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Succubius Eißpin ist einer der Hauptcharaktere im Zamonien-Roman Der Schrecksenmeister. Er war ein passionierter Alchimist und lange Zeit der Schrecksenmeister von Sledwaya.

CharakterbeschreibungBearbeiten

Eißpin wird als hochgewachsene und dürre Gestalt beschrieben. Aufgrund seiner Vergangenheit und auch seines aktuellen Lebensstils sieht er sehr furchterregend aus. Er trägt dunkle Kleidung und Eisenplatten unter den Schuhen, die seinen Schritt weithin hörbar machen sollen. Um seinen Hals hängt die knöcherne Amtskette der Schrecksenmeister.

Er isst sehr wenig und schläft kaum. Vom Wesen her ist er exzentrisch und wirkt gewissenlos und grausam. Immer wieder zeigt sich, dass er geistig in einem traumatischen Erlebnis in seiner Vergangenheit steckengeblieben ist. Er quält Tiere, Schrecksen und andere Daseinsformen und lebt sehr zurückgezogen.

Gralsund Bearbeiten

Succubius Eißpin studierte in Gralsund Alchimie. Er war einer der talentiertesten und beliebtesten seines Jahrgangs, war witzig und besaß viel Charme.


Achtung Spoilergefahr!

Eisenstadt Bearbeiten

Er zog nach seinem Studium nach Eisenstadt, um dort Experimente mit Metallen zu machen. Mit seinen Experimenten baute er sich ein kleines Vermögen auf. Er verliebte sich in Floria von Eisenstadt, die Tochter eines Bleibarons. Eines Tages gab es einen Wettbewerb, bei dem die Hand von Floria angehalten wurde. Eißpin setzte sein gesamtes Vermögen in den Wettbewerb. Er kam zwar etwas zu spät, aber verrichtete die Aufgaben am schnellsten und am besten und gewann den Wettbewerb. Anschließend erzählte Floria ihm, dass sie schon verlobt sei und ihr Verlobter nicht genug Geld hätte, um sie zu heiraten. Sie bat Eißpin, ihr das Geld zu geben, damit sie heiraten könne. Eißpin tat dies. Floria lud ihn ein, wieder einmal zu Besuch zu kommen, weil sie gar nicht verlobt war, sondern nur prüfen wollte, ob Eißpin sie wirklich liebte. Eißpin aber kam nicht mehr zu Besuch. Er verließ Eisenstadt.

Zeit als Söldner Bearbeiten

Eißpin wollte danach anscheinend nicht mehr leben, ging zum Eisenstädter Söldneramt und schloss sich einer Söldnerarmee an. Mit dieser nahm er an der Schlacht in den Midgardbergen teil, wo er fast zu Tode zerstückelt wurde.

Beim alten Alchimisten Bearbeiten

Nach der Schlacht wurde er von einem alten Alchimisten gefunden und notdürftig zusammengeflickt. Von Eißpins alter Schönheit war nichts mehr vorhanden. Der alte Achimist lehrte Eißpin viel über Alchimie und Eißpin blieb bei ihm, bis der Alte starb.

In Sledwaya Bearbeiten

Nun ging Eißpin nach Sledwaya, um dort als Stadtschrecksenmeister zu arbeiten. Er zog in die dortige Buchimistische Burg. Als Schrecksenmeister verlangte er nur Logis und bekam die Burg ohne Kosten überreicht.


SchrecksenfeindlichkeitBearbeiten

In dieser Zeit verfasste er das Reglementarium Schrecksii, ein strenges Regelwerk für Schrecksen. Er war fanatischer Schrecksenfeind und Befürworter der Schrecksenverbrennung. Oft schrieb er Anträge zur Wiedereinführung der Schrecksenverbrennung an das Justizministerium, sammelte Unterschriften von Schrecksenfeinden und hatte sogar eine schrecksenfeindliche Partei gegründet, dessen einziges Mitglied er selbst war. Er erfand auch viele Geräte zur Folterung und Tötung von Schrecksen: den Schrecksengrill, die Schrecksenquetsche, den Glühenden Gustau, die Elektrische Kupferdraht-Geißel und den Geständnissack. Obendrein schrieb er Bücher zum Thema: Tabu Schrecksenverbrennung und Geständnissack und Glühender Gustau - Die besten Verhörtechniken für renitente Schrecksen. Schließlich gab es nur noch eine Schreckse in Sledwaya, die Eißpin nicht verscheuchte, weil er sonst arbeitslos geworden wäre.


Verhältnis zu anderen LebewesenBearbeiten

In seinem Keller fand Eißpin einmal eine kranke Schneeweiße Witwe, mit der er einen Vertrag schloss, sie mit einem Bannfluch belegte, sie gesund pflegte und einsperrte. Seinen Dachspeicher stellte er Ledermäusen zur Verfügung, die dafür die Bewohner von Sledwaya terrorisierten. Die Ledermäuse waren die einzigen Tiere, die er nicht in irgendeiner Form ausbeutete oder quälte.

