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Pfeilregen im April - Tagebuch der Lindwurmfestebelagerungen

Belagerungen der Lindwurmfeste

Lieber Hildegunst - Briefe an mich selbst

Reiseerinnerungen eines sentimentalen Dinosauriers

u.a.

Die Stadt der Träumenden Bücher bzw. Buchhaim-Trilogie

Die Insel der Tausend Leuchttürme

Die Finsterbergmade

Die Finsterbergmade“ ist ein Gedicht von Hildegunst von Mythenmetz, das 78 Strophen umfasst und den Höhepunkt der Rarlebewesendichtung darstellt, einer lyrischen Gattung, in welcher der Autor die Perspektive einer seltenen Daseinsform einnimmt. Mythenmetz betrachtet im Gedicht den Weg einer Finsterbergmade, die sich durch die Gänge der Finsterberge schmilzt.[1]

Lindwurm-Manifest

mit Horken Smö, Lindwurm-Bande

Das Zamomin

Zoltep Zaan, Zamomin, rikschadämonische Gruselliteratur

Heroiden

Die Heroiden oder Heldenbriefe sind handschriftlich abgefasste Liebesbriefe mit stark schwülstiger Ausrichtung, die angeblich von populären zamonischen Helden stammten. Die Heroiden kursierten im südöstlichen Zamonien und waren an Damen der oberen Gesellschaft, meist Nattifftoffinnen, gerichtet. In diesen Briefen wurden die adressierten Frauen inbrünstig angebetet, immer in dreizehnsilbigen Alexandrinern von - abgesehen vom kitschigen Inhalt - hoher handwerklicher Qualität.[2]

Das Nattifftoffenhaus

Traubenkernöl-Trilogie

Der hustende Gral, Die Kinder zwischen den Regentropfen, Die Ölsardinenpfeife Nossmoto Trossnomo

Freier Fall in salopper Katatonie

In Freier Fall in salopper Katatonie beschreibt Mythenmetz seinen Sturz durch ein Dimensionsloch. Die Chance, zufällig in ein Dimensionsloch zu fallen, ist selbst in Zamonien verschwindend gering. Dennoch geschah genau dies mit Mythenmetz, während er sich gerade im Exil in Florinth aufhielt. Er unternahm weitläufige Spaziergänge gegen seine Depressionen, stolperte und fiel durch das Dimensionsloch. Genaueres ist nicht bekannt, da er sich bemühte, das Ereignis zu verschleiern und das Werk möglist kryptisch zu verfassen.

Gegessene Scheiben

Das Monokel des Zyklopen

Zyklop Die Zyklopenkrone

Die Nautilusspirale

Tiefe Mitten

Tage des Brummens

Der sprechende Ofen

Der sprechende Ofen ist eines der bedeutendsten Bücher von Mythenmetz, mit dem er die Totmateriedichtung begründete. Es war offensichtlich sehr autobiographisch geprägt, da die Ereignisse des Buches sich so auch im Leben des Schriftstellers abgespielt hatten und abspielen sollten. Mythenmetz vereint in diesem Roman nicht nur Psychodrama und Phantastisches miteinander, sondern wechselt öfters auch in die Perspektive des Ofens. In dieser beschreibt er dessen Dasein derart gekonnt, dass viele Leser ihre Öfen danach für sprachfähig hielten, mit ihnen sprachen, Ausgaben des Romans in ihnen verfeuerten, um die Öfen zum sprechen zu bringen, oder gar Ofenliebhaberzirkel gründeten.

Lindwurmfeste-Oktologie

Die „Lindwurmfeste-Oktologie“ ist die Bezeichnung für eine achtbändige Romanreihe, deren Handlung auf der Lindwurmfeste spielt und sich um acht verschiedene Lindwürmer dreht, die in acht unterschiedlichen Jahrhunderten leben.

Hell ist die Nacht

Hell ist die Nacht ist der erste Faktoman, mit diesem Werk begründete Mythenmetz erneut ein Genre. Zu dieser Zeit litt der Schriftsteller unter Schlaflosigkeit und nutzte sie, um alle möglichen nachtaktiven Wesen Zamoniens zu kontaktieren. Dabei entstand ein sehr vielseitiges Werk über das Nachtleben.

