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Es existieren diverse Zamonische Zeitungen und Zeitschriften auf dem Kontinent, die sich mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Phänomenen beschäftigen und dennoch häufig auch auf kulturelle Ereignisse reagieren, wie das Erscheinen eines neuen Romans von Hildegunst von Mythenmetz. Die einzigen bisher bekannten Erscheinungen sind größtenteils nur im ebenfalls aufgeführten Magazin "Der Nachtmahr" erwähnt worden.

Atlantis Tagesanzeiger: Eine täglich erscheinende Zeitschrift, die bis zu den erschütternden Ereignissen in der Hauptstadt Zamoniens herausgegeben und eventuell sogar danach noch veröffentlicht wurde. Einer der Literaturkritiker des Atlantis Tagesanzeigers ist Kephen Sting, weshalb wohl davon auszugehen ist, dass diese Zeitung, obwohl täglich erschienen, stets auch einen Kulturteil hatte. Was angesichts der Größe einer Stadt wie Atlantis eigentlich auch nicht verwunderlich ist.[1]

Astrophysik Jetzt: Wie der Titel schon verdeutlicht, handelt es sich bei diesem Magazin wohl um eine naturwissenschaftliche Zeitschrift, die generell eher kein Feuilleton führt, sondern nur anlassweise eine Rezension verfasst, wenn ein bedeutender Roman in ihr Fachgebiet fällt, wie beispielsweise: "Das erste vierdimensionale Buch. Endlich!"[2]

Buchhaim aktuell: Selbstverständlich, dass eine Zeitschrift im literaturzentrierten Buchhaim erscheint, auch wenn es mit Sicherheit nicht die einzige ist. Doch ist es die einzige bekannte, deren Kulturteil wohl von Trawinchen Misestern geführt wird.[3]

Florinther Allgemeine Zeitung: Bei der Florinther Allgemeinen Zeitung handelt es sich um eine Anspielung auf die real existierende Zeitschrift Frankfurter Allgemeine Zeitung. So ist auch der Rezensent Suadar Hasenplatt das Anagramm des tatsächlichen Feuilleton-Chefs der realen FAZ, Andreas Platthaus.[4]

Gralsunder Bote: In der Kulturhauptstadt Gralsund sind natürlicherweise diverse Magazine vertreten, darunter auch der Gralsunder Bote, der selbstverständlich auch einen Kulturteil hat, in dem einer der einflussreichsten Literaturkritiker seiner Zeit, Laptantidel Latuda, Rezensionen verfasst. Die einzige bekannte aus dem Gralsunder Boten ist folgende: "Ich möchte dieses Buch heiraten und mit ihm auf eine einsame Insel ziehen!" Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Kritik von Latuda stammt und sich auf ein Werk von Hildegunst von Mythenmetz bezieht, was extrem unwahrscheinlich ist, da es sich bei den beiden Giganten ihrer Zunft um Erzfeinde handelt. Dass Latuda Mythenmetz lobt, ist wohl eher aus dem Zusammenhang gerissene Ironie oder eine Fälschung durch einen fanatischen Mythenmetz-Anhänger.

Gralsunder Kulturkurier: Die wohl bekannteste und am häufigsten erwähnte Kulturzeitschrift im Zamonien-Zyklus. Für lange Zeit war Laptantidel Latuda, der berühmte Literaturkritiker, der Chefredakteur des einflussreichen Kulturkuriers. Latuda gab ihm in seiner Zeit seine eigene Note durch eine täglich erscheinende Kolumne, die stets ein Verriss von Mythenmetz-Werken war.

Gralsunder Kulturspiegel: Ebenfalls in Gralsund erscheint auch diese Kulturzeitschrift und hat sich dementsprechend nach der kulturträchtigen Stadt benannt. Die einzige bekannte Rezensentin des Feuilletons des Kulturspiegels ist Dora Hent. Ansonsten ist leider nichts über diese Zeitung bekannt. Allerdings ist auffällig, dass sich der Ausschnitt aus der einzigen bekannten Rezension dieser Zeitschrift weder positiv noch negativ äußert, sondern nur fragt und antwortet: "Ist Havarius Opal männlich? Oder ist er weiblich? Ist er beides? Haben Alpträume überhaupt ein Geschlecht? Die Antwort ist: ja und nein."

