FANDOM


Das Zamomin ist eines der Elemente, die nur auf dem Kontinent Zamonien existieren. Zamomin ist das einzige bekannte Element, das denken kann. Es war eines der höchsten Ziele der Alchimisten, dieses künstliche Element zu erschaffen. Es sollte eine Art Denkstein fungieren, der die größten Probleme der Wissenschaft löst.

In der bisher bekannten Geschichte Zamoniens existierten drei Versionen beziehungsweise Versuche, dieses Element zu erschaffen. Die Versionen übertreffen sich chronologisch in Genialität und mentalen Fähigkeiten. Während das Ur-Zamomin noch auf dem Niveau eines Heideschafes dachte, war es dem Nachtigaller-Zamomin möglich, tausende Sklaven telepathisch unter seine Kontrolle zu bringen, das größte Schiff der Welt zu steuern und sowohl das Schiff als auch seine Armee aus willenlosen Sklaven immer weiter auszubauen.

Jede bekannte Version des Zamomins ist bisher größenwahnsinnig gewesen, doch wusste keines was es nach der Weltherrschaft tun sollte. Ob dies in der Natur dieses Elementes liegt oder jedes Mal ein Fehler geschah ist unerforscht. Allen Versionen scheint jedoch die charakteristische Kälte des Elements gemein zu sein.


Das Ur-Zamomin des Zoltep Zaan

Bereits im achten Jahrhundert gelang es dem Alchimisten Zoltep Zaan erstmals einen Stein zu erschaffen, der denken konnte. Das Ur-Zamomin.


Erschaffung

Zaan, der wohl größte Alchimist der zamonischen Geschichte, versuchte wie alle Alchimisten, ein Mittel für Unsterblichkeit zu erfinden, ein perpetuum mobile zu konstruieren und das Zamomin beziehungsweise den Stein der Weisen zu erschaffen. Wie in der Zeit üblich war Gold eine der Hauptbestandteile des Versuchs von Zaan. Tatsächlich gelang es ihm das sog. Ur-Zamomin herzustellen. Es wird deshalb Ur-Zamomin genannt, weil es zwar bereits denken konnte, aber nicht den Anforderungen Zaans und der Alchimie entsprechend.


Entsorgung

Unbiskant 02

Die Region Unbiskant mit dem Maulwurfsvulkan im zentrum

Da das Zamomin nur auf dem Niveau eines Heideschafes dachte und Zaan bei der Herstellung unter anderem mehrere Tonnen Gold ver(sch)wendet hatte, warf er es in einem Wutanfall in den Treibsand von Unbiskant. Von dort sollte es Prof. Nachtigaller Jahrhunderte später bergen, um das höchstentwickelste Zamomin zu erschaffen, das bis heute existiert hat.


Das Zamomin in General Ticktack

Nach dem ersten frustrierenden Versuch gab Zoltep Zaan die Suche nach dem Stein der Weisen jedoch nicht auf und arbeitete an einer neuen Version des Zamomins.


Erschaffung

Tatsächlich gelang es Zaan das Zamomin erneut und besser zu erschaffen. Es war weitaus intelligenter als das Ur-Zamomin, aber konnte nur mittels Berührung kommunizieren. Zaan hatte eine Probe bei sich, als er sich auf einer Reise mit anderen Alchimisten durch den damals noch unbenannten Nurnenwald befand.


General Ticktack

General Ticktack

Ticktacks Inneres in dem das Zamomin versteckt war

Im Nurnenwald trafen die Alchimisten mit Chirurgen, Schlossern und Uhrmachern zusammen. Diese unterschiedlichen Gruppen fanden ganze Armeen im Wald, die sich gegenseitig umgebracht, verletzt und verstümmelt hatten. Sie flickten die Söldner mit Metallen, Uhrwerken und alchimistischen Erfindungen wieder zusammen. Als diese sich nicht regten, eröffnete Zoltep Zaan den anderen, dass die von ihnen Kupferne Kerle genannte Armee einen Anführer brauche, dem er eine Probe Zamomin einsetzen wolle. Also machten sie sich an die Arbeit und erbauten einen General. Zaan setzte diesem das Zamomin ein, und nur er wusste an welcher Stelle.

Dieser General mit Zamomin als geistigem Antrieb nannte sich General Ticktack und befahl seinen Kupfernen Kerlen, ihre Erschaffer zu töten. Es folgte ein Massaker, das nur wenige überlebten. Darunter Zoltep Zaan, der von nun an wahrscheinlich genug von den Versuchen hatte, das Zamomin zu erschaffen.

Das Zamomin und damit General Ticktack und seine Kupfernen Kerle töteten, zerstörten und zogen immer weiter durch den Kontinent, um zu töten und zu zerstören. Schließlich gelangten sie nach Untenwelt.