Tagebuch der Leiden

Der Zaan von Florinth

Mit neunhundert Seiten ist "Der Zaan von Florinth" ein sehr umfangreicher Roman, der bis kurz vor Schluss durch eine hervorragende Kunstfertigkeit und differenzierte Charaktere glänzt. Mit Akribie und Feingefühl baut Mythenmetz eine komplexe Handlungsstruktur auf, die er dann am Ende des Buches plötzlich abbricht. Sein Werk lässt er mit einem Rezept für Optimale Rühreier à la Mythenmetz enden.

Horch

Die Profanierung als Stilmittel nutzend schrieb Mythenmetz auch sein Gedicht "Horch". Er begann sein Werk mit der üblichen künstlerischen Raffinesse und beendete es dann mit einem ordinären Schluss.

Mythem-Manifest

Komm braune Nacht

Das Gedicht "Komm braune Nacht" ist ein romantisches Gedicht. Bekannt ist die erste Strophe, allgemeine Bekanntheit erlangte dieses Gedicht durch seine Bearbeitung im Zuge der sog. Mythemdichtung.

Phantasmik-Lehre

Die Phantasmik-Lehre ist eine von Mythenmetz entwickelte poetische Theorie zur Beschaffenheit der Welt, die er in seinem gleichnamigen Werk als Entwurf gegen die Eydeetische Philophysik entwarf. Kernsatz der Phantasmik-Lehre ist Ich werde gedacht, also bin ich!

Die Reise nach Yhôll

Die "Reise nach Yhôll" wurde als erstes Werk von Mythenmetz nach dessen 75 Jahre langem Verschwinden veröffentlicht. Er beschreibt seinen Aufenthalt auf und seine Reise zum Kontinent Yhôll. Er berichtet von zahlreichen Wundern in der unerforschten Wildnis. Das Werk umfasst über 10.000 Seiten und wurde in zehn Büchern veröffentlicht, von denen jedes mehrstellige Millionenauflagen erreichte. Niemand vermag zu sagen, was davon wirklich passiert ist.

Die Bestürzung der Hemden

Denn hier unten weint das Gras

Der zwölfte Zwilling

Die Fleischharfe

Wie man einen Fisch faltet

12bändige Autobiographie

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Das Schloss der Träumenden Bücher

An einen alternden Laubwolf

Mythenmetz verfasste dieses Gedicht nach einem Besuch im Zoologischen Institut für Gemeingefährliche Daseinsformen von Atlantis, in dem er ein zwar altes, aber dennoch respekteinflößendes Exemplar der Gattung der Laubwölfe betrachtete.

Der zweimal gegessene Kuchen

Dieses Werk ist das Paradebeispiel der Mythenmetzschen Ungewissheitsschürung. 1200 Seiten lang ist das Buch und bis zum Schluss hält Mythenmetz die Spannung aufrecht, ob es sich beim Protagonisten um einen Mann oder eine Frau handelt, bis sich herausstellt, dass es ein Wolterke ist. Dank der schrifstellerischen Rafinesse wurde das Buch von Kritikern gelobt und befand sich trotz Laptantidel Latuda fünf Jahre lang auf der Empfehlungsliste des Gralsunder Kulturkuriers.[3]

Das vertrocknete Graubrot und andere Gutenachtgeschichten

"Das vertrocknete Graubrot und andere Gutenachtgeschichten" ist ein Sammelband mit Einschlafmärchen. Alle Geschichten darin basieren auf der Technik, Gutenachtgeschichten so langweilig wie möglich zu gestalten, damit das Kind schnell einschläft. Sie handeln dementsprechen alle von Gegenständen, die unbelebt sind und ein hohes Gewicht haben.

Ensel und Krete

"Ensel und Krete" ist die Neuerzählung eines altertümlichen, zamonischen Märchens. Gespickt ist die Geschichte von Mythenmetzschen Abschweifungen. Das Märchen handelt von dem Zwillingspaar Ensel und Krete, zwei Fhernhachenkinder, die mit ihren Eltern Urlaub im Großen Wald machen. Die Geschwister verirren sich und geraten in den verbotenen Teil des Waldes.

