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Der Zaan von Florinth war/ist der Herrscher von Florinth. Höchstwahrscheinlich ist es ein Titel für den jeweils aktuellen Herrscher, ähnlich wie Zar, Kaiser oder König. Ebenso gibt es "Zaan" auch als Nachnamen (genau so wie Kaiser oder König in Deutschland), wie z.B. im Falle von Zoltepp Zaan.

Der Zaan führt generell einen luxuriösen bis hin zu dekadenten Lebensstil. Der Reichtum des Zaan ist legendär. So sagt die Schreckse Inazea Anazazi über den Schrecksenhammer, dass nur der Zaan von Florinth einen fairen Preis dafür zahlen könne.[1]

Tarnkappen-Stör-Kaviar Bearbeiten

Während der Zeit, in der Succubius Eißpin in Sledwaya lebte, fiel dem damligen Zaan im Palast einmal der Stuck auf den Kopf. Seitdem wurde er öfter betrogen, ohne es zu merken. Zum Beispiel reservierte er sich einmal ein Tarnkappenstör-Ei. Sein Chefkoch erzählte ihm, dass der Geschmack angeblich noch intensiver sei, wenn man es mit geschlossenen Augen essen würde. So wurde dem Zaan falscher Kaviar serviert, ohne dass er dies merkte, und das echte Ei gelangte auf den Schwarzmarkt.[2]

Patisserie Bearbeiten

Selbiger Zaan erklärte auch die Patisserie zu einer Kunstform, was dazu führte, dass Florinth die konditorreichste Stadt Zamoniens wurde. Neun seiner Minister waren ehemalige Konditoren. Sein Dessertchef hieß Maître Gargantuel. Einmal an seinem Geburtstag buk ihm der beste Konditor von Zamonien den größten Baumkuchen aller Zeiten. Der Zaan wollte den Konditor zum Dessert-Minister machen, doch dieser lehnte ab.[3]

Literatur Bearbeiten

Er schrieb eine Autobiographie, die er von einem Exlibris-Parfümisten mit Mandelkernen einreiben ließ, um ihr den spezifischen Duft zu verleihen. Die Autobiographie landete in den Katakomben von Buchhaim.[4] Weiterhin verfasste der Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz seinen 900seitigen berühmt-berüchtigten Roman mit dem Titel Der Zaan von Florinth.[5]

Plural? Bearbeiten

Es handelt sich bei dem Zaan von Florinth wahrscheinlich um mehrere Herrscher dieser Stadt, da einmal vom damaligen Zaan die Rede ist. Es wird jedoch immer von dem und nicht einem Zaan gesprochen. Wenn beispielsweise von einem spezifischen König oder Zaren eines Landes die Rede ist, spricht man allerdings auch eher von "dem" König oder Zaren und weniger von "einem".


QuellenangabenBearbeiten

  1. Das Labyrinth der Träumenden Bücher , Wiedersehen mit Kibitzer, S. 169.
  2. Der Schrecksenmeister , Knilschbrömen und Tarnkappenstör, S. 37f.
  3. Der Schrecksenmeister , Hochzeitsschmaus und Henkersmahlzeit, S. 306-311.
  4. Die Stadt der Träumenden Bücher , 09. Colophonius Regenschein, S. 62.
  5. Ensel und Krete, Von der Lindwurmfeste zum Bloxberg , Die Sinnkrise, S. 246f.

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