In Untenwelt entdeckte General Ticktack beziehungsweise das Zamomin, dass es Gefühle hatte. Liebe gegenüber der Kupfernen Jungfrau und Rala, sowie später Liebeskummer, Selbsthass und Trauer.


Achtung Spoilergefahr!


Vernichtung

Rumo von Zamonien war es, der General Ticktack und das Zamomin trennte. Da er von Volzotan Smeik die Geschichte über die Erschaffung der Kupfernen Kerle gehört hatte wusste er, dass das Zamomin der "geistige Motor" war und Ticktack ohne ihn nicht mehr funktionieren würde. Rumo begab sich in sein Inneres und fand das Zamomin mithilfe seines Geruchsinns. Sobald er es sich nahm und während des mühevollen Weges zurück versuchte das Zamomin ihn laufend zu beeinflussen und die Kontrolle über ihn zu erlangen. Schlussendlich, fast willenlos, konnte Rumo erst von seinen Freunden überzeugt werden sich von dem Zamomin zu trennen. Er legte es in eine Schleuder und Oleg von Dünen beförderte das Zamomin in den Rüssel eines Vrahoks, der es aufsog. Nach mehreren Explosionen in den Gedärmen des Vrahoks platze dieser schließlich und mit ihm starb vermutlich auch diese Version des Zamomins.


Das Nachtigaller-Zamomin

Das bisher stärkste Zamomin wurde vom berühmten Prof. Dr. Abdul Nachtigaller erschaffen. Um sich das von Zoltep Zaan erschaffene Ur-Zamomin zu beschaffen konstruierte Nachtigaller die Treibsandhose. Mit Hilfe des Denkenden Treibsandes fand er das Ur-Zamomin. Die Hose fiel jedoch aus und er wurde von Mac dem Rettungssaurier vor dem Tod im Treibsand bewahrt.


Erschaffung

Zamomin

Das Nachtigaller-Zamomin unter einem Glassturz

Nachtigaller fügte dem Ur-Zamomin noch viele weitere Zutaten hinzu:
Goldstaub (alchimistisch wirkungslos), Entenspucke (alchimistisch wirkungslos), geschmolzener denkender Treibsand, ein Bruchteil von Nachtigallers eigenem Gehirn, konzentriertes Koffein aus hundert Jahre altem Kaffee, Nikotin aus der Phogarrendolde, gespaltene Quecksilberatome, Traubenzucker, Schlämmkreide, Schneckenspur von Zeitschnecken, eine geriebene Geigensaite, Ameisensäure, Gummiarabikum, Vitamin C, Flüssiger Bernstein, Knoblauch, Talkum, Nattifftoffenmoos, Glycerin, Reiner Alkohol, Spanische Fliegen, gefrorenes Gas aus den Friedhofssümpfen und dabei auch unbeabsichtigt ein Irrlicht, das eventuell die Ursache für den Größenwahn dieses Zamomins ist.


Wahnsinn und Entsorgung

Da das nun erschaffene Zamomin immer wieder versuchte Nachtigaller zu hypnotisieren und ihn dazu zu zwingen ein Gefährt zu bauen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, erkannte Prof. Nachtigaller schnell, dass sein Zamomin größenwahnsinnig war. Um es aus der Welt zu schaffen versenkte er es im Meer.

Nachdem Nachtigaller das Zamomin vermeintlich entsorgt hatte war es ihm unangenehm über das Element zu sprechen, obwohl niemand wusste, dass er es überhaupt erschaffen hatte. Dementsprechend knapp und ohne die Erwähnung seiner selbst viel sein Lexikonartikel über das Zamomin aus.


Moloch und geplante Weltherrschaft

Doch wie erwähnt konnte der Wurf ins Meer dem Zamomin nichts anhaben. Als es auf dem Grund des Zamonischen Ozeans gelandet war begann es seine Umgebung telepathisch zu erkunden und seine Situation zu verbessern. In der Nähe des Zamomins lebten eine Muschel, ein Schwamm und eine Qualle. Letztere wurde vom Zamomin dazu gezwungen es auf den Schwamm zu legen, der von der telepathisch unterjochten Muschel losgeschnitten wurde. Das Element zwang die Qualle den Schwamm mit der Muschel und dem Zamomin an die Wasseroberfläche zu bringen. Dort trocknete der Schwamm. Nachdem es diesen ersten Schwimmuntersatz errichtet hatte befahl das Element einer Möwe den Schwamm mit Ästen und Gräsern auszubauen.