Der Nachtmahr 01
Insomnia-Magazin: Das einzige Insomnia-Magazin, das diesen Namen sogar im Untertitel führt, ist die als Merchandise auch außerhalb Zamoniens erschienene Zeitschrift "Der Nachtmahr". Da dieses Magazin, in seiner ersten Asugabe zumindest, größtenteils Eigenwerbung für das neu erschienene Buch des Herausgebers Hildegunst von Mythenmetz ist, ist eine Kritik durch den magazineigenen Rezensenten Abap Streckhirn selbstverständlich durchgehend positiv. Doch wurde für das Magazin sogar noch eine weitere Bewertung verfasst. "Havarius Opal! Merken Sie sich diesen Namen! Sie werden ihm wieder begegnen. In Ihren Träumen."

Kunst & Können: Diese ausdrücklich als nicht rein literarisch interessierte Kulturzeitschrift ausgelegte Zeitung geht auch grundsätzlich anders vor als andere Publikationen ihres Fachs. Nicht nur die literarische Qualität, sondern besonders die graphischen Elemente eines Werkes werden hevorgehoben. So kann Trami Nebels Rezension (ohne Zusammenhang) sogar so verstanden werden, dass die Illustrationen das einzig Positive sind.[5]

Lesen&Häkeln: Die Verbindung zweier Freizeitbeschäftigungen bereits im Titel lässt eine dementsprechende Aufteilung dieses Magazins vermuten, was nicht nur einen erheblichen Teil zum Thema des Häkelns, sondern auch zur Literatur bedeuten würde. In letzterem finden sich dann auch Rezensionen wie "Eine abenteuerliche Reise in das eigene Gehirn - sollte das Lesen nicht immer so sein?"

Nebelheimer Merkur: Die sonst eher für ihre eigene Kultur (Trompaunenmusik) oder das Verschwinden von Leuten bekannte Stadt Nebelheim scheint ebenfalls ein bedeutendes Tagesblatt zu beherbergen, das mit höchster Wahrscheinlichkeit von Nebelheimern verfasst wird, da ansonsten niemand dort lebt, ohne den Verstand zu verlieren. Ob es sich allerdings bei Schenis Deck, dem einzigen bekannten Rezensenten der Zeitschrift, ebenfalls um einen Nebelheimer handelt, weiß man nicht. Sicher ist, dass der Kulturteil des Merkurs erheblich zu sein scheint, denn auch eine zweite Rezension zum Buch Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr erschien dort, die nur scheinbar im Kontrast zu Decks Kritik steht. "Mythenmetz hat sie nicht mehr alle. Diesmal ist er zu weit gegangen."

Psychologie aktuell: Wie auch "Astrophysik Jetzt" scheint es sich bei Psychologie aktuell eher um ein wissenschaftliches Magazin zu handeln, das sich nur anlassweise und am Rande mit Literatur beschäftigt, wenn diese sich zufällig mit dem eigenen Fachgebiet überschneidet. So lautet Eidler von Werkmans Rezension auch: "Ein Traum von einem Buch. Ein Alptraum, es beendet zu haben. Die Erfüllung eines Traumes, es wieder von vorne zu beginnen."

Zamonienkurier
Zamonienkurier: Die anlassweise auch außerhalb Zamoniens erschienene Zeitschrift ist zu bestimmten Ereignissen wie der Buchhaimer Messe sogar ausschließlich der Kultur gewidmet. So ist es nicht verwunderlich, dass der Zamonienkurier auch ein ständiges Feuilleton hat, mit Imoja Goldman als Literaturkritker.[6]


QuellenangabenBearbeiten

  1. Der Nachtmahr, S. 16.
  2. Der Nachtmahr, S. 17.
  3. Der Nachtmahr, S. 16.
  4. Der Nachtmahr, S. 17.
  5. Der Nachtmahr, S. 16.
  6. Der Nachtmahr, S. 16f.