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Die Sogothen oder auch Katakomben-Riesen lebten in Buchhaim unter Schloss Schattenhall, welches ihnen als Belüftungssystem diente. Die Riesen sind wohl komplett ausgestorben; ihr letzter Vertreter hat noch einige Zeit lang Experimente mit verschiedenen Lebewesen gemacht, von denen er schließlich attackiert wurde. Ob er dies überlebt hat, ist unbekannt und sehr zweifelhaft.

Diese Riesen sahen anders aus, als man sich Riesen allgemein vorstellt: Sie erinnerten eher an riesige, kegelförmige Schleimberge und hatten Rüssel und Membranen überall am Körper. Auch hatten sie keine Beine und bewegten sich kriechend, jedoch mit erstaunlicher Geschwindigkeit fort. Ihre Sprache scheint aus einem pneumatischen Schnaufen bestanden zu haben. Durch ihre Membranen konnten sie außerdem ein übelriechendes Betäubungsgas ausstoßen.[1]

Fähigkeiten und KulturBearbeiten

Sie waren blind und hatten eine eigene Schrift entwickelt, die wie Blindenschrift durch Abtasten gelesen werden konnte. Ihr Geruchssinn war ebenso wie ihr Tastsinn enorm ausgeprägt.[2] Die Riesenbücher, die angeblich manchmal in den unteren Katakomben gefunden werden, stammen von ihnen. Die meisten dieser Bücher sind mindestens so groß wie Scheunentore und können von einer normalgroßen Daseinsform nicht einmal von der Stelle bewegt werden.[3]

Anscheinend hatten sie Freude an den Klängen von Schloss Schattenhall, auf dem sie wohl fast wie auf einer Orgel spielen konnten. Daraus folgert Hildegunst von Mythenmetz, dass es sich bei Schloss Schattenhall lediglich um eine, von den Sogothen konstruierte, Belüftungsanlage handelt, die zufälligerweise auch Geräusche erzeugt.[4]

GeschichteBearbeiten

Laut Homunkoloss waren die Sogothen die erste intelligente Daseinsform, die in den Katakomben von Buchhaim lebte, sogar noch vor den Rostigen Gnomen. Ihr Ursprung ist ungeklärt, aber vermutlich lebten sie schon immer unterirdisch. Auch der Grund für ihr Aussterben ist unbekannt.

Auf unbekannte Weise überlebte ein männlicher Vertreter dieser Daseinsform, der noch dazu ein verrückter Wissenschaftler war. Die folgenden Jahrhunderte machte er die grausigsten Experimente mit den verschiedensten Daseinsformen der Katakomben, wobei er sich von den Leichen seiner Vorfahren ernährte, die er zur Konservierung in einer Eishöhle gestapelt hatte. Es ist abgesichert, dass sie zumindest teilweise kannibalisch waren.[5]

Der (vermutliche) Tod des Riesen war schließlich besiegelt, als er den Lindwurm Hildegunst von Mythenmetz einfing. Homunkoloss befreite diesen und stieß die mannshohen Flaschen mit den anderen Daseinsformen um, deren Gefangene daraufhin den Riesen angriffen und ihn zu Fall brachten. Was danach aus dem Riesen wurde, ist unbekannt.[6]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die Stadt der Träumenden Bücher , 99. Dinosaurierschweiß, S. 409ff.
  2. Die Stadt der Träumenden Bücher , 100. Der Zoo des Riesen, S. 414.
  3. Die Stadt der Träumenden Bücher , 98. Im Keller, S. 403.
  4. Die Stadt der Träumenden Bücher , 100. Der Zoo des Riesen, S. 414.
  5. Die Stadt der Träumenden Bücher , 98. Im Keller, S. 403ff.
  6. Die Stadt der Träumenden Bücher , 100. Der Zoo des Riesen, S. 417f.

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