Malmstrom mit Moloch

Die Moloch und der Malmstrom

Eines Tages stieß das Zamomin auf einen Fischer, den es zwang ihn in das Boot zu holen. Von dort gelangte es auf ein Schiff dessen Mannschaft es unter seine Kontrolle brachte. Nun begann es andere Schiffe kapern zu lassen und nachdem es eine ganze Flotte kontrollierte zwang das Zamomin seine Sklaven aus all den Schiffen die Moloch zu bauen. Seitdem kreuzte es über die Weltmeere und der Moloch wurde ein Schiff nach dem nächsten einverleibt. Das Zamomin plante alle Schiffe in die Moloch einzubauen, doch was danach geschehen sollte hatte es noch nicht überlegt.



Achtung Spoilergefahr!



Blaubär

Das Zamomin machte Geschäfte mit vielen zwielichtigen Daseinsformen darunter auch mit Volzotan Smeik. Dieser versorgte die Moloch regelmäßig mit neuen Sklaven. Persönliche oder geschäftliche Feinde, Ehemalige Lügengladiatoren und andere. Nachdem Blaubär Smeik, nach dessen Aussage, zugrunde gerichtet hatte, ließ dieser ihn auf die Moloch verschleppen, um ihn dort in der Ofenhölle arbeiten zu lassen.

An Bord der Moloch stand Blaubär automatisch unter der Hypnose des Zamomins, das ihn wie tausende andere Sklaven gleichzeitig überwachte. Angeregt durch einen Blick auf den freien Himmel weigerte Blaubär sich weiter zu arbeiten und wurde zum Zamomin gebracht, das ihn wieder telepathisch unter seine Kontrolle zwingen wollte. Bevor Blaubär unterworfen war schaltete sich Prof. Nachtigaller, ebenfalls telepathisch, ein und hinderte das Zamomin daran. Daraufhin ließ es Blaubär inhaftieren und nach dessen versuchter Revolte eröffnete ihm das Zamomin scheinbar die Möglichkeit zu entkommen, doch hatte es ohnehin vor seine Gefangenen hinrichten zu lassen.


Vernichtung

Finsterniswolke

Nachtigaller mit dem Nachtigallerator auf der Finsterniswolke

Feierlich, und mit Untermalung durch die eigene Zamomin-Hymne, wollte das Zamomin GrootZille und Blaubär hinrichten. Wieder rettete Prof. Nachtigaller die Situation. Er ritt auf einer Finsterniswolke heran und begann das geistige Duell mit dem Zamomin. Gleichzeitig beauftragte er Blaubär das wahnsinnige Element in die Finsterniswolke zu werfen, die das Zamomin dann verschlucken und verdauen würde. Das Zamomin bemerkte den Versuch, doch mit der direkten Hilfe von Groot und Prof. Nachtigaller gelang es Blaubär das Zamomin in die Dunkelheit zu werfen.

Dort wurde es von der Finsterniswolke verdaut und damit endeten wahrscheinlich die Versuche das Zamomin zu erschaffen.



Die Fähigkeiten im Vergleich

Das Ur-Zamomin konnte nur auf einem niedrigen Niveau denken, aber offensichtlich schon seine Gedanken während einer Berührung mitteilen.

Das Zamomin General Ticktacks dachte schon auf einem durchschnittlichen Niveau, auch war es bereits von dem Wunsch beseelt immer weiter zu wachsen und mächtiger zu werden. Was es jedoch danach tun wollte wusste es nicht. Es konnte die gesamte komplexe Maschine, die General Ticktack hauptsächlich darstellte, überblicken, steuern und Gefühle empfinden, allerdings konnte es sich nur mit denjenigen verständigen mit denen es in körperlichen Kontakt kam. Diesen allerdings gewährte es nach eigener Aussage Unverwundbarkeit, die Rumo selbst erleben durfte als sich eine tödliche Giftwunde von selbst reinigte und wieder schloss.[1]

Das Nachtigaller-Zamomin schließlich dachte auf höchstem Niveau und konnte sich in seiner Intelligenz mit Nachtigaller messen. Besonders diese Version des Zamomins dachte nur daran die Moloch auszubauen, mächtiger zu werden und die Weltherrschaft an sich zu reißen. Aber auch dieses Zamomin wusste nicht was es dann mit der Weltherrschaft anfangen sollte. Es konnte alle Gefühle empfinden und schrieb sich selbst eine unerreichte Skrupellosigkeit zu. Dieses Zamomin konnte sich telepathisch und ohne Berührung verständigen und auf diese Weise sogar tausende von Daseinsformen unterjochen und hypnotisieren.


Weiteres Auftauchen des Zamomins

Auch Succubius Eißpin behauptet ein Stück Zamomin zu besitzen. Ebenso wird von den Rostigen Gnomen erzählt, sie hätten dieses seltene Element in den Katakomben in "rauen Mengen abgebaut".


Quellenangaben

  1. Rumo & Die Wunder im Dunkeln, Untenwelt – V. Das Theater der schönen Tode , Das Zamomin, S. 652.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.