbrennung vorbei ist, gab es noch lange Zeit Anhänger dieser Grausamkeiten; der bekannteste von ihnen war Succubius Eißpin, welcher sogar Bücher darüber verfasste, für eine Wiedereinführung plädierte und Mordgeräte wie den Schrecksengrill erfand, welcher das Verbrennen von Schrecksen enorm effizient gestalten sollte. Inwieweit solche Ansichten heute noch aktuell sind, ist nicht bekannt, doch noch immer haben Schrecksen hier und da mit Benachteiligungen und Verachtung zu kämpfen. Alte Abneigungen und Redensarten haben sich durchaus stellenweise erhalten.

Hildegunst von Mythenmetz erlebte bei dem Trompaunenkonzert, das er besuchte, auch einen Einblick ins Zamonische Mittelalter und hörte dort unter anderem das Gekreisch von verbrennenden Schrecksen.

Da Schrecksen vermutlich sehr alt werden, dürften auch heute noch einige am Leben sein, die mit der Schrecksenverbrennung zusammenhängende Grausamkeiten selbst gesehen oder am eigenen Leib erfahren haben.

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