Er mästete viele (oft seltene bzw. bis auf ein Exemplar ausgestorbene) Tiere, um ihr Fett auszukochen. Außerdem fing er ihre letzten Todesseufzer ein.


Weitere TätigkeitenBearbeiten

Eißpin verband auch seltene Elemente. Das war allerdings nicht immer von Erfolg gekrönt. Einmal explodierte eine Kombination, seitdem trug er ein Holzbein. In seinem Laboratorium züchtete er auch Bakterien, Viren, Parasiten und Krankheiten, die er dann auf die Bewohner von Sledwaya losließ. Er selbst erkrankte nie. Auch war er gegen viele Arten von Schmerz abgehärtet.

Er spionierte die Einwohner von Sledwaya mit seinen Fernrohren aus, die angeblich noch in den allerletzten Winkel der Stadt blicken konnten, selbst durch Schornsteine und Schlüssellöcher hindurch. Wenn er mit seinen eisenbeschlagenen Schuhen durch die Straßen marschierte, floh alles und jeder vor ihm.

Sein Ziel war, Unsterblichkeit zu erlangen und andere alchimistische Ziele in die Tat umzusetzen. Hauptsächlich strebte er nach der Prima Zateria.

Oft war er gequält von Liebeskummer zu Floria. Manchmal kochte er ein Festmahl, für den Fall, dass Floria eines Tages zu ihm käme.

Er war ein Mann vieler Talente. Er beherrschte die Alchimie, die Kochkunst, die Gruseltaxidermie, die Katastrophenmalerei, Schauspielerei und das Schattenspiel. Für Letzteres entwickelte er die Schattentinte, mit der das eigentlich harmlose Schattenspiel zu gefährlichen Zwecken nutzen konnte.

Die Formel zur Herstellung von Gold gehörte zu seinen Errungenschaften. Einen Raum seiner Burg verwandelte er samt Einrichtung in Gold, was ihn finanziell unabhängig machte. Ihm fehlten zur Unsterblichkeit irgendwann nur noch die Fette von Kratzen, Ledermäusen, Dämonenbienen und Unken.


Verhältnis zu EchoBearbeiten

Eines Tages traf er in den Straßen von Sledwaya auf die fast verhungerte Kratze Echo. Er schloss mit ihr einen Vertrag, der besagte, dass Eißpin Echo einen Monat mästen und dann auskochen dürfe, und belegte ihn mit einem Bannfluch. Er mästete, unterhielt und lehrte Echo einen Monat lang.

Währenddessen verwandelte er Echo auch mit Metamorphosen Mahlzeiten für eine Zeit in einen Lachs, eine Ledermaus und eine Dämonenbiene. Durch diese Verwandlungen trug Echo auch die Lebensenergie besagter Daseinsformen in sich, wodurch sich Eißpin das zusätzliche Auskochen selbiger sparen konnte.

Echo erzählte Eißpin einmal die Geschichte von seiner toten Besitzerin. Dabei stellte sich heraus, dass diese Floria war und in Sledwaya starb. Eißpin wollte jetzt die Unsterblichkeit, um Floria zum Leben zu erwecken.

Wann immer Echo die Burg verließ, beobachtete ihn Eißpin. Dabei bemerkte er, dass Echo Izanuela Anazazi, die letzte Schreckse von Sledwaya, um Hilfe bat, ihn vor Eißpin zu retten. Die beiden brachen öfter in das Schloss ein und Eißpin gab vor, es nicht bemerkt zu haben.

Im Unkenwald grub er den Leichnam von Floria aus und fand er eine Unke (namens Unke), die er auskochte.

Izanuela braute einen Liebestrank, damit Eißpin sich in sie verliebe und Echo freiließe. Er schauspielerte auch, dass er verliebt sei, doch schließlich warf er Izanuela vom Dach.

Als er Echo auskochen wollte, wurde er mehrmals unterbrochen, zuerst von einem Aufstand der Schmerzenskerzen und Leidener Männlein, die vom Gekochten Gespenst Hemd angeführt wurden. Doch Eißpin schlug den Aufstand nieder. Kurz darauf tauchten die Gekochten Gespenster von allen Tieren, die Eißpin je gekocht hatte, auf und belebten die ausgestopften Dämonen in seiner Burg. Diese wollten allesamt Eißpin töten. Letzterer ließ daraufhin die Schneewiße Witwe aus ihrem Gefängnis heraus, damit sie die Dämonen tötete, was sie auch tat. Eißpin entließ die Schneeweiße Witwe schließlich in die Freiheit, unter der Bedingung, dass sie ihn, Echo und Sledwaya in Ruhe ließe. Dies hielt sie nur ein, weil sie in Eißpin verliebt war. Die dritte und letzte Unterbrechung kam von den Schreckseneichen, die den Tod von Izanuela rächten. Sie zerstörten die Burg und begruben Eißpin in den Trümmern. Die Burg samt Eißpin versank im Boden.

Eißpin spielt eine sehr tragische Rolle, da ihn die Liebe wahnsinnig werden ließ.


Quellen Bearbeiten

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