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Tornadohaltestellen, die: Zu den kuriosen Phänomenen der Süßen Wüste gehören die sogenannten Tornadohaltestellen. Sie sind an der Bahn eines Tornados aufgestellt, der vermutlich ewige Dauer hat, immer den gleichen Weg geht und im Volksmund als der Ewige Tornado [Tornado, der Ewige] bezeichnet wird. Manche Wanderer benutzen diesen Wirbelsturm zur Fortbewegung und lassen sich von ihm ein Stück des Weges mitwirbeln.[1]

Es ist ein traditioneller zamonischer Brauch, an der Bahn des Ewigen Tornados [Tornado, der Ewige] Haltestellenschilder zu errichten. Diese dienen als Orientierung für das Niederlegen von Opfergaben für den Wirbelsturm, der von zahlreichen Bewohnern Zamoniens als Gottheit verehrt wird. Man glaubt, es sei ein übernatürliches Wesen, das durch die Geschenke besänftigt werden kann beziehungsweise Wünsche erfüllt. Wie eingangs erwähnt, werden diese Schilder gelegentlich als Aufforderung, mit diesem Wetterphänomen zu reisen, missverstanden oder von risikofreudigen Abenteurern als Herausforderung begriffen. Es soll tatsächlich Unbedarfte geben, die die tödliche Gefahr eingehen, mit einem alles vernichtenden Wetterphänomen zu reisen, das sich mit einer Drehgeschwindigkeit von 500 Stundenkilometern durch die Landschaft fräst. Der kluge Wanderer aber versteht sie eher als Warnschilder, sozusagen als Empfehlung, den Ort so schnell wie möglich zu verlassen.[2]


Quellenangaben

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Auf eigene Faust, S. 339.
  2. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(9. Mein Leben in der Süßen Wüste), Warten auf den Wirbelsturm, S. 344.

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