Der Bassrüttler des Voltigorken

Bei diesem Werk handelt es sich um ein experimentelles Bühnenstück des Großschriftstellers. Allerdings scheinen Voltigorken ebenso wie ihr traditionelles Instrument, der Bassrüttler, keine bedeutende Rolle darin zu spielen. Vielmehr hat Mythenmetz mit diesem Stück dem Sinn den Krieg erklärt, wie bereits so oft in künstlerischen Krisen. "Der Bassrüttler des Voltigorken" dauert zehn volle Tage und benötigt ein Ensemble von 3000 Schauspielern. Der Text wiederholt sich alle zwölf Stunden in leicht variierter Form. Außerdem wird dieser rückwärts gesprochen vorgetragen.[4]

Der gebratene Gast

Bei "Der gebratene Gast" handelt es sich um Mythenmetz' erfolgreichsten Roman, denn er gilt als der meistgelesene. Dieses Buch scheint über ein enormes literarisches Personal zu verfügen, denn allein in diesem Werk lässt Mythenmetz 12.000 Charaktere sterben. Die meisten von ihnen werden wohl kaum auch nur benannt gewesen sein.[5]

Ach übrigens, nebenbei bemerkt

Dieser Roman ist fast als eine Sammlung von Mythenmetzschen Abschweifungen zu sehen. Der Autor versammelt hier insgesamt 854 Abschweifungen in einem Buch, wobei er sie vermutlich auch noch ineinander verschachtelt. Ob der Roman überhaupt eine tatsächliche Handlung besitzt und wie lang diese ist, kann nicht gesagt werden. Doch bereits der Titel macht klar, dass es sich absichtlich um eine Darstellung des Stilmittels der Abschweifung handelt. Möglicherweise auch eine kritische Auseinandersetzung damit.[6] Die Formulierung "Ach übrigens, nebenbei bemerkt" verwendet Mythenmetz bereits in Ensel und Krete während einer seiner Abschweifungen.[7]

Unterwelt-Gedicht-Zyklus

Eventuell ein Roman der sich mit Untenwelt und anderen unterirdischen Bereichen Zamoniens wie den Katakomben von Buchhaim befasst oder erneut ein Sagenwerk, das sich allerdings um die Unterwelt dreht.[8]

Die Zyklopenkrone

Das Buch ist eine epische Sagendichtung, die in Hexametern gehalten ist. Frühzamonische Gottheiten scheinen darin selbstverständlich eine tragende Rolle zu spielen.[9] "Die Zyklopenkrone'"ist die Fortsetzung von "Das Monokel des Zyklopen". Sie erschien allerdings erst Jahrhunderte nach dem Vorgänger.[10]

Der Schrecksenmeister

"Der Schrecksenmeister" ist, ebenso wie "Ensel und Krete", eine von Mythenmetz überarbeitete Geschichte, deren Original wesentlich älter ist. In diesem Fall das kulinarische Märchen Echo, das Krätzchen von Gofid Letterkerl. Echo, eine der letzten Kratzen von Zamonien, schließt einen Pakt über das eigene Leben ab, aus dem es kein Entrinnen gibt.


Quellenangaben

  1. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(6. Mein Leben in den Finsterbergen), Ein Lufthauch mit schlechten Nachrichten, S. 194ff.
  2. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Die Heroiden, S. 235ff.
  3. Ensel und Krete, I. Bauming , S. 65.
  4. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(12. Mein Leben in Atlantis), Mittwochs in Atlantis, S. 508.
  5. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(12. Mein Leben in Atlantis), Die Geschichte vom Maulwurfsvulkan, S. 574.
  6. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Der Bloxberg, S. 255.
  7. Ensel und Krete, II. Der Große Wald , S. 108.
  8. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Der Bloxberg, S. 255.
  9. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär(6. Mein Leben in den Finsterbergen), Solide Bildung, S. 155.
  10. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Florinth, S. 243.

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