FANDOM


Der Tyrannowalfisch Rex (auch Schwarzer Wal) von der Familie der Quermäuler ist ein riesiges Meerestier, das in den Ozeanen rings um Zamonien lebt.

MerkmaleBearbeiten

Blaubär in den Barten des Tyrannowalfischs.jpg

Blaubär in den Barten des Wals

Er wird etwa 45 Meter lang und ernährt sich räuberisch von nahezu allen ihm zugänglichen Lebewesen. Seine Haut ist vollkommen schwarz und eine dicke, schwer verwundbare, aber dennoch sensible Schwarte. Er verfügt über keine scharfen Zähne, sondern über lange Barten wie ein Bartenwal.


VerhaltenBearbeiten

Wie die meisten Knorpelfische derartiger Größe ist der Tyrannowalfisch Rex ein Filtrierer. Die meiste Zeit treibt er nahe der Meeresoberfläche und lässt Wasser in sein Maul fließen, wonach er dieses wieder herausdrückt und die enthaltenen Lebewesen mit den Barten herausfiltert. Aufgrund seiner Größe verschlingt er dabei auch größere Meerestiere oder sogar Matrosen und Schiffbrüchige, er ist jedoch nicht spezifisch auf große Beute aus. Die Barten sind dick, stark und lang genug, dass man sich daran festhalten kann. Er kann die aufgenommene Beute nicht zerkleinern und schluckt sie daher im Ganzen hinunter.

Blaubär auf dem Tyrannowalfisch.jpg

Harpunenwald auf dem Rücken eines Tyrannowals

Das Aggressionspotential des Tyrannowalfisch Rex wird, aufgrund seiner Größe und seines bedrohlichen Äußeren, gemeinhin überschätzt. Er ist ein langsames und recht friedliches Tier, dessen Gefährlichkeit eher darin besteht, dass es zu Kollisionen mit ihm kommen kann oder er versehentlich schwimmende Daseinsformen aufnimmt, wenn diese in den Sog seines Mauls geraten.[1]


Verwandtschaft und PopulationBearbeiten

Laut Professor Nachtigallers Lexikoneintrag ist der Tyrannowalfisch zwar – wie Haie – ein Knorpelfisch, weist aber dennoch Ähnlichkeiten zu Walen und Sauriern auf. Des Weiteren besitzt er – wie Zyklopen – lediglich ein großes Auge. Das Tier ist praktisch ausgestorben, lediglich ein einziges oder einige wenige Exemplare werden gelegentlich gesichtet. Es ist bisher nicht gelungen, ein Individuum zu erlegen.[2]

In Legenden und LiteraturBearbeiten

Die meisten durchschnittlich großen Daseinsformen können von einem Tyrannowalfisch Rex unverletzt verschluckt werden und theoretisch sogar in seinem Inneren überleben. Dieser Fakt wurde von Nussram Fhakir in einer musikalisch untermalten Lügengeschichte aufgegriffen.[3]

Ein wichtiges literarisches Meisterwerk ist "Der schwarze Wal" des Autors Yohan Zafritter. Der viertausendseitige Roman handelt von der Jagd nach dem schwarzen Wal.[4] Damit wird auf das Buch "Moby Dick", auch "Der Wal", angespielt, da sich dessen Handlung um die Jagd auf einen weißen Wal dreht.

Eine weitere Geschichte mit weitaus höherem Wahrheitswert und Wahrscheinlichkeit wird von Hildegunst von Mythenmetz in seinem Roman Ensel und Krete während einer Mythenmetzschen Abschweifung erzählt. Er berichtet, dass der ehemalige Bildungsminister Scha Kokken in der Zamonischen Riviera von einem Tyrannowalfisch verschluckt wurde. Quasi als Strafe für den von ihm zu Lebzeiten angerichteten Schaden.[5]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(3. Mein Leben auf der Flucht), Ein großes Auge, S. 66-74.
  2. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(3. Mein Leben auf der Flucht), Ein großes Auge, S. 67f.
  3. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(12. Mein Leben in Atlantis), Musik, S. 584.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(6. Mein Leben in den Finsterbergen), Solide Bildung, S. 155.
  5. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 84.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki